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Begräbniswälder Ehringhausen und Kleebach

Die Technischen Betriebe beabsichtigen, zwei weitere Begräbniswälder anzulegen, da der bisherige Standort „Im Kempkenholz“ demnächst nur noch für Zweitbelegungen an vorhandenen Bestattungsbäumen zur Verfügung stehen wird. Bei den zwei neuen Standorten, die voraussichtlich von einer eigenen Gesellschaft bewirtschaftet werden, handelt es sich um Waldbesitz beiderseits der Burger Straße, wobei anfänglich ausschließlich der Teil nördlich der Burger Straße zwischen den Häusern 262 und 276 in Anspruch genommen werden soll. Darauf bezieht sich der aktuelle Antrag der Verwaltung an den Naturschutzbeirat auf Befreiung gem. § 67 Landesnaturschutzgesetz. Die Gesamtfläche beträgt ca. 75.000 Quadratmeter brutto zuzüglich 10.000 bis 14.000 Quadratmeter Potenzialflächen.

Der zweite Begräbniswald („Kleebach“) soll in einem Waldgebiet zwischen Hackenberg und Vorsperre der Wuppertalsperre auf einer Fläche von 210.000 Quadratmetern brutto angelegt werden. „An beiden Standorten wurde kürzlich die Beprobung der Böden vorgenommen", teilt die TBR mit. Sie seien für die Bestattung von Totenaschen grundsätzlich geeignet. Für beide Standorte wird insgesamt mit rund 130 Bestattungsbäumen bei rund 220 Bestattungen pro Jahr gerechnet. Der Gesamtcharakter der Waldstücke werde sich dadurch nicht verändern. Auch in diesen Begräbniswäldern werden Grabkennzeichnungen und -ausschmückungen unzulässig sein. Mit Asphalt befestigte Wege sind nicht vorgesehen, wohl aber je Standort zumindest ein Unterstand geplant in Eingangsnähe. Die Entscheidung über die Einrichtung mobiler WC stehe noch aus, so die TBR.

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Kommentare

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Michael Mahlke am :

Ich hatte immer gedacht, daß ein Begräbniswald mit Wald zu tun hat. Wie ich nun gesehen habe, sind in Ehringhausen in den letzten Tagen fast alle Bäume auf dem Waldstück abgeholzt worden. Vielleicht soll es ja eine Einflugschneise oder ein Wohngebiet werden. Weiß das jemand?

Chronist am :

An den Planungen von zwei neuen Standorten für Begräbniswälder in Remscheid hält die Verwaltung fest, wie sie zur Sitzung der Bezirksvertretung am 10. August mitteilt: „Der Befreiungsbescheid der Untere Naturschutzbehörde für die Einrichtung der Begräbniswälder liegt zwischenzeitlich ebenfalls vor. Durch die Nutzung der Flächen als Begräbniswald ändert sich der eigentliche Waldcharakter wie auch der rechtliche Status als Wald und Landschaftsschutzgebiet nicht. Daher ergeben sich auch nur geringe Auswirkungen auf sonstige Nutzungen, die bisher in den Waldflächen stattfanden. Die normalen Formen der Waldnutzung zur Erholung (Wandern, Joggen, Spazierengehen, Radfahren) sind weiterhin uneingeschränkt möglich. Allerdings wird im Begräbniswald ein gegenseitiger respektvoller Umgang zwischen den Trauergemeinden, den Besuchern und dem Ort der Erinnerung und Trauer erwartet. Derzeit wird der Gesellschaftsvertrag für die künftige Betreibergesellschaft der Begräbniswälder entworfen, der dann mit der Bezirksregierung abzustimmen ist.“

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