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Noch kein Geld aus dem „Verfügungsfonds Anmietung“

Noch kein besiegelter Vertrag über leeres Ladenlokal“, titelte der Waterbölles am 24. Juni. An der Alleestraße standen damals stehen ca. 25 Prozent der Ladenlokale leer. Die Hoffnungen lagen auf dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren“, aus dem im vergangenen Jahr 129 Kommunen in Nordrhein-Westfalen rund 40 Millionen Euro erhielten. Weitere 91 Kommunen in Nordrhein-Westfalen würden in diesem Jahr rund 29,3 Millionen Euro erhalten, um unter anderem dem Leerstand von Läden, Gaststätten und Kaufhäusern durch neue, frequenzbringende Nutzungen für ihre Innenstädte zu begegnen. kündigte Ministerin Ina Scharrenbach. Und Remscheid? „Auch ohne das Sofortprogramm hat sich die Leerstandssituation insgesamt positiv entwickelt“, teilte gestern die Verwaltung in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid mit. Sowohl in der Altstadt Lennep als auch in der Remscheider Innenstadt (Alleestraße) habe sich die die Zahl der Leerstände im Vergleich zur Antragsstellung um sieben Ladenlokale verringert. In Lennep werde des Weiteren in einigen Ladenlokalen an künftigen Nutzungen gearbeitet.

Bislang war der „Verfügungsfonds Anmietung“ in Remscheid noch nicht erfolgreich. „Der Verwaltung liegen auf Seite der Interessenten bereits viele gute Ideen für Ladenlokalnutzungen vor, während derzeit nur wenige Eigentümer für das Sofortprogramm gewonnen werden konnten. Für die Alleestraße wird in den kommenden Wochen die Unterzeichnung eines Mietvertrages anstehen, sodass hier der Verfügungsfonds zu einem ersten Erfolg führt. In Lennep laufen derzeit Gespräche mit Eigentümern, jedoch ist hier nicht abzusehen, wann es zu einem Abschluss kommen wird.“ In Lennep sollen „über das Sofortprogramm … Nutzungen in die leerstehenden Ladenlokale gebracht werden, die zu Belebung und Attraktivierung der Altstadt beitragen.“ Die im Jahr 2020 angedachte touristische Ausrichtung für Lennep könne durch kulturelle Nutzungen ergänzt werden. „Aber auch Nutzungsinteressenten, die keine touristische Ausrichtung haben und auf andere Weise zur Attraktivierung der Altstadt beitragen, werden bei der Vermittlung berücksichtigt. (…) Die gegenwärtigen Anfragen für die Innenstadt und Lennep erfüllen allesamt die genannten Ansprüche. Insbesondere für die Innenstadt wird darauf geachtet, dass die Ideen der Interessenten mit dem erarbeiteten Strukturkonzept für die Alleestraße in Einklang stehen“.

Wie die Verwaltung gestern weiter mitteilte, will sie die Leerstandvermittlung gemäß dem Förderbaustein „Verfügungsfonds Anmietung“ neu ausschreiben. Ein externes Zentrenmanagement gibt es nicht mehr: „Im Laufe des Jahres wurde zweimal ein gemeinsames Zentrenmanagement für die beiden Konzentrationsbereiche ausgeschrieben. Leider gab es in beiden Verfahren kein Angebot eines externen Planungsbüros, so dass die … Aufgaben innerhalb der Verwaltung auf die Stadtentwicklung und Rahmenplanung sowie die Wirtschaftsförderung verteilt wurden.“

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