Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Ordnungsamt widerspricht: Kölner Straße im Blick

Über „zum Teil unzumutbare Zustände an der Kölner Straße“ hat sich David Schmidt vom Lenneper Rotationstheater und -Café bei den Mitgliedern der Bezirksvertretung Lennep und der Stadtverwaltung beschwert: „Wir sind nach wie vor mit den Parksituationen sehr unzufrieden, da unsere Ladenlokale permanent – insbesondere an den Wochenenden – zugeparkt werden. Es geht sogar so weit, dass unsere Kunden noch nicht einmal unser Café bzw. die Kunstschulräumlichkeiten (Kölner Straße 6 und 8-) betreten können, da die Hausturen zugeparkt werden.“ In diesem Zusammenhang weist Schmidt darauf hin, dass das Rotationstheater ein weiteres leerstehendes Ladenlokal in unmittelbarer Nachbarschaft seiner außerschulischen kulturpädagogischen Angebote für Kinder und Jugendarbeit anzumieten gedenke. „Das wäre dann das vierte Ladenlokal an der Kölner Straße, das wir seit dem Jahre 2007 vor einem Leerstand bewahren!“ Sollte geplant sein, die Poller auf der Straße abzubauen, würde sich für die Autofahrer die Parksituation verbessern. „Und die Fahrzeuge würden dann noch dichter an den Schaufenstern stehen.“

Zur Sitzung der Bezirksvertretung Lennep am 23. Juni liegt die Antwort der Verwaltung vor: „Die Verkehrssituation in der Lenneper Altstadt wird regelmäßig durch Mitarbeitende des Kommunalen Ordnungsdienstes kontrolliert und weist keine signifikanten Besonderheiten auf. Im Rahmen des Entschließungs- und Auswahlermessens erfolgt eine entsprechende Ahndung von Ordnungswidrigkeiten – im Falle von verkehrsgefährdenden Verkehrssituationen wird im Rahmen des Verwaltungsvollstreckungsgesetztes vor Ort unmittelbar eingeschritten.“ Im Rahmen bevorstehender Arbeiten auf der Kölner Straße würden Poller nur vereinzelt entfallen, „wenn sie im jeweilige Baufeld stehen und aus heutiger Sicht verzichtbar sind.“ Das werde aber „auf die Parksituation (hier: unerlaubtes Parken) nur einen unwesentlichen Einfluss haben.“

Die Pflasterarbeiten auf der Kölner Straße, mit denen am 25. Mai begonnen worden sei, würden punktuell insgesamt acht Wochen andauern, jeweils in Abschnitten von ca. 20 Metern wechselseitig auf der rechten und linken Fahrbahnseite. „Dabei ist eine Durchfahrt für Fahrzeuge jederzeit gewährleistet, und die Zugänge zu den Häusern sind ebenfalls jederzeit möglich. Bei den Arbeiten werden die Abflussrinnen teilweise reguliert und instandgesetzt.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Mit der Antwort der Verwaltung zeigte sich heute Bezirksbürgermeister Rolf Haumann (Grüne) in der Sitzung der BV Lennep „nicht so ganz zufrieden“. Mit Jürgen Kucharczyk (SDPD) war er sich einig, bam brauche von der Verwaltung ein Konzept, z.B. gegen das Zuparken von Gehwegen in der Lenneper Altstadt. TBR-Chef Michael Zirngiebl wandte ein, einen diesbezügl. Beschluss habe die BV auf Antrag der Grünen schon in der vergangenen Ratsperiode gefasst („Runder Tisch“). Es reiche, die Verwaltung daran zu erinnern.

Chronist am :

Eine Bürgerbeschwerde über Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Lenneper Gartenstraße bewertete die Verwaltung in ihrer Stellungnahme als „subjektiv wahrgenommen“. – Ja was denn sonst?“, fragte daraufhin in der heutigern Sitzung der BV Lennep Roland Kirchner (W.i.R). Und Bezirksbürgermeister Rolf Haumann sprach von einem „ärgerlichen Umgangsstil“. Markus Kötter (CDU) vermisste konkrete Lösungsvorschläge: „Die Verwaltung erkennt die Problemlage, wie der Bürger sie sieht, nicht an!“

Norbert Landen am :

Das Verhalten der Verwaltung in Punkto Problemlösungen in Lennep ist mehr als unzulänglich. Mir ist es unverständlich,dass die Bezirksvertretung sich immer mit Bewertungen der Verwaltung zufrieden gibt, die unbrauchbar sind. Das gilt z.B. für die Kölnerstraße wegen der Raserei (auch tagsüber) und besonders für die Altstadt (Stichwort Strassenbelag-Erneuerung).

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!