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Infos zu Baden in bergischen Talsperren

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Zahlreiche Menschen zieht es derzeit an die Talsperren des Wupperverbandes. Alle Gäste an den Talsperren werden gebeten, respektvoll mit den Mitmenschen und der Natur umzugehen und die geltenden Regelungen zu beachten. Dies dient der Sicherheit aller Menschen, die die Talsperren zur Erholung nutzen. Die Bever-, Wupper-, Brucher- und Lingese-Talsperre des Wupperverbandes sind offizielle Badegewässer nach EU-Richtlinie. Dort sind Badegäste herzlich willkommen. Das Baden erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr und ist nur an den eigens dafür gekennzeichneten Badestellen erlaubt. Alle anderen Talsperren des Wupperverbandes, z. B. die Trinkwassertalsperren sowie die Ronsdorfer Talsperre, die Panzer-Talsperre oder der Stausee Beyenburg sowie sämtliche Vorsperren der Wupper-Talsperre, sind keine Badegewässer. Dort ist das Baden verboten.

Schwimmen in der Talsperre: was ist zu beachten? Schwimmer sollen sich in den mit Bojen gekennzeichneten Badebereichen aufhalten. Das Baden von Tieren ist nicht gestattet. Talsperren haben unterschiedliche Wassertiefen und auch Wassertemperaturen, außerdem kann es Wasserpflanzen geben. Dies müssen Schwimmer bedenken. Auch gibt es keinen Beckenrand zum Ausruhen, daher ist es wichtig, die eigenen Fähigkeiten nicht zu überschätzen. Bei großer Hitze ist außerdem wichtig, den Kreislauf nicht zu überlasten durch die Abkühlung in der Talsperre.
Nicht von Staumauern springen. An allen Talsperren ist das Springen von Staumauern oder Staudämmen sowie von Brücken verboten, denn es ist lebensgefährlich. Die Gefahr besteht hier u.a. darin, dass der Wasserstand in den Talsperren schwankt sich auf dem unebenen Talsperrengrund z. B. Steine befinden können.

Keine Grills und offene Feuerstellen. An warmen Tagen erfreut sich Grillen großer Beliebtheit. In der Natur kann dies allerdings zu Problemen führen. Insbesondere bei lang anhaltender Trockenheit ist Feuer besonders gefährlich und erhöht die Gefahr von Bränden. Daher ist grundsätzlich an den Talsperren und insbesondere in angrenzenden Waldbeständen das Grillen und Feuer machen verboten. Auf den Campingplätzen ist Grillen jedoch möglich.

Müll korrekt entsorgen. Die Gäste werden gebeten, Müll nicht liegen zu lassen. So können alle einen Beitrag zum Naturschutz leisten und die Talsperre bleibt ein schöner Ort zur Erholung.

Corona-Regelungen gelten auch an den Talsperren. Zu Land und im Wasser sind die Abstandsregeln einzuhalten. Die Freizeitanbieter wie z. B. der Campingpark Bever-Talsperre oder die Kräwinkler Brücke (Wupper-Talsperre) haben Hygienekonzepte aufgestellt. Bitte informieren Sie sich hier bei den jeweiligen Anbietern über die aktuell geltenden Regelungen.

Wasserqualität wird regelmäßig untersucht. In der Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September untersuchen die Gesundheitsämter des Oberbergischen Kreises und der Stadt Remscheid alle vier Wochen die Wasserqualität an den Badestellen.  Die Informationen zu den Badestellen, Baderegeln und zur Qualitätsüberwachung sind auf der Homepage //1%40kailo%2Ede@sslmailpool.ispgateway.de:993/www.wupperverband.de">www.wupperverband.de in der Rubrik Service / Freizeit / Baden eingestellt. Unsere Umwelt ist nie „keimfrei“. Dies gilt auch für Gewässer. Die Untersuchungen halten aber nach, dass für bestimmte Bakterien die Grenzwerte an den Badestellen nicht überschritten werden.

Kontrollen für die Sicherheit. In der Sommersaison ist an der Bever-Talsperre auch wieder die seit Jahren bewährte Ordnungspartnerschaft aktiv. Diese besteht aus dem Oberbergischen Kreis, den Städten Wipperfürth und Hückeswagen, dem Forstamt Wipperfürth, dem Wupperverband und Anwohnervertretern. An der Wupper-Talsperre gibt es ebenfalls Kontrollen durch das Ordnungsamt Radevormwald. Dort steht die Sicherheit aller im Fokus, z. B. Einhalten von Verkehrs- und Parkregeln, damit die Durchfahrt für Rettungskräfte jederzeit gewährleistet ist. Um Waldbrände zu verhindern, wird darauf geachtet, dass nicht gegrillt oder Feuer angezündet werden. Der Wupperverband setzt an der Ronsdorfer Talsperre sowie am Stausee Beyenburg einen Wachdienst ein. Dieser führt nach Bedarf Kontrollen durch.

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