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Eschbachtal und Morsbachtal laufen zu

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der heutige Starkregen über der Mitte Deutschlands macht auch Remscheid zu schaffen. Vor allem in Alt-Remscheid laufen die Täler zu. Besonders betroffen sind das Morsbachtal und das Eschbachtal. Das Freibad ist überflutet, weite Teile der Morsbachtalstraße gesperrt, Firmen drohen zu überfluten. Private Haushalte rufen um Hilfe.

Ab 19 Uhr ist die Feuerwehr im Stadtgebiet Remscheid pausenlos im Einsatz. Rund 200 Einsatzkräfte – Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren, des Technischen Hilfswerkes (THW), unterstützt von den Johannitern – kämpfen gegen Hochwasser, pumpen Keller aus, sichern Firmengelände, sperren Stromzuleitungen und sorgen für Straßensperrungen. Das Freibad Eschbachtal ist vorerst nicht mehr zu retten, Land unter. Hier laufen alle Becken voll. Das Morsbachtal steht unter Wasser, Straßensperren werden großflächig aufgestellt. In der Alten Wendung droht ein Dammbruch, im Hammertal wird ein Gastank weggeschwemmt. Ein Firmengelände an der Alten Rader Straße wird gesichert. Pferde im Ortsteil Platz werden gerettet. In der Gerstau wird ein Einsatzbus der Stadtwerke zum vorübergehenden Domizil für Personen, die ihre Häuser verlassen müssen. Das sind nur einige Einsatzgeschehen, um die es heute geht.

Um 21 Uhr dann vorsichtige Entwarnung: Wie von den Meteorologen vorhergesagt, nimmt der Regen ab. Die Einsatzlage entspannt sich langsam. Von risikoreichen Einsatzorten gibt es Entwarnung. Die Einsätze haben Erfolg. Kein Personenschaden, aber überall Aufräumarbeit. Und die Hoffnung, dass die Wetterlage weiter entspannt bleibt und sich das Wasser zurückzieht. Die Berufsfeuerwehr Remscheid und die Freiwillige Feuerwehr Lüttringhausen haben außerdem in den Städten Erkrath und Solingen mit mehreren Löschfahrzeugen unterstützt.

Angesichts der übergangsweisen Risikolage in Remscheid ist der Remscheider Krisenstab in seinem angestammten Standort auf der Feuerwache Auf dem Knapp unter Leitung des Stadtdirektors/Stadtkämmerers Sven Wiertz zusammengekommen. Angepasst an die Gefährdungslage nahmen neben Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan als Einsatzleiter Vertreter:innen von Ordnungsamt, Polizei, Umweltamt, TBR, Gebäudemanagement teil.

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