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Rückkehr zum 20-Minuten-Takt am 26. Juli

Pressemitteilung der Abellio in NRW GmbH

Mitte Juni informierte das nordrheinwestfälische Eisenbahnverkehrsunternehmen Abellio das erste Mal über erhebliche Einschränkungen auf der Linie S7 im Bergischen aufgrund eines außergewöhnlich hohen und nicht vorhersehbaren Radsatzverschleißes an den auf der Strecke zwischen Wuppertal und Solingen/Düsseldorf eingesetzten Fahrzeugen. Abellio war gezwungen, die Fahrzeuge aus dem Verkehr zu nehmen, um einem weiteren Verschleiß vorzubeugen sowie einen sicheren Betrieb für KundInnen sowie MitarbeiterInnen zu gewährleisten. So fielen die Fahrten in den vergangenen Wochen zwischen Wuppertal Hbf. und Remscheid Hbf. aus und wurden durch SEV-Busse ersetzt. Zwischen Remscheid Hbf. und Solingen Hbf. konnten die regulären Zugfahrten weiterhin im 20-Minuten-Takt stattfinden. Von insgesamt neun Fahrzeugen waren nur noch drei auf der Strecke unterwegs.

Zum Wochenstart stehen nun wieder sechs von neun Fahrzeugen zur Verfügung. Dies ermöglicht ab kommendem Montag den gewohnten 20-Minuten-Takt zwischen Wuppertal und Solingen. Die drei weiteren für die Linie benötigten Fahrzeuge müssen einer umfangreicheren Instandhaltung unterzogen werden und sind voraussichtlich erst Ende der folgenden Woche einsatzbereit. Dies führt dazu, dass die Verbindungen nach Düsseldorf sowie einzelne HVZ-Verstärkerfahrten zwischen Remscheid und Solingen zunächst weiterhin ausfallen müssen. Fahrgäste mit dem Fahrtziel Düsseldorf können ab Solingen die Linie S1 nutzen. An dieser Stelle weist das nordrhein-westfälische Eisenbahnverkehrsunternehmen darauf hin, dass es bei dann auftretenden Störungen erneut zu Ausfällen einzelner Leistungen kommen kann, da keine Ersatzfahrzeuge für den Moment verfügbar sind.

Aufgrund technischer Gegebenheiten und der Kurzfristigkeit der Rückkehr zum regulären Verkehr wird der dann aktuelle Fahrplan erst ab Dienstag, 27. April, umfänglich in den Auskunftsmedien verfügbar sein. Abellio bittet um Verständnis. Fahrgästen wird weiterhin empfohlen, die aktuellen Informationen in den bekannten Auskunftsmedien vor Fahrtantritt zu prüfen. Aktuelle Meldungen werden ebenfalls über unsere Website und www.zuginfo.nrw veröffentlicht.

Die Expertenteams von Abellio, DB Netz AG sowie dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr konnten im Rahmen diverser Messungen und Untersuchungen von Fahrzeugen sowie Infrastruktur nun Maßnahmen entwickeln, um dem hohen Verschleiß entgegenzuwirken. Damit kann alsbald wieder zum Verkehr zurück gekehrt werden. Dabei wurde u.a. ein spezieller Messzug der DB Netz AG eingesetzt, und es gab Kamera-Messfahrten von Abellio in Begleitung der KollegInnen der DB Netz AG. So konnte eine Stelle auf der Strecke vor Solingen ausgemacht werden, an der es zu einem verstärkten Spahnabrieb an den Radsätzen der Fahrzeuge kommt. Dort wird die DB Netz AG die Strecke nun verstärkt fetten. Abellio unternimmt im Rahmen der Instandhaltung der Fahrzeuge eine Intensivierung der Spurkranzschmierung an den Radsätzen, um damit die Parameter, die in diesem Zusammenhang einen positiven Einfluss auf den Verschleiß haben, entsprechend zu steuern. Sämtliche Faktoren werden weiterhin intensiv beobachtet und geprüft. Die Suche nach einer Ursache findet weiterhin gemeinsam statt.

„Die Thematik Zusammenspiel zwischen Rad und Schiene stellt einen äußerst komplexen Sachverhalt dar. Viele Untersuchungen fanden zeitgleich statt, die KollegInnen prüften sämtliche Faktoren in ihren Einzelheiten und mögliche Zusammenhänge von Infrastruktur und Fahrzeugtechnik sehr detailliert. Nun ist es uns endlich gelungen, einen Ansatz zu finden, den wir angehen und damit für unsere Fahrgäste in der kommenden Woche wieder zum regulären Verkehr – mit wenigen Einschränkungen – zurückkehren zu können. An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich bei der DB Netz AG sowie dem VRR für die tatkräftige Unterstützung bedanken – gleichermaßen auch bei unseren Fahrgästen, denen wir so lange diese Umstände zumuten mussten“, so Rainer Blüm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Abellio Rail GmbH in NRW.

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Kommentare

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Dirk Schaefer am :

Bei dem Satz ''denen wir so lange diese Umstände zumuten mussten“ hat Herr Blüm von Abellio sich wohl verschrieben.Denn Abellio mutet seinen Fahrgästen diese Umstände immer noch zu.Schon nach den ersten zwei-drei Tagen,an denen man halbwegs Kontinuität in den Notfahrplan gebracht hatte,ist man allmählich wieder in den normalen Abellio-Trott verfallen. Der Höhepunkt war dann (bisher) heute,mit 35! ausgefallen Fahrten.Zusätzlich zu den 12 Verstärkerfahrten mit den Direktverbindungen nach Düsseldorf,welche schon seit Monaten nicht mehr stattfinden. Da die Politik nach anfänglicher Empörung aller Parteien,inklusive ''Brandbrief'' der OB's, sich jetzt wohl lieber wieder anderen Themen zuwendet,braucht Abellio sich ja auch keine Sorgen zu machen. Und beim VRR kommt man nur zusammen,um die nächste Preiserhöhung zu beschließen.Und die kommt dann auch pünktlich.

Tina Biesenbach am :

Heute, am 4. August, fallen angekündigt auf der Strecke zusätzlich zu den 13 Verstärkerfahrten 38 Züge aus. Faktisch fährt so ungefähr noch ein Zug pro Stunde. Bei Zuginfo.nrw steht dann dazu der freundliche Hinweis: "Kein Schienenersatzverkehr". So geht das jetzt schon seit vorletztem Montag, obwohl Leihzüge auf der Strecke fahren. Wenn dann Züge fahren, sind sie überfüllt, kein gutes Zeichen in Zeiten von Corona. Leider ist selbst die Auskunft von zuginfo.nrw nicht verlässlich. Am vergangenen Freitag wartete ich am Bahnhof vergebens auf den Zug Richtung Solingen. Er fiel trotz Ankündigung aus und danach die drei nächsten Züge auch. Zuerst wurde die Einfahrt angekündigt, dann eine Verspätung, und dann sind sie doch komplett ausgefallen. Aber das kümmert, wie es scheint, niemanden. Irgendwann ist man richtig sauer, wenn die Durchsage kommt "Wir bitten um Entschuldigung". Danke, Abellio, für diesen tollen Kundenservice. Dieser "Fahrplan" kostet mich jetzt für jeden Arbeitstag ca. 1,5 Stunden meiner kanppen Freizeit.So bekommt man garantiert niemanden dazu, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Norbert Landen am :

Die Empörung der Remscheider Parteien war wohl eine Eintagsfliege.Was geschieht nun gegenüber Abellio - nichts?!

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