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Hilfe für gefährdete Kinder und Jugendliche

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Wenn Kinder und Jugendliche in Krisen, schwierigen Lebenssituationen oder bei psychischen Problemen sehr leiden oder notwendige Entwicklungsschritte nicht machen können, brauchen sie oft Hilfe, um ihr Leben wieder zu meistern und Lebensfreude zurück zu gewinnen. „Unser Ziel ist es, Beeinträchtigungen der seelischen Gesundheit möglichst früh zu erkennen, um einer ungünstigen Entwicklung mit größeren Problemen entgegenzuwirken“, sagt Dr. Barbara Gripp, Ärztliche Leiterin der Institutsambulanz für seelische Gesundheit des Kindes- und Jugendalters in Solingen-Ohligs. Diese gehört zum Zentrum für Seelische Gesundheit des Kindes- und Jugendalters am Sana-Klinikum Remscheid, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen vom Kleinkind- bis zum Erwachsenenalter (in Ausnahmefällen bis zum 21. Geburtstag) zu behandeln.

Nach fünf Monaten am Standort Solingen zieht die Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie eine positive Bilanz: „Wir haben großen Zulauf und freuen uns über viele Erfolgsbeispiele von Kindern und Jugendlichen. Ich möchte allen Mut machen, sich beraten zu lassen und Hilfe zu holen.“ Die Kontaktaufnahme erfolgt in der Regel direkt telefonisch durch die Eltern, Erzieherinnen und Erzieher und Kinder- oder andere Fachärzte. Ältere Jugendliche kontaktieren die Ambulanz auch selbstständig.

Die Ambulanz in Solingen ist Anlaufstelle für verschiedene seelische Probleme, zum Beispiel Schulschwierigkeiten (Leistungs- und Konzentrationsprobleme, Lese-Rechtschreibschwäche, Rechenschwäche), Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Emotionale Schwierigkeiten (depressive Störungen, Ängste, Phobien), Essstörungen, Verhaltensauffälligkeiten (Autismus, Zwänge, Tic-Störungen), Schulverweigerung, Folgen von Mobbing, Psychosomatische Beschwerden (Bauch- oder Kopfschmerzen), aggressives oder aufsässiges Verhalten im Sinne einer Störung des Sozialverhalten

Ein besonderer Behandlungsschwerpunkt ist die Diagnostik und Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Verdacht auf eine Alkoholspektrumstörung (FASD), der vorgeburtlichen Schädigung eines Kindes durch Alkoholkonsum der Mutter. Rund 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland erleiden laut Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) innerhalb eines Jahres eine psychische Störung. Wer als Kind oder Jugendlicher psychisch erkrankt, ist auch als Erwachsener psychisch stärker gefährdet. (Stefan Mülders)

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