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Das Inferno kam in einer lauen Sommernacht

Die Nacht vom 30. auf den 31. Juli 1943 war eine laue Sommernacht, der Drahtfunk tickte und verbreitete die Meldung, dass starke Feindverbände im Anflug seien. Gegen null Uhr fünf Minuten standen schon die so genannten "Christbäume" über dem Stadtgebiet.  (…) Der eigentliche Angriff auf Remscheid dauerte stark eine halbe Stunde. Für die Bürger, die im Zentrum der Stadt in den Kellern lagen, schien es eine Ewigkeit. (…) Der Schwerpunkt lag in den Wohngebieten zwischen Handweiser, Unterführung, Nordstraße, dem Stadtkegel, der Eisenbahnlinie Remscheid-Solingen und dem Hauptbahnhof. (…) Abgeworfen wurden 295 Tonnen Sprengbomben und 483 Tonnen Brandbomben und auffallend ist, dass bei diesem Angriff auf unsere Stadt verhältnismäßig viele Sprengbomben geworfen wurden, darunter solche mit Zeitzünden, die noch in der Frühe des 31. Juli hier und da detonierten. (…) Insgesamt sind bei den Luftangriffen des Krieges 1939-1945 in Remscheid 1344 Menschen ums Leben gekommen. . (aus: Johann Max Franzen: "Die Geschichte des Bahnhofs Remscheid“, Bergischer Verlag, Kartoniert | 91 Seiten | 15 Euro | ISBN 978-3-96847-014-6.Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Bergischen Verlags)

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Martina Litzner am :

Wenn Adolf Hitler und seine Schergen damals nicht den Krieg angezettelt hätten, hätte es dieses Inferno nicht gegeben, und vermutlich wäre ich dann auch mit Eltern aufgewachsen, die nicht durch das Kriegsgeschehen traumatisiert waren. Ich wäre dann heute auch anders. Da können Sie mal sehen, wie das Kriegsgeschehen von damals auch noch nachfolgende Generationen beeinflusst.

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