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20 Millionen an Krediten für neue AES-Sporthallen

Rechnerisch fehlen in Remscheid sieben Sporthallen“, titelte der Waterbölles am 21. Juni 2019, nachdem der Bildungswissenschaftler Dr. Detlef Garbe von der Leverkusener Beraterfirma Dr. Garbe & Lexis im Schulausschuss das Ergebnis seiner Untersuchung zum Sporthallenbedarf vorgelegt hatte. Zur gleichen Sitzung hatte die Verwaltung bereits eine Konsequenz aus der neuen Studie gezogen, indem sie der Politik den Abriss der bisherigen Schulsporthalle der Albert-Einstein-Gesamtschule (AES) und der Neubau eines Schulsporthallenkomplexes empfahl. Der Neubau soll aus einer Drei-Feld-Halle, einer Ein-Feld-Halle und zwei Gymnastikhallen bestehen sowie einem Schulhof und einer Parkpalette in der Variante „Totalunternehmervergabe“ (TU). Inzwischen liegt die Genehmigung der Kommunalaufsicht liegt vor und die notwendigen Haushaltsmittel wurden in die Haushaltsplanung 2021/2022 aufgenommen und ebenfalls von der Bezirksregierung genehmigt, so dass sich die Verwaltung nunmehr – in der Sitzung des Bauausschusses am 24. August - , den Abriss der alten Schulsporthallen an der Brüderstraße und den Neubau genehmigen lassen möchte. Der Fehlbedarf an Mehrfachsporthallen bzw. der Anteil an nicht normgerechten Turnhallen und Gymnastikhallen sei in Alt-Remscheid überproportional hoch, betont die Verwaltung in der Beschlussvorlage. Durch den Neubau könnten „kleinere, sanierungsbedürftige und nach heutigen Gesichtspunkten nicht mehr funktionsgerechte Turnhallen aufgegeben werden können, vorzugsweise dort, wo es keinen Schulstandort mehr gibt“.

Die Gesamtkosten des Projekts in Höhe von19.927.000 Euro hat Stadtkämmerer Sven Wertz in den städtischen Etat eingestellt, 150.000 Euro in diesem Jahr, je 6,6 Millionen Euro in 2022 und 2032 und 6.427.000 Euro in 2024. Vorgesehen ist eine Finanzierung über Kredite. Zitat: „Die Gemeindeordnung sieht die Finanzierung über Fremdkapital … vor, wenn die sonstigen Mittel nicht ausreichen bzw. deren Einsatz nicht wirtschaftlich wäre. Kredite sind deshalb im engeren Sinne nur für Investitionen zulässig, um die finanzielle Belastung auf der Zeitachse zu verteilen. (…) Insbesondere vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigstzinsphase und auch unter Berücksichtigung der noch nicht absehbaren Folgen der Corona-Pandemie wird die Kreditfinanzierung in den nächsten Jahren eine wichtige Rolle bei der Finanzierung kommunaler Investitionen spielen. (…) Bei einer angenommenen durchschnittlichen Nutzungsdauer einer Sporthalle von 50 Jahren ist mit einer jährlichen Belastung der Ergebnisrechnung des Remscheider Haushaltes (durch den  Neubau) von 400.000 Euro zu rechnen.“ Allerdings werde die Kämmerei „ergänzend prüfen, inwieweit (spezielle) kommunale Förderkredite für den Neubau des Sporthallenkomplexes möglich sind“.

Der zur Bauausschusssitzung vorgestellte Zeitplan sieht die Vorbereitung der Ausschreibung der Beraterleistungen bis Frühjahr 2022 vor, die der Leistungsbeschreibung und Vertragsbestimmungen für der zweite und dritte Quartal 2022. Die Ausschreibung des europaweiten TU-Vergabeverfahren zwischen den vierten Quartal 2022  und dem dritten Quartal 2023, so dass der Neubau dann in den Jahren 2024 und 2025 realisiert werden könnte. Dafür nennt die Verwaltung allerdings beine wichtige Voraussetzung: „Die Umsetzung der Maßnahme in diesem Zeitplan sei beim städtischen Gebäudemanagement nur möglich, „wenn hierfür die benötigten zusätzlichen Stellenkapazitäten bereitgestellt werden“.

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