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BV 10 bekommt sichere Zukunft am Neuenkamp

Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Ausschusses für Sport und Freizeit steht heute das Gutachten der Bergischen Universität Wuppertal zur „Fortschreibung der Sportplatzentwicklungsplanung für die Stadt Remscheid“, verbunden mit zwei Beschlussvorschlägen der Verwaltung:

  • Das Tennenspielfeld an der Sportanlage Hackenberg wird umgebaut. Hinzu kommen leichtathletische Nebenangebote auf dem übrigen Gelände am Hackenberg. Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel von 53.250 € in 2021 und 1.522.500 € in 2022 werden außerplanmäßig bereitgestellt. Die bisherigen Planungen zum Sportzentrum Hackenberg werden eingestellt.
  • Das Tennenspielfeld am Neuenkamp wird - bei Vorliegen der haushalterischen Voraussetzungen- umgebaut. Die Stadt Remscheid erwirbt den Sportplatz Neuenkamp für einen € und übernimmt die Kaufnebenkosten (Notar). Nach der Grundstücksübereignung vom RSV an die Stadt erhält der RSV die Förderzusage über 1.354.979 € zum Bau eines Mehrzweckraumes zur Aufwertung des Sportparks am Fürberg, und die Stadt trägt den zehnprozentigen Eigenanteil des RSV in Höhe von150.553 €.

Der Planungsentwurf der Technischen Betriebe Remscheid (TBR)für Neuenkamp sieht neben der Sanierung des Fußballfeldes zahlreiche sportliche Angeboten für breite Bevölkerungsschichten vor  (u.a. Streetbasketball, Beachvolleyball, Tischtennis, Shuffleboard) aber auch seniorengerechte Angebote. Neben der Möglichkeit, dort Bundesjugendspiele auszutragen, wurde das Spielfeld so konzipiert, dass eine Hälfte des Fußballfeldes in drei Kleinspielfelder unterteilt werden kann, um eine höhere Auslastung und Nutzung durch die breite Öffentlichkeit zu ermöglichen.

„Der BV 10 aber auch alle eingebundenen Akteure erhoffen sich durch die Konzeption eine weitere intensive Vernetzung und Kooperation im Quartier. Dabei wird ein Schwerpunkt auf Integrationsarbeit und spezifische Angebote für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte gelegt werden. Die Sportangebote sprechen ein junges Publikum unter dem Motto "Sport verbindet über alle Grenzen hinweg-" an. Dadurch erhöhen sich die Möglichkeiten zur Verbesserung der Integration benachteiligter Gruppen“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.

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Kommentare

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Bettina Stamm (echt.Remscheid) am :

In der Beschlussvorlage fehlen relevante Angaben zu Zuschauerströmen, Parkplatzflächen und zu berücksichtigende Sicherheitsaspekte sowie eine Folgekostenabschätzung für die Anlagen in den nächsten 25 Jahren einschließlich einer Gegenüberstellung verschiedener Oberflächenbeläge (Kunstrasen, Hybridrasen, Naturrasen, Grüne Asche).

Lothar Kaiser am :

Auf Antrag der CDU-Fraktion wurde die Beschlussvorlage zu Beginn der heutigen Sportausschusssitzung vertagt. Schon im Vorfeld hatten sich die Fraktionen aufn eine Sondersitzung am 7. Oktober verständigt. David Schichel von den Grünen zeigte für die Vertagung Verständnis „angesichts der umfangreichen Vorlage, die die Fraktionen erst am Samstag erreicht hat“. Sportdezernent Thomas Neuhaus und Sportamtsleiter Martin Sternkopf werden bis zur Sondersitzung „gerne in die Fraktionen kommen, um Rede und Antwort zu stehen“.

CDU-Fraktion am :

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter und der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Nettekoven, sehen Teile der geplanten Umbaumaßnahmen an Remscheider Sportstätten mit Skepsis: „Mit den Planungen für Neuenkamp sind wir einverstanden. Den Planungen für Hackenberg können wir in der jetzigen Form allerdings nicht zustimmen. Wir brauchen auch in Lennep eine 400-Meter-Laufbahn. Eine solche Bahn nur in Reinshagen ist auch für den Schul- und Vereinssport zu wenig. Freizeitsport und Leichtathletik müssen auch in Lennep möglich sein. Wir sehen uns außerstande, der Planung in der jetzigen Form zuzustimmen. Hier muss seitens der Verwaltung nachgebessert werden.“ Kötter und Nettekoven weiter: „Wir hoffen, dass wir hier den Stadtsportbund an unserer Seite haben und wir gemeinsam so leidenschaftlich wie bisher für die Belange der Leichtathletik kämpfen werden. Wir haben großes Verständnis für die Stellungnahme der LG Remscheid zu den geplanten Baumaßnahmen an den Sportanlagen Hackenberg und Neuenkamp. Um es ganz klar zu sagen: Die Sportentwicklungsplanung in der jetzigen Form ist ein Vorschlag der Verwaltung, dem die CDU-Fraktion in dieser Form nicht zustimmen kann und wird. Als Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung ist uns dazu wenig, weil die Leichtathletik zu kurz kommt. Leider sind uns die Unterlagen durch die Verwaltung zudem sehr spät zugestellt worden. Wir konnten sie in unserer gestrigen Fraktionssitzung nicht ausführlich besprechen. Daher haben wir noch gestern Abend den Oberbürgermeister, der Sportdezernenten und den Sportausschussvorsitzenden angeschrieben und unseren Beratungsbedarf angemeldet. Wir haben auch eine Einladung an den Sportdezernenten Neuhaus ausgesprochen, uns in der Fraktion die Planungen im Detail noch einmal vorzustellen. Unser Ziel sind ganz klar Nachbesserungen im Interesse des Sportstandorts Lennep und Hackenbergs.“

David Schichel am :

Dafür, dass die CDU um 17 Uhr im Auschuss "Beratungsbedarf" anmeldet und der Waterboelles um 19 Uhr eine (Vor?)Festlegung der CDU in gleicher Sache veröffentlicht, hab ich allerdings keinerlei Verständnis! Ich könnte mir vorstellen, die beiden Vereine, die dringend auf eine Entscheidung warten, auch nicht. Hätten die Herren Nettekoven und Kötter die Zeit genutzt, um die Vorlagen zu lesen, wüssten sie, dass eine 400 m Bahn geprüft wurde und schlappe 5 Millionen Euro zusätzlich kosten würde. Macht 12.500 Euro pro Meter. Das ist beinahe vergleichbar mit den Kosten für einen Meter Autobahn.

Lothar Kaiser am :

Der Rat der Stadt hat das Thema gestern nicht abschließend behandelt, sondern es an den Sportausschuss weiter gegeben, Der wird am 7. Oktober im Vorfeld des Hauptausschusses zu einer Sondersitzung zusammenkommen.

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