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„Mama, darf ich den Teller ablecken?“

Katharina Orbach:
 „Mama, darf ich den Teller ablecken?“
Bergischer Verlag, Taschenbuch, kartoniert mit Klappen | 172 Seiten | 15 Euro | ISBN 978-3-96847-011-5. (Nachdruck mit freundlicher Genehmigung des Verlags)

In der Reihe „Mein Bergisches Land“ ist im Bergischen Verlag ein weiterer Band erschienen. Darin erzählt Katharina Orbach von „einer Kindheit im Schatten des 2. Weltkriegs“: Anfang der 1930er Jahre kommt Hannelore im Kölner Stadtteil Humboldt zur Welt. Sie wächst wohlbehütet in einer liebevollen Umgebung auf. So gut es geht, versuchen die Eltern, die stetig anwachsende Gefahr, die vom Nationalsozialismus ausgeht, von den Kindern fernzuhalten.

Die unbekümmerte Kindheit endet jäh, als der 2. Weltkrieg ausbricht und das Leben am Rande der Großstadt immer gefährlicher wird. Hannelore und ihre Schwester kommen bei Verwandten in Gummersbach unter, wo die Welt scheinbar noch in Ordnung ist. Doch der Krieg verschont auch das idyllische Landleben nicht, und so brechen bange Zeiten für Hannelore und ihre Lieben an.

„Mama, darf ich den Teller ablecken?“ verknüpft die Erlebnisse des Mädchens Hannelore mit geschichtlichen Ereignissen. Inhalt: Im Jahr 2020 stellt die Corona-Krise die Welt auf den Kopf. Im Altersheim herrscht Ausgangssperre und auch Hannelore ist davon betroffen. Das allabendliche Telefonieren mit ihrer Tochter bringt den Stein ins Rollen: Hannelore erzählt, eins fügt sich zum anderen und wird zu einem Stück Lebensgeschichte. Aber auch zu einem Stück Zeitgeschichte, die vieles in ein anderes Licht rückt, als ihre Tochter sich jemals vorgestellt hätte. Eine Geschichte, an deren Anfang ein rätselhafter Unfall steht und die mit der Hommage an einen alten Herrn endet, der sich nach langen Irrwegen durch ein halbes Jahrhundert endlich in Deutschland „Monsieur Henri Haute“ nennen darf.

 

 

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