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Dringender Impfaufruf an alle Schülerinnen und Schüler

Pressmitteilung der Stadt Remscheid

Ein gemeinsamer Impfaufruf von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Corona-Krisenstableiter Thomas Neuhaus und Dr. Frank Neveling, Leiter des Fachdienstes Gesundheit, hat über de Remscheider Schulen viele Schülerinnen und Schüler erreicht. Die Schulleitungen waren von der Stadt gebeten worden, den Impfaufruf an ihre Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahre (bzw. deren Eltern) per E-Mail oder in Einzelfällen in Papierform zu verteilen. Im Laufe dieser Woche sollen zusätzlich noch Übersetzungen des Aufrufes in andere Sprachen folgen.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
wir alle wissen, welche Entbehrungen insbesondere Schülerinnen und Schüler und Eltern in der Corona-Pandemie hinnehmen mussten. Wir alle tragen Verantwortung dafür, dass das Versäumte nachgeholt wird und dafür sorgen, dass nicht wieder derart einschneidende Einschränkungen erfolgen müssen. Hierbei ist aber auch Eure/Ihre Mithilfe gefragt.

Die Corona-Pandemie ist leider noch nicht vorbei! Aktuell müssen wir erneut sehr stark steigende Infektionszahlen feststellen. Und das bei veränderter Lage: - Die neue Delta-Mutation des Virus ist ansteckender als alle bisherigen Varianten. - Zu einem deutlich überwiegenden Teil sind Menschen ohne vollen Impfschutz betroffen. - Da viele ältere Menschen den vollständigen Impfschutz bereits bekommen haben, stecken sich überwiegend jüngere Menschen an. - Infizierte mit vollem Impfschutz zeigen fast nur milde Krankheitsverläufe. - Im Krankenhaus müssen jetzt deutlich jüngere zumeist ungeimpfte Patienten stationär und intensivmedizinisch behandelt werden. - Es gibt eine deutlich steigende Anzahl von infizierten Kindern und Jugendlichen und auch die Anzahl der Quarantänen steigt drastisch an.

Die Coronaschutzimpfung schützt sicher vor schweren Krankheitsverläufen bei einer Coronainfektion. Wir möchten, dass möglichst alle Bürgerinnen und Bürger diesen Schutz erhalten! Die Ständige Impfkommission (StIKO) hat eine COVID-19-Impfempfehlung auch für 12- bis 17-Jährige ausgesprochen. Es ist genügend Impfstoff vorhanden, um jedem, der sich impfen lassen möchte, ein Impfangebot zu machen. Die Impfung ist absolut freiwillig und nicht verpflichtend. Kinder und Jugendlichen unter 16 brauchen die Einwilligung eines Elternteils.

Schülerinnen und Schüler können sich jeden Tag ohne Termin impfen lassen. Wo: im Remscheider Impfzentrum, Halle West in Reinshagen (Wallburgstraße 23) Wann: täglich von 14-19 Uhr Womit: mit Personalausweis und gelbem Impfpass (falls vorhanden), 12- bis 15-Jährige mit einem Elternteil oder einer Einverständniserklärung Zweitimpfung: vier Wochen später bei Biontech; keine Zweitimpfung nötig bei Johnson&Johnson (Von 12 bis 17 Jahren wird der Impfstoff Biontech verabreicht; ab 18 Jahren kann zwischen Biontech und Johnson&Johnson gewählt werden.) Impf-Formulare gibt es vor Ort!

Die Einverständniserklärung kann unter www.remscheid.de heruntergeladen werden. Die Beratung und Corona-Impfung kann natürlich auch in den kinder- und jugendmedizinischen und in den hausärztlichen Praxen erfolgen. Liebe Schülerinnen und Schüler: Lasst Euch/Lassen Sie sich bitte gegen Corona impfen! Liebe Eltern: Unterstützen Sie bitte Ihre Kinder bei der Entscheidung und lassen Sie sich bitte auch impfen, falls Sie noch nicht den vollständigen Impfschutz haben! Bitte schützen Sie sich und andere!“

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Kommentare

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Niko Brkljacic, Andreas Wetter am :

Sehr geehrter Herr Burkhard Mast-Weisz, sehr geehrter Herr Thomas Neuhaus, sehr geehrter Herr Dr. Frank Neveling, wir sind mit Ihnen einer Meinung! Die Corona-Pandemie ist leider noch nicht vorbei! Wir werden unsere Schülerinnen, Schüler und Auszubildenden über Ihren Impfaufruf informieren. Wir hoffen, dass viele den Weg zur Sporthalle West finden werden. Hier stellt sich für uns die Frage, ob es auch in Remscheid ein Impfmobil geben wird? Viele Städte haben mit diesem niederschwelligem Angebot für die Schülerinnen, Schüler und Auszubildenden gute Erfahrungen gemacht, auch Beschäftigten der Schulen konnten das Impfangebot nutzen. Da wir alle Verantwortung tragen, hoffen wir, dass die Stadt Remscheid es nicht versäumt, ein solches Mobil, zusätzlich zu dem Impfangebot an der Sporthalle West (schließt zum 30.9.) umzusetzen, damit unsere jungen Menschen ein Zielgruppengerechtes Angebot erhalten.

Lothar Kaiser am :

Sehr geehrter Herr Brkljacic und sehr geehrter Herr Weber, ich freue mich sehr, dass Sie sich an der Orientierung von Eltern und Schülerinnen und Schüler in Bezug auf Coronaschutzimpfungen in der Schule einbringen werden. Das Schulministerium NRW hatte bereit in einem Erlass geregelt, dass das Personal an weiterführenden Schulen nicht nur über Impfaufrufe informiert, sondern sich bei der Orientierung aktiv einbringt und hat hierfür entsprechende Materialien für die Lehrerinnen und Lehrer sowie die Schulsozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter erarbeitet und bereitgestellt. Der Krisenstab der Stadt Remscheid hat die Fragestellung „Impfangebote mobil an Schulen oder stationär im Impfzentrum (oder bei niedergelassenen Ärzten)“ intensiv diskutiert. Wir treffen unsere Entscheidungen aufgrund von fachlichen Abwägungen für die Bürgerinnen und Bürger in Remscheid und nicht nur orientiert an den Entscheidungsergebnissen anderer Städte (mir sind bislang wenige Städte bekannt, die mobile Impfteams in die weiterführenden Schulen bringen). Wir sind überaus bemüht unsere Entscheidungen zielgruppengerecht und abgewogen zu treffen. Das ist unsere Aufgabe, da wir uns jederzeit für unsere Entscheidungen rechtfertigen wollen und müssen. Daher freue ich mich Ihnen antworten zu dürfen. Folgende Gründe haben den Krisenstab bewogen, die Impfung nach der Stiko-Empfehlung im Impfzentrum oder bei den niedergelassenen Ärzten und (insbesondere bei den Kinder- und Jugendärzten) zu bevorzugen: · Die Impfung von Jugendlichen ab 12 Jahren setzt eine intensivere Beratung voraus. Diese ist bei der mobilen Impfung von Schülerinnen und Schülern schwieriger, da insbesondere von Kinderärzten angezweifelt wird, dass die Beratungszeit bei mobilen Impfungen auch wirklich angemessen ist. Ein weiteres Problem ist die notwendige Einwilligung der Eltern und die Gefahr, dass in der Schule Gruppenzwang entsteht und Schüler*innen möglicherweise zu Impfungen verleitet oder sich zur Impfung gedrängt fühlen. In (Kinder-)Arztpraxen oder im Impfzentrum können die Entscheidungen mit der intensiven ärztlichen Beratung gemeinsam mit den Eltern vorgenommen werden, die dann vom Arzt beurteilt werden kann. · Anders als in vielen Flächenkreisen und großen Großstädten ist das Impfzentrum Remscheid gut erreichbar. Die Infrastruktur wird dort ohne Terminvergabe vorgehalten, kann flexibel an die Inanspruchnahme angepasst und die besondere Beratungsintensität für die Zielgruppe und Eltern kann dort geleistet werden. Um die impfbereiten Schülerinnen und Schüler (teilweise mit Einwilligung ihrer Eltern) effizient und effektiv impfen zu können, ist das Impfzentrum klar im Vorteil gegenüber einer sehr aufwändigen und zeitintensiven mobilen Impfung, die aus unserer Sicht den quantitativen Erfolg in zeitlicher Hinsicht verlangsamen könnte. Noch haben wir bis zum 30.09. diese besondere Einrichtung in der Halle West, die auch so lange intensiv genutzt werden sollte. Jetzt kommt es darauf an, dass alle Akteure die Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern orientieren und aufklären, für eine freie Entscheidung befähigen und dann von der Impfberatung und der Impfung hoffentlich zahlreich Gebrauch machen, weil die Impfung vor schweren Krankheitsverläufen im Fall einer Corona-Infektion sehr gut schützt. Eltern, die derzeit noch ungeimpft sind, können sich bei der Gelegenheit auch gleich impfen lassen und so ihren Kindern ein gutes Vorbild sein. Wir beobachten die Inanspruchnahme des Impfangebotes für Schülerinnen und Schüler in den kommenden Wochen, werden öffentlich über den Impffortschritt berichten und die Thematik hiernach im Krisenstab erneut beraten, wenn die Lage es erfordert. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir Ihre Eindrücke nach Ihren ersten Erfahrungen mitteilen würden und stehe Ihnen gerne persönlich für weitere Fragen zur Verfügung. Über meine Kontaktdaten verfügen Sie ja. Herzliche Grüße Thomas Neuhaus Leiter des Krisenstabes COVID-19 Beigeordneter für Bildung, Jugend, Soziales, Gesundheit und Sport

Heinz Wäscher am :

Jetzt wäre es noch interessant erfahren zu dürfen, welche Impfquoten unter den Schulpflichtigen erreicht werden sollen damit wieder ein „normaler” Unterricht in den Schulen möglich sein wird. Es wäre weiterhin nett wenn die politisch Verantwortlichen vor der Bundestagswahl noch einmal ausführlich erläutern würden welche konkreten Voraussetzungen in den Schulen vorliegen müssen damit sämtliche Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung eingestellt werden können.

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