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Klaus Kreutzer droht: DOC auf dem Prüfstand

Zur Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit 14. September hat die Verwaltung den Antrag gestellt, für Verkehrssicherungsmaßnahmen am Röntgenstadion 161.500 € bereitzustellen. Einen entsprechenden Arbeitsauftrag hatte der Rat der Stadt der Verwaltung am 25. Februar einstimmig erteilt: „Die Verwaltung stellt sicher, dass das Röntgenstadion bis zur Herstellung von alternativen Sportmöglichkeiten in einem verkehrssicheren Zustand betrieben wird und hierzu die notwendigen Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden. Für den Fachdienst Sport und Freizeit hat das städtische Gebäudemanagement in einer Bestandsaufnahme Kosten von insgesamt 405.600 € ermittelt (ohne die schon seit Jahren gesperrte Südtribüne).

Die folgenden Verkehrssicherungsmaßnahmen fallen an für den Fall, dass das Stadion wieder genutzt werden soll:

  • Einfriedung herstellen
  • Herstellen der Zugangsflächen, Reparatur der Wegeflächen
  • Tribünensicherung an Hang und Beschilderung
  • elektrische Anlage den aktuellen Vorschriften anpassen
  • Sicherung der Zugänge, Fluchtwege, etc.
  • Reparaturen an der Dacheindichtung
  • Wärmeversorgungsanlagen instand setzen

Dabei handele es sich „lediglich um die notwendigsten Arbeiten zur Sicherstellung eines vorübergehenden Betriebes“, so die Verwaltung. Allerdings „sieht sich der Fachdienst Sport und Freizeit in der Lage, einen Großteil der notwendigen Maßnahmen in Eigenleistung zu erbringen“, so dass für  externe Leistungen lediglich Ausgaben in Höhe von 161.500 € verblieben. Zusätzlich habe der FC Remscheid bei Anstricharbeiten etc. seine Unterstützung angeboten. angeboten.

Gegen diese Pläne hat inzwischen Klaus Kreutzer, der Vorsitzende des Verkehrs- und Fördervereins Lennep e.V., in einem Schreiben an die Stadt Remscheid protestiert. Darin erinnert er an eine Zusage von Oberbürgermeisterin Beate Wilding, „es werden keine Bagger anrollen, bevor adäquate Ersatzflächen bereitstehen“. Und: „Die Erlöse aus dem Verkauf des Röntgenstadions werden für die neu zu schaffende Infrastruktur von Stadion und Veranstaltungsplätzen verwendet.“ Kreutzer: „Ich möchte Sie bitten, derartig absurde Beschlussvorlagen von der Tagesordnung zu nehmen. Grundlage für die Zustimmung des Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. zum DOC waren adäquate Ersatzflächen. Was adäquat bedeutet dürfte unstrittig sein.“

Klaus Kreutzer teilt der Verwaltung sodann die Beschlusslage  des Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. mit: Der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. fordert,    nach Abschluss der Sportstätten-Bedarfsplanung wird deren Ergebnis der Lenneper Öffentlichkeit vorgestellt und fachkundig erläutert; der Lenneper Öffentlichkeit wird durch Einräumung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Meinungsbildung und Stellungnahme gegeben.“ Ferner fordere der Verein, „dass in dem Fall, dass das Vorhaben eines Stadion-Neubaus in Lennep nicht in die Tat umgesetzt wird, eine Kompensation erfolgt.“ Sollte aber die Politik dem Beschlussvorschlag der Verwaltung folgen, werde das „eine sehr ernste Debatte in Lennep zur Folge haben". Dann stehe in Lennep das Projekt DOC auf dem Prüfstand.

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Kommentare

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Norbert Landen am :

Die Überschrift sagt alles . Wollen wir festhalten, daß Herr Kreutzer nicht für die Lenneper Bevölkerung spricht. Mit seinen Forderungen stellt er sich ins Abseits.

Manfred Zenk am :

Zu den Beschlüssen von damals zur Sportstättenverlagerung nach Hackenberg kann man die Worte Konrad Adenauers heranziehen.: "Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern". - Die Finanzierung einer jetzigen "großen Lösung" wäre gesichert, ließe man den funktionierenden Busbahnhof Friedrich-Ebert-Platz so, wie er ist und investierte die Millionen in die Sportstätten.

Lothar Kaiser am :

Es war ein Irrtum: Klaus Kreutzer kritisierte nicht die Wiederherstellung des Röntgen-Stadiums, sondern den gegenüber der ersten Zusage von Oberbürgermeisterin Beate Wilding reduzierten Ausbau des Sportzentrums Hackenberg. Sorry! Das galt es noch nachzutragen.

Norbert Landen am :

Es bleibt aber dabei,das Herr Kreutzer nur für seinen Verein spricht und nicht für die Lenneper Bevölkerung.

Jürgen Koball am :

Richtig. Herr Kreutzer glaubt, dass er Lennep sei.

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