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Die Zahl der freien Stellen nahm im Januar nur minimal zu

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit Solingen/Remscheid

Insgesamt wurden dem gemeinsamen Arbeitgeberservice von Arbeitsagentur und der ARGE im abgelaufenen Monat 342 Stellen (Vormonat: 273) gemeldet. Von den Stellenangeboten waren 218 für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Dass waren drei mehr als vor einem Monat aber 44 oder 16,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Zudem wurden 110 Arbeitsgelegenheiten (MAE) für AlgII-Bezieher den Vermittlungsfachkräften gemeldet. Der Vergleichswert des Vormonats lag bei 49 bzw. 63 vor einem Jahr. Aktuell sind noch 689 Stellen zu besetzen, darunter 473 Stellenangebote für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, unter anderem für die Bereiche Metallerzeuger und- bearbeiter (73), Schlosser und Mechaniker (73), Elektriker (31), Warenkaufleute (39), Verkehrsberufe (26), Organisations-, Verwaltungs- Büroberufe (37), Gesundheitsdienstberufe (18) und Reinigungsberufe (10). Remscheider Betriebe melden 342 Stellen 473 Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu besetzen.

Der Arbeitsmarkt in Remscheid konnte im Februar 2008 seine Position noch nicht wieder verbessern. Zwar sind die Arbeitslosmeldungen gegenüber dem Vormonat zurückgegangen, und es konnte auch wieder eine hohe Kräftenachfrage verzeichnet werden, aber die Abgangszahlen waren insgesamt nicht ausreichend, ein positives Fazit zu erreichen. Aktuell sind in Remscheid 5.270 Männer und Frauen auf der Suche nach einer Beschäftigung. Das sind geringfügig (+27) mehr als vor einem Monat aber 19 Prozent weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Zuletzt lag die Zahl der Arbeitslosen im Februar 2002 unter dieser aktuellen Marke. Die Arbeitslosenquote liegt weiterhin bei 8,7 Prozent. Im Vorjahr lag sie bei 11 Prozent.

„Ich hätte gerne von einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit berichtet, aber es hat aufgrund der geschilderten Situation im Ergebnis dann doch nicht ganz dazu gereicht, “ so Ute Ackerschott, Leiterin der Arbeitsagentur. „Es bleibt aber aus meiner Sicht grundsätzlich bei dem positiven Trend auf dem Arbeitsmarkt, was ich insbesondere auch aus den geringeren Zugängen aus den Betrieben als im Vorjahr (-23,2 Prozent) ableite und was aus meiner Sicht darauf hindeutet, dass sich die Beschäftigung in den Betrieben weiter gefestigt hat. Hinzu kommt, dass das Stellenangebot mit wieder fast 220 Stellen für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ebenfalls das hohe Niveau der letzten Monate hat. Damit ergeben sich für viele Arbeitslose weitere Beschäftigungsmöglichkeiten. Deshalb auch heute wieder meine Bitte an die vielen, die eine Beschäftigung suchen, hier ihre Chance zu nutzen. Sprechen Sie mit Ihrem Vermittler/in über Ihre Möglichkeiten.“

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit verlief in den beiden SGB-Bereichen unterschiedlich. So waren im Bereich SGBIII (Arbeitslosenversicherung) mit 1.531 Arbeitslosen in diesem Monat 25 oder 1,6 Prozent Arbeitslose weniger zu verzeichnen. Im Bereich des SGBII (Jobcenter) wurden dagegen bei 3.739 Beschäftigungslosen 52 oder 1,4 Prozent mehr Beschäftigungslose gezählt, obwohl auch bei diesem Personenkreis eine höhere Zahl an Abgängen in Arbeit verzeichnet werden konnte. Dagegen liegen die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr auf hohem Niveau. So lagen die Vergleichswerte bei 2.192 und 4.311 und somit jeweils um 661 oder 30,2 Prozent bzw. 572 oder 13,3 Prozent über den aktuellen Werten.

Im Anschluss an eine Erwerbstätigkeit meldeten sich nur noch 275 Männer und Frauen, nach 435 im Monat zuvor, neu oder wiederholt arbeitslos. Vor einem Jahr lag die Zahl der Meldungen bei 358. Im Februar beendeten 206 Männer und Frauen eine Ausbildung/ Qualifizierung. Der Vergleichswert des Vormonats lag bei 178 und der des Vorjahres bei 223. Die insgesamt gestiegenen Zahlen in diesem Bereich sind auch die Folge verstärkter Fortbildungsbemühungen, um die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Nach Rückkehr aus einer solchen Maßnahme bestehen bessere Chancen auf eine Vermittlung als zuvor. Die übrigen Arbeitslosmeldungen erfolgten unter anderem nach Rückkehr aus Krankheit oder aus sonstigen, in der Person des Arbeitslosen liegenden Gründen. Im Berichtsmonat wurden mit insgesamt 893 mehr Abgänge aus der Arbeitslosigkeit registriert als noch im Januar (+123 oder 16,0 Prozent). Der Wert des Vorjahres lag bei 998. Insgesamt fanden 243 Männer und Frauen eine Anstellung (Vormonat: 240). Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres waren es waren es 280. Aktuell wurden 219 Männer und Frauen in eine Ausbildung/Qualifizierung abgemeldet. Hier lag der Vergleichswert des Vormonats bei 115 und der des Vorjahres bei 161. Davon mündeten 188 Männer und Frauen in eine Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Die restlichen Abmeldungen aus Arbeitslosigkeit erfolgten aufgrund von Krankheit oder sonstigen, in der Person des Arbeitslosen liegenden Gründen.

Die Arbeitslosigkeit ist im Februar auch bei unter 25 Jahren gestiegen. So sind aktuell in Remscheid 496 Arbeitslose gemeldet, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Damit hat sich die Zahl der Beschäftigungslosen bei dieser Personengruppe gegenüber dem Vormonat um 34 oder 7,4 Prozent erhöht. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Betroffenen jedoch um 92 oder 15,6 Prozent zurückgegangen.

Am Berichtsmonatsende suchten insgesamt noch 1.376 (Vormonat: 1.375) Männer und Frauen über 50 in Remscheid eine Beschäftigung. Davon ist knapp die Hälfte (687) sogar älter als 55 Jahre. Binnen Jahresfrist ging die Zahl der Betroffenen jedoch um 375 oder 21,4 Prozent zurück und lag damit sogar leicht über der Gesamtveränderungsrate von minus 19 Prozent. Insgesamt werden 501 (Vormonat: 505) Männer und Frauen im SGBIII-Bereich und 875 (Vormonat: 870) im SGBII- Bereich betreut. Die Vergleichswerte des Vorjahres lagen mit 800 (-299 oder 37,4 Prozent) bzw. 951 (-76 oder 8,0 Prozent) jeweils darüber.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Berichtsmonat leicht gesunken. Insgesamt 23 oder ein Prozent weniger Betroffene wurden gezählt. Somit sind aktuell 2.302 oder 43,7 Prozent aller in Remscheid gemeldeten Arbeitslosen bereits ein Jahr und länger ohne eine Beschäftigung. Im Jahresvergleich ist die Langzeitarbeitslosigkeit sogar um 915 oder 28,4 Prozent zurückgegangen. Die Quote für den allgemeinen Rückgang der Arbeitslosigkeit liegt dagegen bei nur 19,0 Prozent, was auch die insgesamt verbesserte Situation auf dem Remscheider Arbeitsmarkt für diesen Personenkreis mit unterstreicht. Betreut werden aktuell 1.935 (Vormonat: 1.961) Männer und Frauen im SGBII- Bereich und 367 (Vormonat: 364) Arbeitslose im SGBIII- Bereich. Vor einem Jahr waren es mit 2.527 insgesamt 592 oder 23,4 Prozent Arbeitslose mehr im SGBII-Bereich zu verzeichnen. Im Bereich der Arbeitsagentur wurden bei 690 Arbeitslosen sogar 323 oder 46,8 Prozent mehr Betroffene gezählt.

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chronist am :

Im städtischen Sozialausschuss stellte sich gestern die neue Leiterin der Agentur für Arbeit Solingen/Remscheid, Ute Ackerschott, vor und erläuterte die jüngsten regionalen Arbeitsmarktzahlen. Als positiv bewertete sie den Rückgang der Arbeitslosen (SGB II und III) innerhalb der vergangenen zwölf Monate um 19 Prozent, wobei es in Remscheid dank des starken Exports und der vielen mittelständischen Unternehmen noch etwas besser aussehe als in Solingen. Allerdings müsse die Agentur ein verstärktes Augenmerk auf Langzeitarbeitslose richten, die etwa die Hälfte der Arbeitslosen ausmachten. Deswegen pflege die Agentur einen direkten Draht zu den Unternehmen. Auch mittels Internet: Über das Online-Portal „Jobbörse“ können sich Unternehmer direkt mit Arbeitssuchenden in Verbindung setzen, nachdem sie ihre Wahl getroffen haben. Inzwischen nehme auch die Zahl der Unternehmer zu, die in ihren Betrieben Ausbildungsplätze einrichteten, berichtete Ute Ackerschott weiter. Die Unternehmer hätten erkann, dass das in ihren Betrieben erforderliche Spezialwissen dort auch am besten vermittelt werden könne.

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