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Videotechniker streamt künftig die Theaterkultur

Im Nachgang zu dem vom Rat der Stadt am 25. Februar beschlossenen Stellenplan 2021/2022 möchte die Verwaltung noch eine weitere Stelle einrichten, befristet vom 1. Juni 2021 bis 30. Mai 2024. Als Folge der neuen (Pandemie-)Anforderungen an die technische Umsetzung von Vorstellungen im Teo Otto Theater soll zum Jahresgehalt von rund 52.000 Euro ein Veranstaltungstechniker der Fachrichtung Video- und Tontechnik eingestellt werden für die Aufnahme und Wiedergabe von Bild und Ton sowie das Streamen von Veranstaltungen und die bild- und tontechnische Aufbereitung der Beiträge für Onlineplattformen wie YouTube (mittlerweile auf einem theatereigenen Channel). So könne das Teo Otto als kulturelle Einrichtung handlungsfähig und im Remscheider Kulturleben präsent bleiben, heißt es im Beschlussvorschlag zur Sitzung des Hauptausschusses am 20. Mai.

„In den zurückliegenden Monaten konnten bereits zahlreiche Erfahrungen gesammelt und vorzeigbare Projekte realisiert werden: Die seit vielen Jahren traditionell in der Vorweihnachtszeit stattfindende Produktion ‚Rocking around the X-mas tree‘ konnte im Dezember 2020 in ihrer ersten digitalen Fassung eine Reichweite von über 8.000 Zuschauenden erzielen. Mit ‚Kall nit – Corona!‘ Mitte Februar  und ‚Kall nit – Stell Dich!‘ Anfang Mai  wird das beliebte Talk-Konzept von und mit Horst Kläuser zu einem erfolgreichen Online-Format weiterentwickelt, das u.a. mit spezifischen Remscheid-Bezügen aus dem diffusen allgemeinen Onlineangebot heraussticht und seinen lokalen und regionalen Interessentenkreis erschließt. Dazu zählen weiterhin die qualitativ hochwertigen digitalen Konzertangebote der Bergischen Symphoniker sowie beispielsweise das im April erfolgreich durchgeführte Projekt ‚Die Zeitmaschine‘).“

Die neuen Angebotsformen würden weiter etabliert bleiben und ausgebaut werden, auch wenn die gegenwärtige für die Kultureinrichtungen stärkste Phase der coronabedingten Einschränkungen überwunden sein werde, meint die Verwaltung. Und bei allen digitalen Angeboten sei es nicht damit getan, das Geschehen auf der Theaterbühne einfach abzufilmen und online zu stellen, sondern darüber hinaus müsse auch „den gewachsenen Ansprüchen an die bildschirmgerechte Bearbeitung und eine damit einhergehende adäquate technische und künstlerisch-kreative Qualität“ Rechnung getragen werden. Hierfür externes Know-How einzukaufen, würde schon für eine einzige digitale Theatervorstellung einen Betrag im unteren, meist jedoch im mittleren vierstelligen Bereich kosten.

Für diese Aufgabe sei auf dem Arbeitsmarkt qualifiziertes Personal allerdings kaum zu akquirieren. Das Theaterteam habe deshalb in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Personal und Organisation in den zurückliegenden Monaten „die entsprechende Zusatzqualifikation einer ursprünglich über Bedarf ausgebildeten Fachkraft für Veranstaltungstechnik betrieben“,  und die könne inzwischen die digitale Formatierung weitgehend verantwortlich koordinieren. Auf diese Weise ist eine interne Besetzung der Videosparte möglich.“

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