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402.000 Euro für die Sanierung des Ehrenhains

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Der Bundestagsabgeordnete für Solingen, Remscheid, Wuppertal II, Jürgen Hardt (CDU), informiert über die gestern in der Haushaltssitzung beschlossenen Bundesmittel für den Denkmalschutz in Remscheid: Der Ehrenhain in Remscheid-Reinshagen, die zentrale Mahn- und Gedenkstätte der Stadt Remscheid für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, erhält 402.000 Euro. Damit kann die dringend erforderliche Sanierung begonnen werden, die bis zum 100-jährigen Bestehen der Anlage in 2025 abgeschlossen sein soll. Die Sanierung des Ehrenhains war der Stadt Remscheid ein besonderes Anliegen.

Jürgen Hardt. „Ich schätze das Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes sehr, denn hiermit konnten wir in den letzten Jahren zahlreiche Denkmäler von regionaler und nationaler Bedeutung, die unsere Region prägen, unterstützen. Hierzu zählen die Lutherkirchen in Solingen und Remscheid, die Bergischen Museumsbahnen in Wuppertal-Cronenberg, die Reformierte Kirche in Wuppertal-Ronsdorf und Haus Cleff in Remscheid.“

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Mathias Heidtmann, CDU-Kreisvorsitzender am :

Zunächst möchte ich mich herzlich bei unserem Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt für seinen Einsatz bedanken, wodurch Bundesmittel für den Denkmalschutz direkt nach Remscheid gehen. Mit den Fördermitteln von 402.000 Euro können die erforderlichen Sanierungsarbeiten am Ehrenhain beginnen. Diese zentrale Gedenkstätte liegt uns besonders am Herzen, da sie an die unzähligen Opfer der Weltkriege erinnert, wie auch an den Flugzeugabsturz in Remscheid im Jahre 1988. Ich hoffe sehr, dass somit die Sanierung bis zum 100-jährigen Bestehen im Jahr 2025 abgeschlossen werden kann.

Stadt Remscheid am :

„Das ist eine sehr erfreuliche Nachricht für Remscheid. Ich habe Jürgen Hardt auch im Namen des Oberbürgermeisters für sein erfolgreiches Engagement für dieses Projekt herzlich gedankt. In diesen Dank darf ich auch die örtlichen Landtagsabgeordneten Sven Wolf und Jens Nettekoven einschließen, die sich für die Sanierung des Remscheider Ehrenhaines ebenfalls eingesetzt haben“, äußerte sich Stadtdirektor und Stadtkämmerer Sven Wiertz. Hier zeige sich einmal mehr, wie wichtig die gute und enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und ihren Repräsentanten im Bund und im Land sei. Der Rat der Stadt Remscheid hat mit seinem Beschluss zum Doppelhaushalt 2021/2022 eigene Mittel zur Sanierung des Ehrenhaines Reinshagen in den Haushalt eingestellt. Für die grundhafte Instandsetzung der historischen Anlage werden Mittel in Höhe von 804.000 Euro benötigt. Zeitgleich hat die Stadt Remscheid einen Antrag auf Bezuschussung der Sanierungskosten aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes gestellt. Zum Projekt führt Sven Wiertz aus: „Die beantragte Maßnahme ist dringend erforderlich, da die Standsicherheit an ihre Grenzen gelangt ist. Nicht nur der Bewuchs sondern auch die Witterung hat große Schäden verursacht, so löst sich das Mauerwerk zunehmend. Die Förderung des Bundes ermöglicht es nun, diese Gedenkstätte bis zu ihrem 100-jährigen Bestehen im Jahre 2025 denkmalgerecht instand zu setzen.“ Die Anlage wurde in den Jahren zwischen 1923 und 1925 von der eigens errichteten „Ehrenhain-Stiftung“ errichtet und am 2. August 1925 ihrer Bestimmung zur Erinnerung an die Opfer des ersten Weltkrieges übergeben. Die Anlage wurde 1955 im Gedenken an die Opfer des zweiten Weltkrieges und der NS-Gewaltherrschaft erweitert. Heute erinnert ferner ein Gedenkstein in der Anlage an die Opfer des Absturzes einer Militärmaschine auf die Stockder Straße am 8. Dezember 1988.

Sven Wolf (MdL, SPD) am :

Es freut mich, dass es für den Ehrenhain in Reinshagen Bundesmittel geben wird“, berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Vor wenigen Wochen habe ich mich gegenüber der zuständigen Staatsministerin für die Förderung stark gemacht. Solche Orte der Erinnerung und Mahnung sind wichtig, damit auch künftige Generationen das Leid von Krieg und Gewaltherrschaft niemals vergessen. Denn der Einsatz für unseren demokratischen Rechtsstaat ist und bleibt unsere tägliche Aufgabe.

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