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Eine Jugendberufsagentur der kurzen Wege

Um die berufliche Unterstützung und Förderung der jungen Menschen kümmern sich in Remscheiddie Berufsberatung sowie Ausbildungs- und Jugendlichenvermittlung der Agentur für Arbeit, die Jugendlichenvermittlung und das Fallmanagement des Jobcenters sowie die Jugendhilfe der Stadt Remscheid . Und das tun sie unter einem Dach – in den oberen drei Etagen des einstigen RGA-Pressehauses am Ebertplatz –bereits ein gutes Jahr nach Bezug ihrer neuen Räumlichkeiten. Gut für die ratsuchenden Jugendlichen, denn das erspart längere Wege und macht bestenfalls aus drei Behördengänge nur einen einzigen.

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Die neue Jugendberufsagentur Remscheid hat sich zwei Ziele gesetzt: Kein junger Mensch soll „zwischen den Institutionen verloren gehen“, und bei der Integration in Ausbildung oder Arbeit soll es „keine Umwege geben“. Ihre Zusammenarbeit verstehen Jobcenter, Arbeitsagentur und Jugendhilfe entsprechend den Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, als einen Beitrag zur Umsetzung der mit den Schülerinnen und Schülern abgeschlossenen Anschlussvereinbarungen. In exponierter Innenstadtlage erhalten junge Menschen aus Remscheid aber nicht nur bei Ausbildung und Arbeit, sondern auch bei der Bewältigung sozialer Problemstellungen Unterstützung und Hilfe. Beratung aus einer Hand ist das Stichwort - gemeinsame Fallbesprechungen der Handlungsansatz bei den vielschichtigen individuellen Problemlagen.

Wie wichtig der direkte Kontakt gerade jetzt für junge Menschen ist und wie die unmittelbare Zusammenarbeit institutionsübergreifend funktioniert – welche ungewöhnlichen Wege beschritten werden, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen – das erläuterten in einer Pressekonferenz gestern – vier Jahre nach Gründung der Jugendberufsagentur – der städtischer Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Martin Klebe, Leiter der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, Dirk Faust, Geschäftsführer des Jobcenters Remscheid, und die beiden Teamleiterinnen Anja Rütter (Arbeitsagentur) und Sanja Blazeski (Jobcenter). Pandemiebedingt war eine frühzeitigere Vorstellung wegen der eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten nicht möglich.

Für die Stadt ist die gemeinsame Einrichtung ein wichtiger Baustein für die Zunftsfähigkeit der Menschen und der Wirtschaft in Remscheid. „Wir sind stolz darauf, als erste der drei Bergischen Großstädte alle dazugehörigen Dienstleistungen unter einem Dach vereint zu haben", stellt Thomas Neuhaus, als Beigeordneter der Stadt Remscheid zuständig für das Fachdezernat Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport, heraus.
„Es wird für den Remscheider Ausbildungsmarkt entscheidend darauf ankommen, möglichst allen Schulabgängerinnen und Schulabgängern eine Perspektive in Ausbildung oder Studium zu verschaffen. Der Jugendberufsagentur kommt dabei die Schlüsselrolle zu", verdeutlicht Martin Klebe, Leiter der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal, die Bedeutung der Einrichtung.
„Gerade sozial benachteiligten Jugendlichen soll die Jugendberufsagentur ineinandergreifende und aufeinander abgestimmte Lösungsansätze bieten, für das unser Fallmanagement einen idealen Rahmen bietet", unterstreicht Dirk Faust, Geschäftsführer des Jobcenters Remscheid, die Zielstellung des Jobcenter

Aktuell sind in Remscheid 409 Jugendliche arbeitslos gemeldet. Die entsprechende Quote ist günstiger als in den Nachbarstädten. Dies ist vor allem auf den außerordentlich guten Ausbildungsmarkt in Remscheid zurückzuführen. Für alle Beteiligten ist deshalb klar: In Remscheid soll keine Schulabgängerin und kein Schulabgänger ohne Übergang in Ausbildung oder Studium bleiben! Das ist das Ziel, dass gemeinsam mit den Partnern am Ausbildungsmarkt verfolgt wird.

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