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Wenn das Auspuffgeräusch behörderlich erlaubt ist...

Bei Kontrollen fielen nur wenige Raser auf“, titelte der Waterbölles 15. Mai. Doch in Lennep hielt sich die Meinung über zu viele Raser auf den Straßen, die sogenannte Tuning-Szene und störende „Lärmfahrten“ unverändert.  Deshalb wurde auf Wunsch der Bezirksvertretung Lennep die Verkehrssituation im Bereich der Kölner Straße erneut begutachtet. Und es wurde dabei zwischen den genannten drei Begriffen „Raserei“, „Tuning-Szene“ und „Lärmfahrten“ unterschieden. Aus dem Bericht der Verwaltung zur gestrigen Sitzung der BV Lennep:

  • Zum Begriff der „Raserei“: Der Begriff der „Raserei“ ist dadurch gekennzeichnet, dass die ortsfest angeordnete Höchstgeschwindigkeit regelmäßig und in hohem Maße überschritten wird. Ergänzend dazu ist eine „Szene von Rasenden“ durch illegale Straßenrennen gekennzeichnet. (…) Um für diese Mitteilungsvorlage eine aktuelle Datenbasis zu haben, wurde nochmals die semi-stationäre Messanlage im Bereich der Kölner Straße 61-65 aufgestellt. In der Zeit vom 12. Juni (15 Uhr) bis 17. Juni (13 Uhr) konnten bei 20.300 Durchfahrten 282 Überschreitungen gemessen werden. Diese entspricht einer Überschreitungsquote von 1,4 Prozent.
    Unter Berücksichtigung aller bisherigen Messergebnisse und der Erkenntnis, dass bisher auch keine illegalen Straßenrennen registriert worden sind, kann festgestellt werden, dass für den Bereich der Kölner Straße kein Problem mit „Rasenden“ besteht. 
  • Zum Begriff der „Tuning-Szene“: Mit Fahrzeugtuning bezeichnet man die individuelle Modifikation an PKW mit dem Ziel, die Leistung oder die Fahreigenschaft zu verbessern oder zu verändern oder auch das optische oder akustische Design zu verändern. Diese Szene ist in Remscheid aktiv und wird von der Bevölkerung im öffentlichen Raum in erster Linie durch das Parken und den Aufenthalt im öffentlichen Raum wahrgenommen.
  • Das Parken von Fahrzeugen im öffentlichen Verkehrsraum (-> Parkplätze) und das Gespräch von Personengruppen im öffentlichen Raum ist rechtmäßig. Hiesige Feststellungen legen nahe, dass die Fahrzeugführenden der „Tuning-Szene“ eher den Austausch unter Gleichgesinnten suchen, als durch Lärmbelästigung aufzufallen. Stichpunktartige Kontrollen durch die Polizei haben bisher nur marginale Verstöße gegen die Straßenverkehrszulassungsordnung ergeben.
  • Zum Begriff der „Lärmfahrten“: Im Bereich der Lärmfahrten werden hochwertige und hochpreisige Fahrzeuge im Rahmen der gültigen Betriebserlaubnis betrieben. Diese Fahrzeuge zielen insbesondere auf ein lautes Auspuff- oder Motorengeräusch ab, sodass die erreichten Lärmwerte häufig in den jeweiligen Betriebserlaubnissen als zulässig eingetragen sind. Die Polizei als zuständige Behörde zur Ahndung und Überwachung solcher Lärmfahrten hat bereits einige Kontrollen durchgeführt. Die Ergebnisse bestätigen die Aussage, dass die „Lärmfahrten“ häufig von der bestehenden Betriebserlaubnis gedeckt sind – eine rechtliche Eingriffsmöglichkeit besteht in diesen Fällen nicht. Um dennoch die Problematik der Lärmbelästigung weiterhin zu verfolgen, fand am 18. Juni ein weiteres Gespräch zwischen Polizei und der Ordnungsbehörde statt. Im Ergebnis bemüht sich die Polizei, im Rahmen der personellen Möglichkeiten den Kontrolldruck aufrecht zu erhalten.

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