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Klettersteig will Industriekultur erlebbar machen

Pressemitteilung der Deepwood-GmbH

In über 100 Metern Höhe überspannt der gigantische Stahlbogen der Müngstener Brücke das grüne Tal der Wupper: Sie ist das Wahrzeichen des Bergischen Landes, gilt als Meilenstein deutscher Industriekultur und setzt seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert europaweit Maßstäbe der Ingenieurskunst. Derzeit befindet sich die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, die noch heute Teil der Bahnstrecke Solingen-Remscheid-Wuppertal ist, auf dem Weg zum Unesco-Welterbestatus.

Bisher war das imposante Bauwerk dem Bahnverkehr vorbehalten – doch dies ändert sich ab dem 1. August. Der „Brückensteig“ erschließt das Bauwerk auch für den Publikumsverkehr – zu Fuß in einem spektakulären geführten Aufstieg über die Bogenkonstruktion und macht damit Industriekultur hautnah erlebbar. Die Tour beginnt am Haus Müngsten, direkt unter der Brücke. Ob Jung, Alt, Groß oder Klein – der Brückensteig heißt alle herzlich willkommen. Die Besucher*innen werden in kleinen Gruppen von ausgebildeten Trainer*innen begrüßt, um – nach dem Festzurren der Klettergurte – gemeinsam das Abenteuer zu beginnen.

Im durchlaufenden Sicherungssystem erklimmen die Kletterteams Schritt für Schritt insgesamt 777 Stufen – während sich mit jedem weiteren Meter das atemberaubende Ausmaß des Bauwerks entfaltet. Ganz oben in 100 Metern Höhe kommt das Abenteuer auf einer Plattform mit einer überwältigenden Aussicht zum Höhepunkt. Während der Tour gibt es eindrückliche Hintergrundinfos zum Bauwerk und kurze Pausen bieten die Gelegenheit, fantastische Fotos zu machen. „Das ist ein unglaubliches Gefühl, nach einer zehnjährigen Vorbereitung die Vision nun Wirklichkeit werden zu lassen“, erzählen Geschäftsführer Søren Walla und Projektleiter Gottfried Engendahl von der Deepwood GmbH. Das Wuppertaler Unternehmen hat in enger Kooperation mit der Deutschen Bahn und dem Bergischen Städtedreieck den Brückensteig initiiert und zeichnet für den Betrieb der neuen Attraktion verantwortlich.

Die Deepwood GmbH setzt zahlreiche Events für Unternehmen im Bereich der Team- und Organisationsentwicklung um. „Den Erfolg unserer Veranstaltungen verdanken wir der menschlichen Sehnsucht nach realen Erlebnissen“, so Walla und Engendahl weiter. „Im Grunde ist es genau das, was auch den Brückensteig ausmacht: Wir schaffen mit unserem Team den Raum und die Atmosphäre, damit Menschen gemeinsam etwas Außergewöhnliches erleben können.“

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

„Und vielleicht ist es in ein paar Jahren auch möglich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Müngstener Brücke über einen Skywalk zu überqueren“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf kürzlich auf Facebook. (Siehe auch https://www.waterboelles.de/archives/29327-Stadt-Solingen-soll-Machbarkeitsstudie-mittragen.html) Richtig! Die Idee eines Rad- und Fußwegs in luftiger Höhe, hinter der der neue Verein Bergischer Brückenschlag e.V. steht, sollte nach der Präsentation des kommerziellen Kletterangebots nicht in Vergessenheit geraten.

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