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In Remscheids Schulen werden Millionen fließen

Auf der Basis der Richtlinie des Landes NRW über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung der Digitalisierung der Schulen (Herstellung der vollständigen Netzinfrastruktur  / LAN, W-LAN, Strom) wird die Stadt Remscheid die erforderlichen Baumaßnahmen mit einem Auftragsvolumen von 4.465.298,66 € ausschreiben und dazu beim Land nach erfolgtem Ratsbeschluss den notwendigen Förderantrag über 90 Prozent dieser Summe stellen. Auf die Stadt wird einschließlich nicht förderungsfähiger Ausgaben dann noch ein Betrag  von 853.615,52 Euro entfallen. Das Ausschreibungsverfahren soll nach der Förderzusage starten.

Insgesamt erhält die Stadt Remscheid aus dem Förderprogramm „DigitalPaktSchule“  5.916.704 €. Verplant (für den Aufbau bzw. die Verbesserung der digitalen Vernetzung in Schulgebäuden und auf Schulgeländen, siehe oben) sind davon ca. 4.719.000 Euro. Bleibt also noch ein Betrag von rund 1,2 Millionen Euro übrig, für die zum Beispiel interaktive Tafeln, Displays nebst zugehöriger Steuerungsgeräte, digitale Arbeitsgeräte (insbesondere für die technisch-naturwissenschaftliche Bildung) und weitere schulgebundene mobile Endgeräte (Laptops, Notebooks und Tablets) angeschafft werden könnten. Fest steht inzwischen, dass das Berufskolleg Technik ein sogenanntes Automatisierungslabor erhalten soll. Auch hier gilt eine Förderung des Landes in Höhe von 90 Prozent (255.145,81 Euro), so dass von den Gesamtkosten (300.512,34 Euro) nur noch zehn Prozent (28.349,53 Euro) auf die Stadt entfallen.

Besonders bei der Präsentationstechnik haben Remscheider Schulen noch massive Defizite. „Hier hinken sie hinterher“, stellte am Mittwoch im Schulausschuss Wolfgang Richter (Fa. Dr. Garbe; Lexis & von Berlepsch) fest, als er über seine Erkenntnisse zum anstehenden neuen Medienentwicklungsplan der Stadt berichtete. Auch sei  der Wartungsbedarf für die neue Digitaltechnik in den Schulen mit lediglich zwei Service-Firmen „schon 2017 zu knapp bemessen“ gewesen.

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Kommentare

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Jens Peter Nettekoven (MdL, CDU) am :

„Die Erfahrungen der Corona-Pandemie haben gezeigt, wie sehr die Bildungschancen unserer Kinder und Jugendlichen von ihrem Zugang zu digitalen Endgeräten abhängen. Deshalb begrüße ich die Entscheidung der Landesregierung, ein zweites Ausstattungsprogramm aufzulegen, mit dem gezielt bedürftige Schülerinnen und Schüler an besonders belasteten Schulen unterstützt werden. Mit jedem zusätzlich zur Verfügung gestellten Tablet oder Laptop ermöglichen wir digitale Teilhabe und schaffen damit die Grundvoraussetzung für das Erlernen digitaler Kompetenzen. Nachdem das Antragsvolumen der von Bund und Land im Rahmen der Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule bereitgestellten Mittel bereits zu 98 Prozent ausgeschöpft ist, freut es mich besonders, dass künftig zusätzlich rund 370.000 Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen von dem jetzt aufgelegten zweiten Ausstattungsprogramm profitieren werden.“

Karsten Neldner am :

Welche der Remscheider Schulen zählt zu den "besonders belasteten Schulen"?

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