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14. Juli zeigte: Menschen halten in der Not zusammen

Die Spenden an die „Fluthilfe Remscheid“ (IBAN: DE12 3405 0000 0012 1212 16) reißen nicht ab:  Über 7.210 Euro von der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Schützenstraße („Friedenskirche“), die er wenige Stunden zuvor erhalten hatte, berichtete Horst Kläuser gestern im Garten der Gaststätte Wildschütz Aue. Dorthin („auf Wuppertaler Stadtgebiet…“) hatte er spontan und kurzfristig die vom Hochwasser am 14. Juli Betroffenen aus dem Morsbachtal und den umliegenden Tälern einladen, damit sie sich kennenlernen konnten (falls sie das nicht schon taten), vor allem aber, um ihnen Gelegenheit zu geben, Erfahrungen (etwa mit Versicherungen), Ideen und Tipps auszutauschen. An dem „freundlichen Get-Together ohne großes Programm“ (Kläuser) nahmen auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sozialdezernent Thomas Neuhaus, Feuerwehrchef Guido Eul-Jordan, Pfarrer Siegfried Landau, Mitglieder des für die Fluthilfe-Spenden eingerichteten „Verteilerkreises“ sowie einige "Bekieker" teil, die die Hochwasserschäden im Tal in Augenschein genommen  hatten. Den Namen in Remscheider Platt hatte Stephanie Hoffmann („Steph“) beigesteuert. Sie gehört ebenso zum Initiativkreis um Kläuser wie Thomas E. Wunsch und Maximilian Süss. Und die „Bekieker“ seien alles gute Freunde von ihm, verriet der pensionierte WDR-Reporter gestern: „Auch einstige Klassenkameraden sind dabei!“

Bewirtet wurden die Betroffenen mit Würstchen, belegten Brötchen, Kuchen, Bier und Softdrinks. Um das zu organisieren, hatte es nur einiger weniger Telefonanrufe bei einer Metzgerei, einer Bäckerei etc. bedurft. Horst Kläuser ist in Remscheid gut vernetzt. Die Aussage „Alles, was angeboten wird, ist extra gespendet, es fließt kein Spendengeld der Fluthilfe Remscheid“ war ihm wichtig. „Es ist kein Abschiedsbier, das Sie heute trinken“, sagte er in die Runde. Vor den vom Hochwasser Betroffenen liege noch eine schwierige Zeit. „Aber Sie bleiben auch künftig nicht allein. Die Erfahrung nach dem 14. Juli hat gezeigt, dass die Menschen zusammenhalten!“

Und das sogar über die Grenzen Remscheids hinaus. Davon wurde Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz überrascht, wie er berichtete. Ralf Scheler, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Eilenburg in Nordsachsen, hatte ihm schon Ende Juli eine Unterstützung der Remscheider Flutopfer angekündigt und in einem ersten Schritt 21.000 Euro überwiesen. Daraus seien inzwischen 30.000 Euro geworden, so Mast-Weisz bei dem gestrigen Treffen. Dazu hatte der OB Kopien von Antragsformularen und Erläuterungen mitgebracht. Die wurden an die Betroffenen verteilt, um ihnen eventuelle weitere Anträge auf Fördermittel an das Land zu erleichtern. „Wenn Sie sonst noch Sorgen haben, einfach anrufen. Wir kümmern uns dann!“ Horst und Elke Kläuser sowie ihren Unterstützern in der Fluthilfe Remscheid“ dankte Mast-Weisz herzlich für ihr Engagement.

Übrigens, zu den Flutopfern gehört auch der Wirt der Gaststätte Wildschütz Aue, wie Kläuser berichtete: „Der Keller war überflutet. Der Bierkühlschrank dort sah aus wie ein Schlammlager!“

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Kommentare

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Reiner Burke am :

Wir aus dem Morsbachtal sagen Danke. Danke, es war ein super Tag. Vielen Lieben Dank den Oberbürgermeister der Stadt Remscheid, dasse uns besucht hat, und allen anderen Helfer.

Chronist am :

Zur Bilanz dieses Tages gehören viele gute Gespräche, aber auch 60 l Kölsch, 150 Brötchen, 100 Bratwürstchen, 70 Steaks, drei Bleche Streuselkuchen und 50 Schoko-Donuts, wie Horst Kläuser heute verriet.

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