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Gebrauchskunst, die damals frech und provozierend wirkte

Demnächst im Tuchmuseum: Kunst auf T-ShirtsIm Tuchmuseum in Lennep, Hardtstraße 2, ist für den Frühsommer eine Ausstellung mit T-Shirt-Kunst von H.J. Schmidt geplant. Die T-Shirt-Malereien entstanden in den 1970-er und 1980-er Jahre. H.J. Schmidt, geb. 1937 in Lennep, interessiert sich schon früh für Kunst, bereits während seiner Schulzeit am Lenneper Röntgengymnasium. Seine Produkte bezeichnet er selbst als „gelegentliche Gebrauchskunst" - „frech“ und bewusst „provozierend“. Und freche Kunst passe nun mal zu T-Shirts.

Seine Tuchmalerei, die sowohl Verwunderung und Erstaunen, aber auch verständnisloses oder zustimmendes Gelächter auslöste, war über längere Zeit überaus gefragt. Heute existieren davon noch 30 Exemplare, die der Künstler bei sich in seinem Haus bei Hamburg sorgfältig und vor Licht geschützt über jetzt Jahrzehnte archiviert hat. In einer Zeit, in der der T-Shirt-Druck im Internet millionenfach angeboten wird, für Kinder, Naturliebhaber und auch für Links- und Rechtsradikale, in jedem Fall aber unter Verwendung  von am Computer erzeugten Motive, bekommt eine Kunst und Kunsttechnik Seltenheitswert, bei der ein menschliches Individuum seine Phantasie malerisch gegenständlich werden lässt, bei der Kunst und praktisches Können noch dicht beieinander liegen, und wo bei jeder neuen Arbeit ein unverwechselbares Bildnis entsteht.

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Chronist am :

Am Sonntag, 18. Mai, um 15 Uhr, wird die Ausstellung im Lenneper Tuchmuseum eröffnet. Der Künstler entstammt väterlicherseits einer Baumeister- und Architektenfamilie, die seit ca. 1820 in Lennep tätig ist. Die Nachfahren waren und sind zum Teil auch heute noch Baumeister, Architekten und Ingenieure. Im Tuchmuseum liegen u.a. zwei Sichtmappen mit einigen Bemerkungen des Künstlers zu den einzelnen Bildern sowie zusätzliche Informationen aus.

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