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Umbau von Bahnübergängen nimmt Gestalt an

Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und Mobilität erläuterte die Verwaltung gestern, wie sie sich die künftige Verkehrsführung an den Bahnübergängen von Blumentalstraße und Papenberger Straße vorstellt. Am 7. September soll auch in der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid und am 15. September in der BV Süd darüber berichtet werden. Die Abstimmungsgespräche zwischen der DB Netz AG, den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) und der Verwaltung (Abteilungen Straßenverkehrsbehörde und Verkehrsplanung)über den geplanten Neubau dieser Bahnübergänge seien nun soweit fortgeschritten, „dass weitere Beschlüsse der Politik für den weiteren Verlauf der Planung entscheidend sind“. Die aktuellen Richtlinien verlangen an Bahnübergängen einen (freien) Räumbereich von 27 Metern. Der an beiden Bahnübergängen mögliche Rückstau des Verkehrs zwingen zu Änderungen in der Verkehrsführung. An beiden Bahnübergängen sollen die Gehwege barrierefrei ausgebaut werden und taktile Leitelemente erhalten. Zudem soll der an die Gleisanlage angrenzende Gehweg der Stachelhauser Straße vergrößert werden, damit Fußgängern künftig eine breitere Fläche zur Verfügung steht.

Auf der Alexanderstraße und der Stachelhauser Straße (zwischen dem Knotenpunkt Alexanderstraße/Blumentalstraße/Stachelhauser Straße und der Einmündung Treppenstraße)  besteht aktuell ein Zweirichtungsverkehr. Aus der Alexanderstraße soll eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Bahnübergang werden die Stachelhauser Straße eine Einbahnstraße ab Bahnübergang bis zur Treppenstraße. Der Zweirichtungsverkehr in der Blumentalstraße bleibt von den Veränderungen unberührt.

Auf der Schmalkalder Straße ist derzeit ein Zweirichtungsverkehr und aus der Weststraße ist ein Linksabbiegen in die Papenberger Straße bzw. Schmalkalder Straße möglich .  Die Auf der Schmalkalder Straße soll eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Bahnübergang eingerichtet und das Linksabbiegen aus der Weststraße in die Papenberger Straße nicht mehr möglich sein. Für den Bahnübergang Papenberger Straße besteht zudem die Überlegung, den Bahnübergang für den motorisierten Individualverkehr komplett zu schließen. „Hierdurch wäre es möglich, den gesamten Bahnübergang fuß- und radverkehrsfreundlich auszubauen und den Zweirichtungsverkehr in der Schmalkalder Str. aufrecht zu erhalten“, teilt die Verwaltung mit. „ Aufgrund der Auswirkungen auf das umliegende Verkehrsnetz, kann die Entscheidung darüber jedoch nur auf Grundlage einer vorher beauftragten Verkehrsuntersuchung erfolgen, die – nach Rücksprache mit der DB Netz AG – durch die Verwaltung finanziert werden müsste.“

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Kommentare

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Jörg Silbermann am :

In Thüringen werden gerade Notfallpläne für eine eventuelle Insolvenz des Unternehmens Abellio erstellt: https://www.tlz.de/wirtschaft/unternehmen-mit-massiven-problemen-notfallplaene-fuer-abellio-bahnstrecken-in-thueringen-id233199811.html Wird in Remscheid, Wuppertal und Solingen auch an solchen Plänen gearbeitet, oder wartet man bis das Kind in den Brunnen gefallen ist?

Dirk Schaefer am :

Notfallpläne kann es nur vom Land und dem Auftraggeber von Abellio,dem VRR,geben! Remscheid,Solingen und Wuppertal haben keinerlei Einfluss darauf.In NRW betreibt Abellio insgesamt ja 15 Linien, mit einem Marktanteil von 19%.Thüringen wäre bei einer endgültigen Insolvenz noch viel stärker betroffen,ist der Marktanteil dort fast 50%! Wie zu lesen ist,wird zwischen den Ländern,Verkehrsverbünden und den Privatbahnen ja schon seit weit mehr als einem Jahr verhandelt. Herausgekommen ist da bis jetzt aber nichts.

Walter Roland Nusch am :

Sehr geehrter Herr Schaefer, schauen Sie doch bitte einmal nach, aus welchen Städte und Kreisen der VRR besteht. Auf der politischen Ebene sind die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal hier durch Ihre entsandten Vertreter beteiligt.

Dirk Schaefer am :

Hallo Herr Nusch, dass Remscheid einen Vertreter in den Gremien des VRR hat,ist mir schon bewusst. Wenn ich mir in den letzten 4 bis 5 Monaten die Geschehnisse rund um die S7 aber anschaue,so scheint dessen Einfluss doch sehr gering zu sein! Genau wie der Informationsstand. Sollte Abellio am 1.Oktober wirklich in die Insolvenz gehen, werden die notwendigen Entscheidungen dann wohl woanders getroffen.

Chronist am :

Als Option habe die Verwaltung noch einen Treppenaufgang von der Alexander Straße zur Trasse des Werkzeugs geplant, berichtete heute in der BV Alt-Remscheid Stadtplanerin Christina Kutschaty. Bedenken aus der Bezirksvertretung gegen eine Einbahnstraßenregelung auf der Alexander Stra0ße begegnete sie mit dem Hinweis, dies sei mit der Verkehrsbehörde abgesprochen; sie sehe für den Plan aber auch keine Alternativmöglichkeit. Radfahrer könnten aber künftig die Einbahnstraße in beide Richtungen befahren, ebenso wie die Schmalkaldener Straße.

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