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Neue Pläne gerade mal zwei Jahre nach dem Umzug

Wenn alles fertig ist, werden auf dem Gelände der früheren Brauerei C.W. Kipper zwischen Nord- und Haddenbacher Straße auch die Neubauten der Nicola Romanelli GmbH (Garten- und Landschaftsbau) und des Sanitätsunternehmens Goll & Schracke Massing GmbH stehen. Derzeit ist es allein der Lager- und Bürokomplex von „elektro-technik-grote“ (Ersatzteilservice für Maschinen, Motoren & Anlagen) im hinteren Teil des Areals. Gegründet wurde die Firma von Stefan Grote, vielen Remscheidern besser bekannt als Bezirksbürgermeister (SPD) im Südbezirk, nachdem sein damaliger Arbeitgeber, die Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG, 2008 ihre Filiale an der Greulingstraße geschlossen hatte. Der gelernte Kaufmann hatte dort mehr als 20 Jahre lang gearbeitet, zuletzt als Lagerleiter. Seinen eigenen Ersatzteilhandel eröffnete Grote danach in den Räume des früheren Werkzeughandels seines Vaters am Kremenholl. Und weil „elektro-technik-grote“ schnell expandierte, kehrte er im Oktober 2010 mit seiner jungen Firma, Lieferant für neue und gebrauchte Maschinenersatzteile, spezialisiert auf die Reparatur und Instandhaltung von Elektrotechnikkomponenten und Servomotoren, in das Werksgebäude Greulingstraße 33 zurück.

Aber mit dem Jahren wurde es auch dort zu eng. 2018 entschied sich Grote für einen Neubau. Auf dem alten Kipper-Gelände kauft er zwei Parzellen mit zusammen 6.000 Quadratmetern mit Hilfe der städtischen Wirtschaftsförderung und der Stadtsparkasse Remscheid. Fördergelder gab es damals aus dem „Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm NRW“ (RWP) für strukturschwache Gebiete (zu denen auch Remscheid zählt). Im Januar 2019 war der erste Spatenstich. Und nachdem im November 2919 ein großer KULI-Kran in der neuen Lagerhalle installiert worden war, konnte der Umzug von der Greulingstraße in Angriff genommen werden.

Inzwischen lagern in der Halle auf rund 1000 Quadratmetern mehr als 25.000 elektronische und mechanische Ersatzteilen führender Hersteller, vom kleinen Steckverbinder bis zur Systemplatine. Das garantiert Kunden schnelle Hilfe bei Produktionsstörungen oder gar -ausfällen. Gleich- und Servomotoren werden überholt, gewartet und repariert – vom schnellen Austausch eines verschlissenen Lagers bis hin zur kompletten Überarbeitung.

Auf Anregungen langjähriger Kunden kam nun der Servicebereich „Schaltschrankbau, Projektierung und Programmierung” hinzu. Das verlangt nach mehr Raum und Personal. Denn mit 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das nicht mehr zu stemmen; fünf weitere sollen hinzukommen. Und zwei neue Hallen, eine von 132 und eine von 415 Quadratmetern Größe. Die künftige Lagerfläche: 1415 Quadratmeter, die künftige Bürofläche: 632 Quadratmeter. Wobei der bestehende Bürotrakt die Option bietet, ein zweites Obergeschoss aufzustocken mit noch einmal 250 Quadratmetern.

In weiser Voraussicht hatten Grote und Architekt Michael Geh schon bei der Planung der neuen Firmengebäude auf dem alten Kipper-Gelände die Vorarbeiten zu den jetzt anstehenden Anbauten für rund 100.000 Euro in Auftrag gegeben: die Planierung des Gelände sowie die Verlegung von Kanälen und Anschlüssen für Regen und Abwässer, Leerrohre etc. Zum ersten Bauantrag, noch bis Ender dieses Jahres gültig, gehörte schon die rückwärtige zweite Halle, deren Bau jetzt ansteht und die bis Mitte nächsten Jahre fertiggestellt sein soll. Der Bau der dritten, kleineren Halle für weitere Büros soll beim städtischen Bauordnungsamt in den nächsten Tagen abgegeben werden; gestern unterzeichnete Stefan Grote die entsprechenden Unterlagen.

Die Entscheidung für die neuen Baumaßnahmen gerade mal zwei Jahre nach dem Umzug zur Kipperstraße war Stefan Grote relativ leicht gefallen. Er spricht von einer „positiven allgemeinen Entwicklung“ und meint damit die seiner Firma, und verweist auf die Neuauflage des schon einmal von ihm genutzten regionalen Förderprogramms des Landes, diesmal sogar mit noch attraktiveren Konditionen.

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