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Lücke in der ärztl. Versorgung nicht ausgeschlossen

Wie es um die Hausärzte in Remscheid bestellt sei, hatte die SPD-Fraktion wissen wollen – und bekam in der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Wohnen und Pflege von der Verwaltung die Antwort, die genaue Zahl der Hausärzte, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand  träten, sei nicht bekannt. Zitat: „Auf Grund der Altersstruktur der Remscheider Ärztinnen und Ärzte ist davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren zahlreiche zurzeit noch ärztlich tätige Praxisinhaber aus der kassenärztlichen Versorgung altersbedingt ausscheiden werden. Die genaue Zahl ist nicht bekannt, da der Eintritt in das Rentenalter nicht automatisch mit einer Praxisaufgabe verbunden ist. Es existieren zahlreiche inhabergeführte Praxen, die von ihren Inhabern über das Rentenalter hinaus weiter betrieben werden.“

Frage: Kann die hausärztliche Versorgung in Remscheid in allen Stadtteilen wie Lüttringhausen und Lennep, kurz- und mittelfristig sichergestellt werden?
Antwort: Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung ist eine Aufgabe der Kassenärztlichen Vereinigung. Scheidet eine kassenärztlich tätige Ärztin oder Arzt aus alters- oder gesundheitlichen Gründen aus der Versorgung aus, prüft die Kassenärztliche Vereinigung den Bedarf bzgl. einer Wiederbesetzung bzw. die Neu-Ausschreibung des Kassenarztsitzes. Der Kassenarztsitz wird üblicherweise öffentlich ausgeschrieben. Es gibt zahlreiche Beispiele der letzten Jahre für eine erfolgreiche Wiederbesetzung von Kassenarztsitzen in Remscheid, z.B. auch im Zentrum von Lüttringhausen.
Eine Versorgungslücke in der hausärztlichen Versorgung in Remscheid ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Da das Interesse an der Übernahme eines Hausarztsitzes in den letzten Jahren deutlich gesunken ist, kann langfristig nicht ausgeschlossen werden, dass freiwerdende Kassenarztsitze auch im hausärztlichen Bereich aufgrund einer mangelnden Nachfrage nicht neu besetzt werden können.

Frage: Wie kann die hausärztliche Versorgung mit Medikamenten für die Remscheider Bürger*innen in den Apotheken sichergestellt werden?
Antwort: Die Versorgung der Bevölkerung mit Medikamenten ist durch eine ausreichende Apothekendichte in Remscheid flächendeckend sichergestellt. Für die Versorgung der Remscheider Bürger*innen am Wochenende und in der Nacht gibt es einen organisierten Apothekennotdienst. Lieferengpässe von Herstellern haben in der Vergangenheit jedoch dazu geführt, dass einige Wirkstoffe, wie z.B. Präparate zur Behandlung eines Bluthockdrucks oder zur Schmerztherapie und einige Impfstoffe temporär nicht lieferbar waren. Da viele oder Teile der Wirkstoffe außerhalb der Europäischen Union produziert werden, können mögliche Liefer- und Produktionsengpässe der global tätigen Pharmaunternehmen von kommunaler Seite nicht beeinflusst werden.

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