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Smartes Portal für Anliegen und Services gefordert

Smart City Index 2020 für RS bleibt unbefriedigend“, titelte der Waterbölles am 10. Oktober 2020. Der Branchenverband „bitkom“ (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V.) hatte damals den so genannten Smart City Index für 2020 vorgestellt, das Digitalranking aller deutschen Großstädte. Nach dem überaus enttäuschenden Ergebnis im Jahr 2019 mit Platz 79 von 81 Großstädten rangierte die Stadt Remscheid darauf nur unwesentlich besser auf Platz 77. Das soll deutlich besser werden. Einstimmig beauftragte der Hauptausschuss gestern die Verwaltung auf Antrag der CDU, „einen aktuellen Sachstandsbericht über das Schlüsselprojekt Digitalisierung zu liefern, das einen wesentlichen Schwerpunkt für die Gesamtverwaltung darstellt“ Darin soll die Verwaltung darlegen, wie sie „die strategische Ausrichtung zukunftsorientiert umsetzen“ will (Einzel- Maßnahmen, Zeitplan) und wie sie die Entwicklung Remscheids zur digitalen Stadt oder zur „Smart City“ weiter vorantreibt will (auch im Bereich des E-Governments). Ferner soll die Verwaltung verdeutlichen, wie die die verschiedenen Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt (Bürgerservice) durch mehr Information und Teilhabe, eine digitale Aktenführung und Datenaustausch, mehrsprachige und barrierefreie Zugänge und elektronische Zahlungsmöglichkeiten stärken will.

Weiter heißt es in dem gestrigen Beschluss: „Die Verwaltung schafft ein einheitliches Portal für Beschwerden, Anliegen und Services sowie die Suche nach Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern in der Stadtverwaltung.“ Zum Hintergrund: „Smart City ist ein Sammelbegriff für gesamtheitliche Entwicklungskonzepte, die darauf abzielen, Städte effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver zu gestalten“, wie es in der Begründung des CDU-Antrags heißt.

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Kommentare

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Martina Litzner am :

Ich habe in letzter Zeit digital über das Beschwerdemanagement der Stadt Remscheid diverse Beschwerden vorgetragen und habe nicht eine einzige Antwort bekommen.

CDU-Fraktion am :

rmin Laschet (CDU) ist der Überzeugung, dass wir jetzt ein Modernisierungsjahrzehnt für unser Land brauchen. Diese Aussage gelte genauso für unsere Heimatstadt Remscheid, meint der CDU-Kreisvorsitzende Mathias Heidtmann. Einen Schwerpunkt sieht er hier bei der Digitalisierung: „Die CDU möchte Remscheid ‚smarter‘ machen – zusammen mit den Bürgern, den Unternehmen und der Verwaltung. Insbesondere bei unserer Verwaltung gibt es noch große Defizite bei der Digitalisierung. Dies liegt nicht an den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern an der Leitungsebene. In den letzten Jahren war die Digitalisierung der Stadtverwaltung offenkundig nicht Chefsache. Das muss sich ändern. Einen Anstoß hierzu kann ein Antrag der CDU-Fraktion sein, der vom Digitalisierungsausschuss noch vor der Sommerpause einstimmig angenommen wurde.“ „Wichtig ist uns, dass die Digitalisierung den Bürgern Vorteile bringt. Daher wird die Verwaltung auf Anregung der CDU ein einheitliches Portal für Beschwerden, Anliegen und Services sowie die Suche nach Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in der Stadtverwaltung schaffen. Um die Bedarfe der Bürger als Kunden der Verwaltung zu ermitteln, wird die Verwaltung auf Antrag der CDU eine Bürgerbefragung durchführen und das Verfahren vorab den Mitgliedern des Digitalisierungsausschusses vorstellen. Wenn Remscheid smarter wird, sollen auf jeden Fall die Bürger etwas davon haben. Das ist uns ganz wichtig“, betont der CDU-Kreisvorsitzende. „Auch bei einem weiteren Punkt konnten wir uns durchsetzen. Die Verwaltung muss in ihrem von uns beantragten aktuellen Sachstandsbericht über das Schlüsselprojekt Digitalisierung darlegen, wie die verschiedenen Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt – also der Bürgerservice – durch mehr Information und Teilhabe, eine digitale Aktenführung und Datenaustausch, mehrsprachige und barrierefreie Zugänge und elektronische Zahlungsmöglichkeiten gestärkt werden kann. Wir sollten die Digitalisierung als Chance begreifen – für die Verwaltung wie für die Bürger. Wir werden im Rat ein Auge darauf haben, wie der Oberbürgermeister den Arbeitsauftrag der Kommunalpolitik nun zügig und konsequent umsetzt“, so Heidtmann.

Heinz Wäscher am :

Seit November 2010 warte ich darauf, dass beim neuen Personalausweis sämtliche Funktionen zur Legitimierung nahezu überall problemlos genutzt werden können - jedenfalls überall dort, wo dies auch wirklich sinnvoll sein könnte. Zurzeit ist die Liste mit den Anwendungsbeispielen ja noch recht übersichtlich: https://www.personalausweisportal.de/SiteGlobals/Forms/Webs/PA/suche/anwendungensuche-formular.html?gts=14626016_list%253DunifiedDate_dt%2Bdesc

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