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Morsbacher Bürger wünschen die Eingemeindung nach RS

Im Morsbachtal hat sich – auf Wuppertaler Stadtgebiet, aber mit Remscheider Postleitzahl – die „Interessengemeinschaft für die Umgemeindung der Straßenzüge Morsbacher Berg, Beckeraue und Beckerhof zur Hofschaft Morsbach“ gebildet. Wohlgemerkt: Morsbach in Remscheid, nicht Wuppertal. Eine Liste mit den Unterschriften aller Anwohner/innen auf der westlichen Seite des Morsbachs, die zum Wuppertaler Stadtteil Ronsdorf gehört („Bis auf drei recht vorsichtige, die zunächst neutral bleiben wollen!“), übergab die IG-Sprecherin Silke Maczewski gestern Bezirksbürgermeister Otto Mähler, und der versprach, die Liste vor der nächsten Ratssitzung am 16. September an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz weiterzureichen.

Der Brief enthält die Bitte an die Stadt Remscheid, „Verhandlungen mit der Stadt Wuppertal aufzunehmen und Bedingungen auszuhandeln, unter welchen die Anlieger des Morsbacher Bergs, des Beckerhofs und der Beckeraue in den Gemeindebereich von Remscheid eingegliedert werden können. Begründung: Diese Bürger hätten ihre Lebensmitte mehrheitlich in Remscheid und nutzten folglich schwerpunktmäßig deren Einrichtungen des öffentlichen Lebens, der Bildung, des Sports, der Kultur und Infrastruktur. Die telefonische, postalische und ebenso die steuerliche Zuordnung (Finanzamt) liegen bereits in Remscheid, und das Areal sei mit Kraftfahrzeugen auch ausschließlich über Remscheider Stadtgebiet zu erreichen.

Auch die soziale Anbindung sei groß. Zitat: „Die Bürger pflegen enge Kontakte zur Hofschaft Morsbach, man fühlt sich insgesamt als 'eine' Gemeinschaft. Wir begehen gemeinsam Brauchtums- und Bürgerfeste (z.B. Martinssingen, Hoffest, Glühweinfest), organisieren gemeinsame Umweltschutzaktionen (Müllbeseitigung nach der Sturzflut) und unterstützen uns auch gegenseitig in der Not (z.B. der Verein "Die Morsbacher e.V." die jüngsten Flutopfer aus der Beckeraue).“ Eine soziale Bindung zum Gebiet Sudberg / Cronenberg bestehe dagegen nicht.

Die Straßen Morsbacher Berg, Beckerhof und Beckeraue sind einerseits direkt an die Hofschaft Morsbach und andererseits an die Morsbachtalstraße angebunden. Außerdem gibt es noch eine Verbindung auf historischen Wege zur Ortschaft Sudberg und Hintersudberg (Wuppertal). Diese seien allerdings „ausschließlich mit dem Mountainbike, dem Pferd oder zu Fuß benutzbar“. Fazit: „Früher wurden natürliche Grenzen, z.B. Gewässer, zur Grenzmarkierung herangezogen, da es damals noch keine so genauen Mess- und Kartierungsverfahren gab. Heute ist eine solche unmittelbar sichtbare Grenzmarkierung entbehrlich, vor allen Dingen dann, wenn diese Grenze eine soziale Gemeinschaft zerschneidet. Die Umgemeindung des Gebietes Morsbacher Berg, Beckerhof und Beckeraue wäre eine rechtliche Anpassung an den gefühlten und gelebten Ist-Zustand.“

Bezirksbürgermeister Otto Mähler glaubt, dass die Anlieger mit ihrem Antrag Erfolg haben könnten: „Wuppertal scheint nicht abgeneigt zu sein!“ Gewerbebetriebe, die der Stadt Wuppertal Steuereinnahmen einbringen könnten, gibt es an den schmalen Straßen Morsbacher Berg, Beckerhof und Beckeraue nicht…

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