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Jetzt kommen wieder die großen "Wesselmänner"

“Wesselmänner“ sind in diesen Tagen in Remscheid bald auf vielen Grünflächen zu sehen, zumeist an verkehrsreichen Kreuzungen. Doch kein Grund zur Sorge, die wollen nur werben – für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag am Sonntag, 26. September. Es sind großflächige Plakate, die Jürgen Beckmann, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, kürzlich bei einem Pressegespräch so nannte, „nach dem führenden Anbieter von Wahlplakaten in Deutschland“.

Insgesamt 75 Standorte hat die Stadt ausgewiesen, an denen die fünf Parteien, die das beantragt haben, „Wesselmänner“ aufstellen dürfen. Die von CDU und SPD stehen an mehr als 20 Standorten. FDP, Grünen und Linke dürfen weniger aufstellen.  Das habe sich aus deren geringerem Abschneiden bei den vergangenen Bundestagswahlen ergeben, erklärte Beckmann.

Wildes Plakatieren ist den Parteien untersagt. Das gilt auch für die kleineren Plakate, die an Lichtmasten mindestens 2,20 Meter hoch angebracht werden dürfen, nicht aber an Verkehrszeichen und Ampeln. „Weil die Autofahrer sonst vom Verkehrsgeschehen abgelenkt werden könnten“, so Beckmann.

Jede Partei darf sich für diese Plakate 200 Standorte aussuchen nach dem Motto „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Zwei Plakate, gegeneinander an einem Mast angebracht, gelten als eines. Hauptsache, sie tragen den „Genehmigungsaufkleber“ der Stadt. Tun sie es nicht, hängen sie illegal. Das wird von der Verwaltung zwar nicht kontrolliert,. braucht es aber auch nicht. Das erledigen schon die politischen Mitbewerber“, verriet Jürgen Beckmann. „Die melden uns das dann“.

Verschwindet ein Wahlplakat schon vor dem Wahltag – aus welchem Grunde auch immer –, darf die betroffene Partei es ersetzen, darf dabei aber den Aufkleber der Verwaltung nicht vergessen. Sonst… siehe oben! Und nach der Wahl? Dann haben die Parteien zwei Wochen Zeit, um alle „Wesselmänner“ wieder abzubauen und ihre 200 kleineren Plakate wieder abzuhängen.

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