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Wupper-Talsperre bleibt für Freizeitbetrieb gesperrt

Pressemitteilung des Wupperverbandes

In der Folge des Hochwassers vom 14.7. hatte der Wupperverband den Freizeitbetrieb auf seinen Brauchwassertalsperren zunächst aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die Wupper-Talsperre bleibt aufgrund des Umweltalarms auch weiterhin gesperrt, Freizeitnutzung im und auf dem Wasser ist untersagt. Auch der Damm der Wupper-Vorsperre ist weiterhin nicht begehbar, da noch die Arbeiten zur Entfernung von Treibgut etc. laufen. Dies wird noch Wochen in Anspruch nehmen. Ab sofort kann aber an Bever-, Brucher- und Lingese- Talsperre die Freizeitnutzung wieder aufgenommen werden.
Dies gilt sowohl für Wassersport als auch für Baden und Angeln. Die Bever-, Brucher- und Lingese-Talsperre hat das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises überprüft, an den Badestellen Proben genommen und diese gemäß der Parameter nach Badegewässerverordnung analysiert. Demnach ist das Baden dort uneingeschränkt möglich. Auch die Ergebnisse von Probenahmen durch das  Limnologische Labor des Wupperverbandes bestätigen, dass diese drei Talsperren wieder für den Freizeitbetrieb freigegeben werden können. Der Wupperverband hat zudem Treibgut entfernt, insbesondere an den Badestellen. Da es sich um Naturgewässer handelt, ist es grundsätzlich sinnvoll, dass Wassersportler*innen jederzeit auf Treibgut achten.
Der Stausee Beyenburg ist kein Badegewässer. Er wird von den am Stausee ansässigen Kanusportvereinen für Bootssport genutzt. Aufgrund des Umweltalarms in der flussaufwärts liegenden Wupper-Talsperre findet vorsorglich vorübergehend kein Bootssport auf dem Stausee statt. Zurzeit bestehen keine Anhaltspunkte für eine Verschmutzung des Stausees. Aus Sicherheitsgründen wird der Bootssport dennoch weiterhin ausgesetzt, bis eine Beeinträchtigung des Stausees durch die Verschmutzung der Wupper-Talsperre sicher ausgeschlossen werden kann.

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Wie ist der aktuelle Sachstand bezüglich der Verschmutzung der Wuppertalsperre? Ist es mittlerweile ersichtlich, welche Stoffe in das Gewässer gelangt sind? Wie hoch ist der Verschmutzungsgrad? Sind auch die Uferbereiche betroffen oder sogar langfristig kontaminiert? 2. Wann kann mit der Aufhebung des Umweltalarms gerechnet werden? 3. Welche Prüfungs- und Reinigungsmaßnahmen wurden bisher durchgeführt? 4. Inwieweit ist die Stadt Remscheid an Prüfungen, Maßnahmen oder eventuellen Kosten beteiligt? 5. Welche Möglichkeiten bestehen zukünftig solche Umweltverschmutzungen zu vermeiden? Seite 2 Drucksache 16/1364 6. Gibt es Möglichkeiten für freiwillige Helfer:innen ihre Hilfe bei Aufräum- oder Reinigungsmaßnahmen anzubieten oder ist dies zu gefährlich? Viele Bürgerinnen und Bürger machen sich große Sorgen um den Zustand der Wupper und der Wuppertalsperre und auch darüber, ob und wie zukünftig solche Schäden zu vermeiden sind. In den Sozialen Netzwerken machen Bilder von riesigen Ölteppichen und toten Fischen die Runde. Auch Wasservögel mussten bereits von Öl gereinigt werden. Der Eintritt von nicht näher spezifizierten Stoffen aus Industrieanlagen an der Wupper verunsichert die Bevölkerung zusätzlich. Viele Menschen würden gerne ihre Hilfe anbieten, wissen aber nicht, wo sie anfangen können und wie gefährlich es ist. Die große Bedeutung der Wuppertalsperre für unsere Stadt und unsere Bürgerinnen und Bürger gebietet es, die Bevölkerung größt- und schnellstmöglich über die Umweltschäden und deren Folgen aufzuklären. (Anfrage zur nächsten Sitzung des Hauptausschusses)

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