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73 Sitze in Aufsichtsräten, Beiräten, Kuratorien und Verbänden

Ein kommunalpolitisches Mandat kann leicht zum Fulltime-Job ausarten. Denn da ist ja nicht nur die eine Ratssitzung im Monat, sondern da sind ja auch diverse Ausschuss-Sitzungen. Und einige Mitglieder des Remscheider Stadtrates haben sogar ein Doppelmandat; sie gehören auch noch einer der vier Bezirksvertretungen an. So richtig „Fulltime“ wird es aber erst, wenn man nach der Kommunalwahl bei der Vergabe von Gremiensitzen fleißig „Hier!“ gerufen hat: In 28 Aufsichtsräten, Beiräten, Kuratorien, Vertreterversammlungen und Vereinen werden für die Volksvertreter 73 Sitze freigehalten, so zum Beispiel je zwei im Schlossbauverein Burg und im Beirat der Kreispolizei Wuppertal. Von diesen 73 Sitzen gingen – in Anlehnung an das Ergebnis der Kommunalwahl – 36 an die CDU, 22 an die SPD, acht die Grünen und jeweils sieben an W.I.R. und  FDP. Allerdings sind von den 28 Gremien zehn wichtiger als die anderen (teilweise auch mit Nebeneinkünften verbunden). Schauen wir uns die 60 Sitze in diesen zehn Gremien einmal genauer an.

Da haben wir zunächst sechs Aufsichtsräte: Stadtwerke (sechs Sitze für Ratsmitglieder), Ewr GmbH (ebenfalls sechs), Projektgesellschaft Hauptbahnhof GmbH (fünf), GEWAG (acht), H2O-GmbH (drei) und Park Service Remscheid GmbH (drei). Hinzu kommen drei Beiräte: Arbeit Remscheid GmbH (acht), ARGE (vier) und Sana-Klinikum Remscheid (sieben). Mit zehn Sitzen für Volksvertreter ist der Verwaltungsrat der Stadtsparkasse der Spitzenreiter in der Gremienliste. 27 dieser 60 Sitze gingen nach der Kommunalwahl an 18 CDU-Mitglieder, 18 gingen an elf SPD-Mitglieder, vier Sitze an drei Grüne, drei an drei W.I.R.- und vier an zwei FDP-Mitglieder. Hinzu kommen vier Sitze für Oberbürgermeisterin Beate Wilding in den städtischen Gesellschaften mbH, die sie nach der Gemeindeordnung einnehmen muss. Mit anderen Worten: Nur bei der W.I.R. „tanzt“ ein Ratsmitglied auch nur auf einer einzigen „Hochzeit“, in allen übrigen Ratsfraktionen gehören einige Mitglieder mehreren dieser zehn Gremien an.

Spitzenreiter ist hier mit vier Sitzen Hans Peter Meinecke (SPD),  gefolgt mit jeweils drei Sitzen von Rosemarie Stippekohl (CDU), Fritz Heuser (CDU), Lothar Sill (SPD) und Wolf Lüttinger (FDP). Jeweils zwei Sitze entfallen auf Karl Heinz Humpert (CDU), Bernd Quinting (CDU), Hans Herbert Wilke (CDU), Hilmar Somborn (CDU), Peter Otto Haarhaus (CDU), Kurt Peter Friese (CDU), Jürgen Kucharczyk (SPD),  Lothar Krebs (SPD) und Harald Sellner (Grüne).

Wer genau wissen will, welches Ratsmitglied welchem Gremium angehört, kann sich diese Datei ansehen.

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Kommentare

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Karl.Heinz Christians am :

Bitte alle sortieren: 1.Die Idealisten 2.Die aus eigenem Geltungsdrang 3.Die aus Geltungsdrang der Ehefrau. Letztere bekommen von der Frau gesagt, was sie zu tun haben.Das gibt es auch in vielen Vereinen.

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