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Jobcenter rechnet mit mehr Bedarfsgemeinschaften

Von 2017 bis 2020 hat sich der Trend einer sinkenden Zahl von Bedarfsgemeinschaften SGB II in Remscheid grundsätzlich fortgesetzt – von 5.413 im Januar 2020 auf 5.250 im Dezember 2020. Danach ging es dann wieder aufwärts; im April 2021 waren es wieder 5.309 Bedarfsgemeinschaften. Und das Jobcenter Remscheid prognostiziert für dieses Jahr einen weiteren, deutlichen Anstieg an Bedarfsgemeinschaften. „Dazu trägt einerseits die wegen der Coronakrise unklare Wirtschaftsentwicklung bei, die sich auf die Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes auswirken wird. Andererseits wurden die Regelleistungen zum 1.1.2021 erhöht, wobei insbesondere deutliche Erhöhungen bei den Kindern der Altersgruppen 0 – 5 Jahre sowie 14 – 17 Jahre beschlossen wurden. Auf Grund der erhöhten Regelleistungen steigt auch die Anzahl der leistungsberechtigten Personen und Familien“, heißt es in der Antwort der Verwaltung auf eine Anfrage der Fraktion der Linken nach Auswirkungen der Corona-Pandemie.  

Bei zahlreichen Personen ende in diesem Jahr der Anspruch auf Arbeitslosengeld (ALG 1), mit der Folge, dass sie in den Rechtskreis SGB II übergehen werden, um den Lebensunterhalt weiterhin sicherzustellen. „Insgesamt werden in Remscheid etwa 1.301 Personen in diesem Jahr aus dem ALG 1-Bezug ausscheiden. Erste Erfahrungen deuten darauf hin, dass etwa 30 Prozent dieser Personen nach Wegfall der ALG 1-Leistung in den Rechtskreis SGB II übergehen werden. In anderen Kommunen gibt es Erfahrungswerte von bis zu 60 % übergehender Personen. Das Jobcenter Remscheid prognostiziert aktuell, dass zum Ende des Jahres 2022 etwa 6.200 Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem SGB II beziehen könnten.“

Als Indiz für die Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation der Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner wertet die Verwaltung die Zunahme der Wohngeldanträge um ca. 50 Prozent im Zeitraum Ende 2019 bis Ende 2020: Menschen, die Einkommensverluste z. B. infolge von Kurzarbeit haben hinnehmen müssen, haben verstärkt Anträge auf Wohngeld gestellt.

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