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Wenn Hundegebell keine Muße zulässt…

Über die Errichtung der Hundelaufwiese „Kuckuck“ wurde seit 2016 mehrfach in Sitzungen der Bezirksvertretung Süd – und im Hauptausschuss schließlich am 19. Oktober 2017 entschieden. Nun liegt der BV der schriftliche Antrag von Christine Mersmann-Pohl vor, die Hundewiese in ein „weniger bewohntes Gebiet in Remscheid zu verlegen. Zitat: „Wir möchten nicht länger diese Lärmbelästigung durch aggressives, lautes, durchdringendes und über den Tag verteilt andauerndes Hundegebell hinnehmen. Wir wohnen 50 Meter Luftlinie von diesem Platz entfernt und müssen täglich zu jeder Stunde diesen Lärm ertragen.“ Da der Platz eingezäunt sei, würden die dort freigelassenen Hunde Revierverhalten zeigen und jeden anbellen, der sich diesem Gehege nähert“. Durch die Hanglage des Platzes werde das Gebell der Hunde noch akustisch verstärkt. „Ein freundlich gemeinter Appell an die Hundebesitzer führte zu keinem konstruktiven Resultat. Das Ergebnis waren sogar Beschimpfungen der übelsten Art“, schreibt die Anwohnerin. „Wir  fühlen wir uns in der Ausübung unserer bürgerlichen Rechte auf eigenem Grundstück massiv eingeschränkt, da wir ohne Lärmbelästigung unsere Terrasse und unseren Garten nicht nutzen können. Wir sind nicht die einzigen Anwohner, die sich belästigt fühlen.“

 Zur Sitzung der Bezirksvertretung Süd  am 15. September liegt nun eine Stellungnahme der Verwaltung vor. Darin wird eine „langjährigen Sachbearbeiterin“ der Verwaltung mit den Worten zitiert. Bei der Petition handele es sich „um den allerersten Hinweis dieser Art“, seit der Errichtung des Platzes im Jahr 2018 sei es „zu keinen gleichlautenden Beschwerden seitens der Anwohner gekommen“.

Beim Bergischen Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt (BVLA) holte die Verwaltung eine Stellungnahme der Amtstierärztin ein. Diese stellte nach einer Ortsbesichtigung fest, der Zaun um den Hundeplatz verstärke das Revierverhalten der Tiere nicht: Bellen sei, unabhängig vom Revier, „eine natürliche Eigenart von Hunden“, und auch die Hanglage des Platzes schädige die Gelenke der Hundes nicht, wie von der Anwohnerin angeführt. Der Hundehalter entscheide selbst über die Verweildauer seines Tieres auf dem Platz. Im  Übrigen seien selbst Wald- und Wiesenflächenn icht immer eben oder ohne Hindernisse wie z.B. Wurzeln. Die Verwaltung abschließend: „Ein besonderen Hall konnte bei der Ortsbesichtigung nicht festgestellt werden.“

Waterbölles: Ich kann Christine Merschmann-Pohl gut verstehen. Auf der anderen Seite unseres kleinen Grundstücks „erfreut“ uns ein Vierbeiner, der in seinem Leben noch keine Hundeschule gesehen zu haben scheint, tagtäglich mit seinem durchdringenden Gebell.

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Kommentare

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Jean Beauregard am :

Hier prallen einfach wieder die unterschiedlichen Interessengruppen aufeinander. Und Waterboelles ist kein Hundekenner - nur Laien stellen sich unter einer "Hundeschule" so etwas wie eine Grundschule vor. Naja. Lassen Sie mich einfach sagen: Das Geschrei einer Meute Kinder stört mich in meinem Garten ganz genau so wie Sie ein Hund. Bloß dass ich damit "politisch unkorrekt" bin und Sie jedes Totschlagargument benutzen dürfen. Und dass "Kinderhalter" eben jedes Gericht hinter sich haben, Hundehalter aber eine Steuer zahlen müssen, die ja ganz ausdrücklich ein "ordnungspolitische Instrument" ist. Gegen Ihre einseitige intolerate Meinung habe ich nicht die geringste Macht, Sie haben sicher auch eine Mehrheit auf Ihrer Seite. Es ist halt schade, dass trotz eines Bekenntnisses zum Minderheitenschutz immer die Mehrheitsmeinung en vogue ist.

Lothar Kaiser am :

Die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd haben die Stellungnahme der Verwaltung heute kommentarlos zur Kenntnis genommen.

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