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Bürgerhilfe wird morgen im Rathaus ausgezahlt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Remscheider Haushalte, die bei der Flutkatastrophe am 14./15. Juli zu Schaden gekommen sind, erhalten am morgigen Samstag, 24. Juli, im Remscheider Rathaus eine unbürokratische Soforthilfe in Höhe von maximal 3.500 Euro. Von 11 bis 16 Uhr können Betroffene in Raum 221 die Soforthilfe beantragen. Die Mittel stammen aus dem Soforthilfepaket, das das Landeskabinett am 22. Juli für von der Unwetterkatastrophe betroffene Gruppen beschlossen hat.

Die Bürgerhilfe wird unmittelbar mit einem Mindestbetrag von 1.500 Euro (für die antragstellende Person) und einem Höchstbetrag von 3.500 Euro pro Haushalt (500 Euro für jede weitere Person im Haushalt) gewährt. Das Geld ist als erste finanzielle Überbrückung gedacht, um beispielsweise eine vorübergehende akute Notlage bei der Unterkunft oder bei der Beschaffung von Haushaltsgegenständen zu bewältigen.

Die Betroffenen müssen lediglich versichern, dass ihnen im eigenen Haushalt ein Schaden von mindestens 5.000 Euro entstanden ist, der nach eigener Einschätzung nicht durch Versicherungsleistungen ersetzt wird. Außerdem müssen sie das geschädigte Wohnobjekt gemietet haben oder als Eigentümerin oder Eigentümer selbst bewohnen. Das passende Antragsformular erhalten Betroffene gemeinsam mit der Richtlinie zur Soforthilfe und einer FAQ-Liste (s. Anlage) vor Ort. Wichtig außerdem: Der Personalweis ist mitzubringen, damit Meldeadresse und Schadensgebiete in Remscheid abgeglichen werden können.

Geschädigte Personen, denen eine persönliche Antragstellung nicht möglich ist, können hierfür jemanden bevollmächtigen. Hier gilt die Regel: Die Geschädigten müssen in jedem Fall selbst den Antrag unterschreiben. Weitere Anträge auf Soforthilfe ab Wochenbeginn können an der Pforte des Rathauses Remscheid abgegeben oder in den Außenbriefkasten rechts neben dem Haupteingang eingeworfen werden. Über die Soforthilfe wird umgehend entschieden.

Mit dem Soforthilfepaket hilft die Landesregierung NRW nicht nur Privatpersonen. Drei weitere Gruppen erhalten unbürokratische Soforthilfen:

  • Gewerbliche Wirtschaft und freie Berufe: Für jede betroffene Betriebsstätte kann eine Billigkeitsleistung in Höhe von 5.000 Euro abgerufen werden. Damit können erste Ausgaben für Räumung und Reinigung oder den provisorischen Wiederaufbau von Betriebs- und Geschäftseinrichtungen bestritten werden. Für vom Unwetter betroffene Unternehmen, Selbständige und Landwirte ist die Remscheider Wirtschaftsförderung zentrale Ansprechstelle. Linktipp: Antragsformular und die Richtlinien über die Gewährung der Soforthilfen stehen im Landesprotal zum Download.
  • Landwirte und land- und forstwirtschaftliche Betriebe: Das Land bietet Soforthilfen für Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft einschließlich des Obst- und Gartenbaus sowie der Aquakultur und der Fischerei. Hier gelten für besonders Betroffene dieselben Regelungen für Soforthilfen wie bei Angehörigen der gewerblichen Wirtschaft und der freien Berufe. Linktipp: Antragsformular und die Richtlinien über die Gewährung der Soforthilfen stehen im Landesportal zum Download!
  • Kommunen: Auch die vom Unwetter betroffenen Städte, Gemeinden und Kreise erhalten eine erste Soforthilfe, damit sie die nötigste Infrastruktur in den Kommunen herrichten können sowie Räumungs- und Reinigungsarbeiten vornehmen können. Das Land NRW stellt der Stadt Remscheid eine Kommunalhilfe nach Maßgabe der Richtlinie in Höhe von einer Million Euro zur Verfügung. Die Verwendung wird geklärt, sobald Klarheit zum Schadensbild besteht. Linktipp: Richtlinien über die Gewährung der Soforthilfen stehen im Landesportal zum Download!

Zu den Hilfsmaßnahmen hat die Landesregierung unter der Nummer 0211-4684 4994 das „Bürgertelefon Fluthilfe“ eingerichtet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline beantworten grundsätzliche Fragen zum Verfahren.

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