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Das THW ist seit dem 24. Juli im Dauereinsatz

Pressemitteilung des Technischen Hilfswerks (THW), Ortsverband Remscheid

Bereits seit Mittwoch, 14. Juli, ist das THW Remscheid als Helfer nach den Überschwemmungen im Einsatz, und ein Ende ist weiterhin nicht in Sicht. Mehr als  50 Kräfte des THW-Ortsverbands Remscheid sind seit Mittwochmorgen in ganz NRW im Einsatz. Die Einsatzschwerpunkte waren zunächst in Hagen und Wuppertal. Besonders stark eingebunden waren dort die Baufachberater des Ortsverbands, welche an verschiedenen Schadensstellen die Resttragfähigkeit und Standfestigkeit von Gebäuden beurteilten.

In Wuppertal war die Fachgruppe Schwere Bergung mit dem Schreitbagger insbesondere damit beschäftigt, Treibgut aus der Wupper zu entfernen. Der Schreitbagger, auch „Rettungsspinne“ genannt, ist durch die vier variablen Beine und der schnell gewechselten Werkzeuge hoch flexibel und vor Ort universell einsetzbar.

Nachdem die Einsätze zunächst lokal im direkten Umfeld stattfanden, weitet sich das Einsatzgebiet zusehends aus, beispielsweise an die Steinbachtalsperre bei Euskirchen. Dort kam das Sicherungssystem (ESS) zur Anwendung. Damit wurden Bewegungen in der Staumauer überwacht. Der Damm der Talsperre drohte auf Grund der Wassermassen zu brechen. Im weiteren Verlauf wurden die Helferinnen und Helfer vor allem in der Eifel eingesetzt, in Schleiden, Gemünd und Kall, um nur einige der vielen Einsatzstellen zu nennen. „In Euskirchen haben unsere Einsatzkräfte eine Abschnittsleitung übernommen und koordinieren von dort aus die Fachgruppen Elektroversorgung anderer Ortsverbände, damit die Strom-Infrastruktur in den Ortschaften wieder aufgebaut werden kann“ erklärt Sven Chudzinski, stellvertretender Ortsbeauftragter und ergänzt: „Währenddessen beräumen weitere Gruppen von uns die Urft, um auf neue Wassermengen vorbereitet zu sein“.

Insgesamt hat der Ortsverband Remscheid eine breite Palette an Aufgaben erfüllt: Fachberatung, Baufachberatung, Pumparbeiten, Abstützen und Aussteifen von einsturzgefährdeten Gebäuden, Überwachung von Deichen und Dämmen mittels ESS, Räumarbeiten, Übernahme von Einsatzabschnittsleitungen und Koordinierung sowie Organisation von Einsätzen um nur einige Beispiele zu nennen. Christoph Rühl, Ortsbeauftragter zieht nach zehn Tagen eine Zwischenbilanz: „Unsere Helferinnen und Helfer waren und sind unermüdlich im Unwetter-Einsatz, um den Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen, sie zu retten, Sachwerte zu schützen und die Infrastruktur wiederherzustellen. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht“. Alle Einsatzkräfte helfen vollständig ehrenamtlich. „Daher danke ich ausdrücklich allen Arbeitgebern, die zur Zeit die Helferinnen und Helfer freistellen, damit sie diesen wichtigen Beitrag leisten können“ betont Rühl.

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