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Sommerferien bremsen Arbeitsmarktentwicklung ab

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

„Im Juni haben weniger Menschen als im Vormonat und erst recht im Vorjahresmonat ihre Arbeit verloren, was den leichten Abbau der Arbeitslosigkeit erklärt. Ursächlich für diesen Rückgang ist erneut der Rückgang an arbeitslosen Personen im Rechtskreis SGB III. Die sehr positive Stellenentwicklung aus dem Monat Mai hat sich vor allem aus saisonalen Gründen im Juni nicht fortgesetzt. Die unmittelbar bevorstehenden Sommerferien haben die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber abgebremst. Insgesamt bleiben die Tendenzen aber positiv -so geht auch die Jugendarbeitslosigkeit zurück, und der Anstieg der Langzeit-arbeitslosigkeit verringert sich weiter“, resümiert Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, die aktuelle Arbeitsmarktentwicklung.

Im Vergleich zum Vormonat ist die Arbeitslosigkeit um 374 (-1,3 Prozent) auf 28.759 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahr sind 3.200 Menschen (-zehn Prozent) weniger arbeitslos gemeldet. Aktuell liegt die Arbeitslosenquote im bergischen Städtedreieck bei 8,7 Prozent, vor einem Jahr lag sie bei 9,7 Prozent. Die Arbeitslosenquoten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal. Dabei reichte die Spanne der Quoten im Juni von 7,4 Prozent in Remscheid bis 9,5 Prozent in Wuppertal.

659 neue Stellengesuche, 349 weniger als im Vormonat, 34 weniger als im Vorjahr. Zugang von Arbeitsstellen, jeweils im Juni: Die Nachfrage an Arbeitskräften ist im Bergischen Städtedreieck um 4,9 Prozent (-34 Stellen) geringer als im gleichen Monat des Vorjahres. Im Vergleich zum Vormonat wurden 349 (-34,6 Prozent) weniger neue Stellen gemeldet. In folgenden Berufsgruppen werden Arbeitskräfte gesucht: Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag Metallbearbeitung*Werbung und Marketing Maschinenbau- und Betriebstechnik Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege Verkauf Arzt- und Praxishilfe Fahrzeugführung im Straßenverkehr Büro und Sekretariat Altenpflege Bei den neu gemeldeten Stellengesuchen handelt es sich überwiegend um Stellen der Arbeitnehmerüberlassungen. Es werden aber auch Stellen aus der Lagerwirtschaft, Post, Zustellung, Güterumschlag der Metallbearbeitung dem Verkauf der Gastronomie* sowie *der Maschinenbau- und Betriebstechnik*gemeldet.

„Obwohl die Berufsberatung in den zurückliegenden Wochen vor Ort an den Schulen, aber auch über virtuelle Angebote weitere Ausbildungssuchende hinzugewinnen konnte, bleibt der Ausbildungsmarkt weiter angespannt. Zwar liegt die Zahl der gemeldeten Stellen im Städtedreieck immer noch knapp auf Vorjahresniveau, aber es fehlt unverändert an Bewerberinnen und Bewerber. Rein rechnerisch ist bereits jetzt absehbar, dass die noch offenen Ausbildungsstellen nicht besetzt werden können“, erläutert Martin Klebe. Bis Juni  sind im Agenturbezirk insgesamt 3.039 Berufsausbildungsstellen gemeldet worden. Dem gegenüber stehen 3.393 Bewerber und Bewerberinnen, die sich im Laufe des Berichtsjahres bei den Agenturen für Arbeit vor Ort gemeldet haben. Auf eine/n Bewerber/in kommen damit 0,9 Ausbildungsplätze.

Zurzeit sind noch 1.292 junge Frauen und Männer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle. Gleichzeitig sind noch 1.385 Ausbildungsplätze unbesetzt. Somit kommen auf jede/n unversorgte/n Bewerber/in 1,1 unbesetzte Berufsausbildungsstellen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl von Bewerber/innen um 6,7 Prozent und die Zahl der Ausbildungsstellen um 0,7 Prozent gesunken.

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