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Hochwasserschutz ist bei Starkregen begrenzt

Zur Frage von Sigmar Paeslack (SPD) in der Sitzung der Bezirksvertretung At-Remscheid 8. Juni zum Hochwasserschutz im Morsbachtal hat die Verwaltung inzwischen schriftlich geantwortet. De Vorlage steht am 7. September auf der Tagesordnung der BV. Der Waterböttes zitiert daraus auszugsweise:

  • Hochwasser ist eine zeitlich beschränkte Überschwemmung von normalerweise nicht mit Wasser bedecktem Land, die durch oberirdische Gewässer verursacht wird. Ein Hochwasser kann also Schäden in Gebieten verursachen, in denen es nicht zwingend geregnet haben muss. Beim Unwetter vom 14./15. Juli ist dies so geschehen. Kleinere Nebenbäche traten nicht oder nur wenig über die Ufer, die Remscheider Hauptgewässer (Morsbach, Eschbach, Dörpe) hingegen wurden dadurch so stark beaufschlagt, dass es hier zu den größten Schäden kam.
  • Hochwasserschutz obliegt dem Gewässerunterhaltungspflichtigen. Für die Stadt Remscheid hat der Wupperverband diese Aufgabe übernommen. Der Hochwasserschutz für Gewässer und Anlagen am Gewässer (Brücken u.ä.) müssen immer so konzipiert sein, dass sie das 100-jährliche Hochwasser abführen können. Beim Unwetter am 14./15. Juli 2021 wurden so enorme Niederschlagmengen gemessen bzw. konnten diese teilweise nur noch geschätzt werden, da die Messeinrichtungen versagten oder zerstört wurden, die einem 800- bis 1.000-jährlichen Ereignis entsprachen.
  • Starkregen kann unabhängig von Gewässern zu schnell ansteigenden Wasserständen und zu Überschwemmung führen, häufig einhergehend mit Bodenerosion. Beim Unwetter am 14./15. Juli wurden viele Objekte durch eindringendes Oberflächenwasser geschädigt, obwohl diese gar nicht in der Nähe eines Baches liegen. Das Niederschlagwasser von versiegelten Flächen drang dann z.B. über Lichtschächte und Kellerfenster ein.
  • Kanalrückstau: Die öffentliche Kanalisation kann nicht so ausgebaut werden, dass Starkregen schadlos bliebe. Viele Schäden beim Unwetter am 14./15. Juli wurden durch Rückstau verursacht.
  • Grundwasser: Durch langanhaltende Regenfälle kann es in gesättigten Böden zu einem Grundwasseranstieg kommen. Unterkellerte Gebäude in Hanglage sind hier besonders gefährdet. Sind diese Keller unzureichend oder gar nicht abgedichtet, kann es zu Wassereintritt durch Fugen und Elementverbindungen kommen. Auch beim Unwetter am 14./15. Juli dadurch einige Gebäude beschädigt. Hiergegen kann nur der Grundstückseigentümer sich selbst schützen. (…) Auf der Homepage der Stadt Remscheid (https://remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000116028.php) sind Broschüren und Informationsmaterialien eingestellt.

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