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Einstellung des Zugbetriebs ist nicht ausgeschlossen

Zu den jüngsten Ausfällen auf der Linie S7, überschrieb der Waterbölles am 21. Juni eine Pressemitteilung der Abellio Rail GmbH. Dazu gab es jetzt die folgende Ergänzung:
„Die Suche nach der Ursache läuft im Rahmen der Instandsetzung der betroffenen Fahrzeuge und gemeinsam mit den Kollegen der DB Netz AG weiterhin auf Hochtouren, um alsbald eine Entlastung der Situation herbeizuführen und wieder einen stabilen Verkehr zu ermöglichen. Derzeit verkehren noch drei von neun Fahrzeugen auf der Strecke. Zusätzlich ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) eingerichtet. Es ist zum aktuellen Stand leider nicht auszuschließen, dass der Betrieb gänzlich eingestellt werden muss. Damit kann einem weiteren Verschleiß der Fahrzeuge vorgebeugt werden, bis die Ursachenfindung abgeschlossen ist. Abellio bittet die Fahrgäste um Verständnis und versichert, dass auch mit dem VRR als Aufgabenträger eng zusammengearbeitet wird um den regulären Verkehr schnellstmöglich wieder herstellen zu können. Fahrgästen wird weiterhin unbedingt empfohlen, die aktuellen Informationen in den bekannten Auskunftsmedien vor Fahrtantritt zu prüfen. Aktuelle Meldungen zu Ausfällen und etwaigen Ersatzverkehren werden ebenfalls über unsere Website und www.zuginfo.nrw veröffentlicht.

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Kommentare

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Sven Wolf (MdL, SPD) am :

Wann fährt nun eine S-Bahn, wann ersatzweise der Bus? Und von wo? Es ist gar nicht so einfach, da schnell an übersichtliche Information zu kommen. So mancher Fahrgast sucht im Internet vergebens und erhält nur die Auskunft, dass es überhaupt zu Einschränkungen des Betriebs und Zugausfällen kommt. „So geht das nicht. Da muss einiges getan werden, um Fahrgäste ausreichend zu informieren. Von den neun vorhandenen Zügen waren zuletzt nur drei im Einsatz, weil es technische Probleme gab, kurzzeitige waren sogar alle in der Werkstatt. Damit ist der vorgegebene Takt – trotz des Einsatzes von Leih-Fahrzeugen – nicht einzuhalten und es werden Busse für den SEV dazwischengeschaltet. Es gibt Lücken im 20-Minuten-Takt. Zusatzangebote zu den Hauptverkehrszeiten fallen aus. Die politischen Gremien des VRR wurden darüber informiert, dass es seit zwei Wochen zu einer massiven Abnutzungserscheinung der Räder gekommen ist. Der VRR betreibt derzeit Ursachenforschung. Unklar sei wohl, ob dies in der Verantwortung der DB Netz als für die Schienen verantwortliches Unternehmen oder von Abellio als Verantwortliches Unternehmen für die Fahrzeuge liegt. Der VRR hat nun entschieden, wieder verstärkt Diesel-Fahrzeuge von anderen Strecken von Abellio auf der Strecke der S 7 einzusetzen. In Telefonkonferenzen wird das weitere Vorgehen beraten. Noch ist nicht abzusehen, was die nächsten Tage auf uns zukommt. Ich finde aber, hier muss schnellstens die Informationslage geklärt sein. Nicht alle fahren jetzt in die Sommerferien. Die Pendlerinnen und Pendler müssen wissen, wie sie zur Arbeit kommen und brauchen verlässliche Infos.

Dirk Schaefer am :

Seit heute kann man auf zuginfo.nrw einen unübersichtlichen Notfahrplan als PDF herunterladen.Auf dem Smartphone, wo ihn wohl die meisten nutzen werden, allerdings dank Größe und Aufbau nur schwer zu gebrauchen.

Jürgen Hardt (MdB, CDU) am :

Die Bürgerinnen und Bürger der Bergischen Großstädte sind massiv betroffen durch die Probleme im Bahnverkehr mit der S 7, dem sogenannten Müngstener. Die Ankündigung von Abellio, den Schienenverkehr zwischen Wuppertal und Remscheid nun komplett einzustellen, erfordert jetzt die Einberufung eines regionalen Krisengipfels. Hierzu sollten die drei Oberbürgermeister von Solingen, Remscheid und Wuppertal mit den Verantwortlichen des Verkehrs­verbundes Rhein-Ruhr, Abellio und dem Schienenbetreiber DB Netze zusammentreffen, um eine baldige Lösung zu finden. Ziel muss es sein, rasch eine klare Perspektive für die Wiederaufnahme des Betriebes auf der kompletten Strecke der S 7 zu erreichen. Die Verkehrswende erfordert einen leistungsfähigen ÖPNV. Die Taktung auf der Strecke der S 7 muss nicht gemindert, sondern erhöht werden. Ziel muss es sein, auch von Remscheid direkt zum Düsseldorfer Hauptbahnhof zu gelangen.

Alexander Schmidt, stellv. CDU-Fraktionsvorsitzender am :

Ich unterstütze Jürgen Hardts Forderung nach einem regionalen Krisengipfel ausdrücklich. Dieser sollte besser heute als morgen einberufen werden. Remscheids Oberbürgermeister sollte die Angelegenheit zur Chefsache machen und gemeinsam mit den Amtskollegen aus unseren Nachbarstädten Solingen und Wuppertal mit den Verantwortlichen des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR), Abellio und dem Schienenbetreiber DB Netze zusammentreffen. Die Pendlerinnen und Pendler erwarten eine zeitnahe, befriedigende Lösung. Und es wäre auch gut, wenn der Oberbürgermeister den VRR-Chef Ronald Lünser in den Rat einladen würde, so dass wir dort noch einmal Informationen aus erster Hand erhalten und unsere Erwartungen und unsere Kritik vorbringen können.

Norbert Landen am :

Wie agieren eigentlich die betroffenen Städte auf dieses Elend genannt S7?

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