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Unzufrieden mit der Informationspolitik der Sana-AG

Gewerkschaft und Arbeitgeber setzen heute bei Sana ihre Verhandlungen fort. In diesem Zusammenhang haben sich die Mitarbeiter/innen vor dem Klinikum zu einer “aktiven Mittagspause“ verabredet, um ihren Unmut über die angekündigten Kündigungen zu verdeutlichen. Unmut wird auch in dem Schreiben von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sozialdezernent Thomas Neuhaus vom 7. Juni an den Vorsitzenden des Vorstands der Sana-Kliniken AG, Thomas Lemke, deutlich, in dem auf einen Artikel in der RGA-Ausgabe vom 05.Juni Bezug genommen wird. Darin hatte die Redaktion berichtet, dass die Sana-Tochtergesellschaft DGS Pro-Service GmbH nach einem ersten Verhandlungsgespräch mit dem Betriebsrat weiterhin am Abbau von insgesamt 64 Arbeitsplätzen bis zum Jahresende in Remscheid festhalte und bundesweit insgesamt 1.000 Stellen von einer Kündigung bedroht seien. Zu dem Schreiben an Lemke sah sich die Stadt veranlasst „auf Grund der unzureichenden Informationspolitik der Sana-Kliniken AG gegenüber der Stadt Remscheid als Anteilseignerin als auch in der Mitverantwortung der Stadt Remscheid gegenüber den von Kündigungen bedrohten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“.

In dem Schreiben heißt es: „Der Samstagsausgabe der örtlichen Tageszeitung RGA haben wir entnommen, dass es wohl bereits Ergebnisse eines Verhandlungsgesprächs zwischen der SANA-DGS und dem Betriebsrat gibt und alle Mitarbeiterinnen bis zum 31.12.2021 gekündigt werden sollen. Dies wurde uns nur durch den Bericht in der Zeitung bekannt. Wir sind daher weiterhin unzufrieden mit Ihrer Informationspolitik, obwohl Sie uns in der Sondersitzung des Aufsichtsrates zugesichert hatten, dass die Stadt Remscheid als Mitgesellschafterin des örtlichen Klinikums zukünftig bei weiteren Entscheidungen rechtzeitig informiert wird. Durch die jetzt in Frage stehenden Dienstleistungen ‚Patientenbegleitung, Reinigung, Bettenreinigung, Pförtnerdienste und Hol- und Bringdienste‘ ist das Funktionieren des Klinikums unmittelbar berührt.
In unserer Mitverantwortung als Anteilseignerin und in unserer Verantwortung für die von Kündigungen bedrohten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihren Familien erwarten wir daher eine umfassende Darstellung des aktuellen Sachstandes. Klarheit für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit eindeutigen Aussagen über ihre künftigen Beschäftigungsperspektiven in Unternehmen des SANA-Konzerns sowie über Qualifizierungsangebote zum Verbleib im Beschäftigungsverhältnis bzw. Übernahme in ein Folgeunternehmen, und belastbare Aussagen über die zukünftige Sicherstellung der Dienstleistungen im Klinikum Remscheid.“

Gestern legte die Stadt das Schreiben als Mitteilungsvorlage den Mitgliedern des Hauptausschusses vor. Und auch der Rat soll davon in Kenntnis gesetzt werden, „da dieser durch An- und Nachfragen sowie Statements ein hohes Interesse an der Entwicklung in dieser Angelegenheit gezeigt hat.“

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