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Drei befristete Stellen für den KOD werden verlängert

Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP möchten, dass die Stadt Remscheid die Dienstfahrzeuge des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) mit Tablets oder Laptops ausgestattet, um den Mitarbeiter:innen die Möglichkeit zu geben, auch im Außendienst Berichte zu verfassen oder  (für ratsuchende Bürger:innen) im Internet zu recherchieren. Einen entsprechenden Antrag haben die Fraktionen zur gestrigen Sitzung des Ausschusses für Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit gestellt. Sie haben ihn damit begründet, dass der KOD den Bürgerinnen und Bürgern auch als Ansprechpartner zu Verfügung stünde. Kleinere Hilfeleistungen und/oder Informationen für Ratsuchende könnten die Mitarbeiter:innen mittels digitaler Technik vor Ort leichter unbürokratisch erledigt. Im Übrigen trage die Präsenz der Ordnungsbehörde (wie auch die der Polizei) auf den Straßen dazu bei, dass das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger gestiegen ist. Dass Remscheid zu den sichersten Großstädten in Deutschland zähle, sei „auch ein Ergebnis der Ordnungspartnerschaft von Stadt, Polizei und Justiz, die eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten.“

Die Antragsteller betonen, dass der städtische KOD „in den Zeiten der Corona-Pandemie unermüdlich im Einsatz“ war und ist. Deshalb müsse seine Arbeit gestärkt und unterstützt werden. Von der Verwaltung wünschen sich SPD, Grünen und FDP einen Bericht über Art und Umfang der psychologisch Schulung und Betreuung der KOD-Mitarbeiter:innen sowie die Schulungen zu Selbstverteidigung und Deeskalation.

Pläne, den KOD mit mehr Personal auszustatten, hatten sich leider nicht realisieren lassen, wie die Verwaltung kürzlich im Hauptausschuss berichtete. Beschlossen waren zur Pandemiebewältigung elf befristete Stellen. Besetzt werden konnten jedoch nur die vier Stellen in der Leitstelle, nicht aber die sieben für den Außendienst. Für diese habe es keine geeigneten Bewerber:innen gegeben, sagte Ordnungsamtsleiter Jürgen Beckmann dem Waterbölles.

Drei der vier besetzten Stellen, die zunächst bis 30. September verlängert wurde, stehen in der nächsten Ratssitzung (16.9.) zur Verlängerung bis 30. Juni 2022 an, da sie wegen Corona unverzichtbar seien. Verbunden sind damit Personalkosten von insgesamt 120.950 Euro. (Der vier befristete Mitarbeiter der Leitstelle war zwischenzeitlich in ein Ausbildungsverhältnis bei der Stadt Remscheid gewechselt)

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