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Beim Breitbandausbau scheint die Zeit zu drängen

  Geplant Realisierter Tiefbau
Tiefbau 127,541 km 12,125 km (9.790 m offener Tiefbau, 2.335 m Spülbohrverfahren)
Glasfaser  939,851 km 0,96 km Microkabel
Leerrohr 248,170 km 19,78 km (14.945m Speednetrohr-Verbund, 4.835m Speedpipe)
Netzverteiler 200 33
Hauszuführungen 3.617 291

Am 11. August 2020 ging der Waterbölles ausführlich auf den Bericht der Verwaltung zum Breitbandausbau in Remscheid ein, der damals auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid statt. Im Schulausschuss gab es dazu am 17. März 2021 Nachfragen von Waltraud Bodenstedt (W.i.R.). Die Antwort der Verwaltung liegt nun zur Sitzung des Schulausschusses am  2. Juni und des Ausschusses für Wirtschaftsförderung am 27. Mai vor. Demnach waren nach Angaben der Telekom Deutschland GmbH bis Ende 2020 von den durch die Telekom zu erbringenden Leistungen aus dem Zuwendungsvertrag erst zehn Prozent erfüllt. Dazu die Stadt Remscheid: „Auf Grund des Baufortschritts bis zum aktuellen Zeitpunkt sieht die Verwaltung die Umsetzung des Breitbandausbaus durch die Telekom Deutschland GmbH gemäß dem Zuwendungsvertrag innerhalb des Projektzeitraumes bis Ende August 2022 als kritisch an.“ Im Februar habe zwar der Niederlassungsleiter West der Telekom Technik GmbH „keine Bedenken geäußert, das Projektziel in der vorgegebenen Zeit zu erreichen und den Zuwendungsvertrag somit zu erfüllen“. Aber „aus Gründen der äußersten Vorsicht“ habe die Verwaltung die Telekom Mitte April  angeschrieben und in zeitlichen Verzug gesetzt. Eine Stellungnahme der Telekom Technik GmbH hierzu sei noch nicht eingetroffen, heißt es in der Mitteilungsvorlage. Der aktuelle Stand der Baumaßnahmen ist auf der Homepage der Stadt Remscheid unter folgendem Link einsehbar: (Stand April 2021): https://remscheid.de/arbeiten-und-wirtschaft/standort-remscheid/infrastruktur/146380100000131022.php.

Eine Tabelle der Verwaltung zu den für die Remscheider Schulen vorgesehenen Breitbandanschlüssen weist aus, dass bislang lediglich bei 18 der 42 aufgeführten Projekten der Tiefbau fertiggestellt ist. Bei 21 Projekten steht der Vermerk „in Planung“. Jede Schule soll eine Glasfaseranschlussdose (GF-TA) bekommen, an der die städtische IT den Glasfaserrouter anschließen kann. „Die genaueren Termine der Inbetriebnahme aller Schulen, die zur Buchung eines Glasfaseranschlusses notwendig ist, stehen noch von der Telekom Technik GmbH aus“, so die Verwaltung. Bei den (Tiefbau-)Arbeiten würden neben dem klassischen Tiefbau auch alternative Verlegemethoden angewendet wie das Horizontalspülbohrverfahren, die Erdrakete (meist für Hauszuführungen), das Fräsverfahren (Pilot mit kleiner Fräse, einen kleinen Pflug und einer kleinen Spülbohranlage für Hausanschlüsse), das Pflugverfahren und die oberirdische Verlegung an vorhandenen Mastlinien.

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