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Zwei neue Verkehrsinseln für die Fußgänger

Die Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes habe im Zuge des Stadtumbaus Innenstadt Remscheid einen besonderen Stellenwert, betonen Stadt und Stadtwerke seit Jahren. Es solle für die Fahrgäste ein zusätzlicher Fahr- und Wartekomfort und für alle Passanten mehr Aufenthaltsqualität erreicht werden. Und mehr Grün, besonders zwischen ZOB und Elberfelder Straße! Das geht auch aus dem Plan hervor, den die Verwaltung gestern auf ihrer Pressekonferenz im Rathaus vorlegte. Verschwunden ist darauf der bisherigen Fußgängertunnel. Er sei „insbesondere unter wirtschaftlichen Aspekten und im Hinblick auf Barrierefreiheit, Sicherheit und Sauberkeit nicht mehr zeitgemäß“, hatte die Verwaltung schon vor drei Jahren betont und daran trotz anderslautender Wortmeldungen von Kommunalpolitikern festgehalten. Erkennbar sind auf dem Plan zwei neue, mit Fußgängerampeln kombinierte Verkehrsinseln auf der Elberfelder Straße, die eine Insel für den künftigen Fußgängerüberweg vom Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zur Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, die andere für die Fußgängerverbindung zwischen ZOB und Ämterhaus.

„Bis zum Jahreswechsel 2024/2025 wird so nach gegenwärtiger Planung der aktuelle Busbahnhof durch eine Kombination aus modernem Busbahnhof und attraktivem Stadtplatz ersetzt worden sein. ZOB und städtische Platzfläche werden dann eine hohe Aufenthaltsqualität inklusive umfangreicher Begrünung aufweisen und alle Ansprüche an eine barrierefreie Infrastruktur erfüllen“, heißt es in der gestern an die Pressevertreter verteilten Stellungnahme der Verwaltung. „Die Innenstadt erhält so einen weiteren Stadtplatz neben dem Theodor-Heuss-Platz und dem Markt, der auch durch Veranstaltungen nutzbar ist. Zeitgleich wird das ÖPNV-Angebot durch einen attraktiven und komfortablen innerstädtischen Umschlagplatz deutlich verbessert."

Der neue Busbahnhof wird auch ein neues Betriebsgebäude der Verkehrsbetriebe bekommen. Das Gebäude soll innerhalb von vier bis fünf Wochen, beginnend am 11. Oktober, von einer Firma aus Gescher (Münsterland) abgerissen werden. Kostenpunkt: 65.000 Euro. Der frühzeitige Abriss werde die eigentliche Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes später erleichtern, so die Stadtwerke. Der ovale Neubau werde etwas höher ausfallen als der Altbau. Im Erdgeschoss sind Technik- und Büroräume für den Busbetrieb vorgesehen, ferner eine öffentliche, behindertengerechte Toilettenanlage sowie (auf dem  größten Teil der Fläche) ein „Backshop“ mit gastronomischem Außenbetrieb. Erstes und zweites Obergeschoss sind für Sozialräume der Mitarbeitenden vorgesehen. Und das 2. OG wird auch die Leitstelle aufnehmen, die jetzt schon in die frühere Tanzschule im Haus Konrad-Adenauer-Straße ausgelagert wurde.

Für den Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes müssen die Stadtwerke Remscheid GmbH gemeinsam mit ihren Partnerunternehmen WSW mobil GmbH und Regionalverkehr Köln GmbH Änderungen im Remscheider ÖPNV-Netz umsetzen, um sowohl während der Bauzeit als auch nach Fertigstellung des neuen ZOB (Zentraler Omnibus-Bahnhof) einen kundengerechten und betrieblich reibungslosen Busverkehr gewährleisten zu können. Die sich hieraus ergebenden Synergieeffekte werden darüber hinaus genutzt, um weitere Verbesserungen des ÖPNV-Angebotes im Gesamtnetz zu realisieren (siehe separater Bericht). Die Leitstelle der Stadtwerke Remscheid GmbH ist unterdessen bereits in die Konrad-Adenauer-Straße 7 umgezogen.

Bei den gestern vorgestellten Ausstattungselementen für den Friedrich-Ebert-Platz handelte es sich um Beispiele, die eine von den beiden Bauherren des neuen Ebert-Platzes – der Stadt Remscheid und den Stadtwerken Remscheid – grundsätzlich gewünschte Ausgestaltung wiedergeben. „In der Ausschreibung werden die Ausstattungen später produktneutral dargestellt, so dass der Zuschlag theoretisch auch auf andere Modelle fallen kann, sofern diese wirtschaftlicher sind und die gleichen Maßgaben erfüllen“, so die Verwaltung. Die neuen Sitzmöbel auf dem Platz werden zur Elberfelder Straße hin ein Regendach bekommen, unter dem „Bumerang“-Dach allerdings lediglich einen Windschutz. Mehr sei dort nicht nötig, hieß es.

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