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Suche nach Baufirmen für Quartiersplatz beginnt bald

Hätte die Natur weiterhin freies Spiel auf dem Gelände zwischen „Kraftstation“ und „Trasse des Werkzeugs“ an der Honsberger Straße, wo früher die alte Trafo-Station der Stadtwerke und die ehemalige Kfz-Zulassungsstelle der Stadt Remscheid standen, in drei Jahren wüchse dort ein „Urwald“ aus feinblättrigen Robinien, Birken und Schmetterlingsflieder (Buddleja). Schon jetzt wachsen die Bäume und Büsche dort so dicht nebeneinander, dass ein Durchkommen kaum möglich ist. Doch was der Wind gesät hat, soll in einem Jahr abgeholzt sein, um anderen Bäumen Platz zu machen, aber auch Spielflächen, Sitzgelegenheiten, einer Sonnenwiese und vielem mehr, was sportlicher Betätigung, Naherholung und kindlichem Spiel dienen kann.

  Erste Skizzen zum "Grünes Wohnzimmer Stachelhausen" stellte der Waterbölles bereits am 12. Oktober 2018 vor. Das war damals und ist auch heute noch der Arbeitstitel der Planer für den neuen Quartiersplatz im Stadtteil Stachelhausen, dessen Lage selbst alteingesessene Remscheider:innen nicht genau umschreiben können. Da hat es Sinn, dass in einer digitalen Umfrage des Stadtumbaumanagements Honsberg als neuer Name „Stachelhausen-Platz“ genannt wurde. Das berichtete gestern auf dem Gelände, umringt von viel Grün, Dr.-Ing. Peter Apel, Nicole Lohrmann und Daniela Gaspar. Sie werden demnächst mit ihrem Büro in die Kraftstation umziehen, um „dichter am Geschehen zu sein. Denn die Planung des Platzes steht kurz vor dem Abschluss. Und weil die Finanzierung schon seit Juni vorigen Jahres steht – damals übergab Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher auf dem künftigen Quartiersplatz dem Oberbürgermeister den Städtebauförderbescheid „Qualifizierung und Ertüchtigung des soziokulturellen Zentrums Kraftstation/Stadtumbau West“ – Ist der nächste Schritt ist die Ausschreibung der Arbeiten. „In einem Jahr der der Platz also ganz anders aussehen. Darauf freue ich mich sehr“, zeigte sich gestern Bezirksbürgermeister Otto Mähler zuversichtlich. Doch Andreas Huth vom Fachdienst Stadtentwicklung, Wirtschaft und Liegenschaften gab zu bedenken: „Alle Fachfirmen haben gegenwärtig gut zu tun. Das macht eine Zeitplanung ziemlich schwierig!“ Der Technische Beigeordnete Peter Heinze sah das nicht anders.

Eine klasse Idee, die Aufwertung der Kraftstation. Mit Hilfe von 400.000 Euro aus der Landeskasse, zu denen die Stadt nichts beisteuern muss! Mit neuen Räumen, die von ansässigen Vereinen angemietet werden können, wird das Jugendzentrum „Kraftstation“ ein Teil des neuen Freizeitangebots – mit neuem Eingang vom Quartiersplatz aus (besonders für Senioren sehr bequem, die von dort den Aufzug im vorderen Hauptgebäude erreichen können). Geschäftsführer Wolfgang Zöller geht davon aus, dass der Umbau der Räume im Souterrain, die Anlage einer Terrasse für Veranstaltungen  aller Art und der Anbau von öffentlichen Toiletten noch in diesem Jahr beginnen wird. Auch ebenerdige Fenster mit Blick auf die Trasse solle es geben.

Was auf dem eigentlichen Quartiersplatz für 840.000 Euro Landesmittel und 180.000 Euro aus dem Stadtsäckel entstehen wird, steht schon lange fest. „Was wird gewünscht und was davon ist finanzierbar?“, hatten sich Erwachsene, Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil in der „Kraftstation“ schon im September 2018 gefragt. Natürlich könne nicht alles aus der Wunschliste realisiert werden, betonte Andreas Huth gestern. Aber: Am unteren Ende des Geländes, in der Nähe der Trasse des Werkzeugs, sind fünf Fitnessgeräte (auch für Ältere) vorgesehen. „Die Bürger werden ihr Lieblingsgerät noch vorschlagen können“, so Huth. Auch ein „Sonnendeck“  wird es geben (auf der früheren Laderampe der Bahn), weiter oberhalb eine Grünfläche (gut für Picknicks) mit Bäumen (die Regenwasser zugeleitet bekommen sollen) als natürlichem Sonnenschutz, in der Nähe Spielgeräte für Kinder (Klettergerüst, Hangrutsche, ein Trampolin), weiter oberhalb höhere Treppenstufen, auf denen sich auch gut sitzen lässt (bei Freiluftveranstaltungen). Darüber folgt dann der eigentliche Quartiersplatz mit einem separaten „Senioren-Treffpunkt“.

Die örtlichen Vereine erinnerte Peter Apel gestern an den Verfügungsfonds des Landes. Dieser ermöglicht Privatpersonen und Institutionen neue Projekte oder Ideen für die Quartiere Stachelhausen und Honsberg zu realisieren, sollten hierfür ansonsten keine Mittel zur Verfügung stehen. Aber auch Schulen können sich schon mal Gedanken machen, ob und wie sie den neuen Quartiersplatz pädagogisch nutzen könnten. „Ich werde auf die Schulen zugehen“, hat sich Peter Apel vorgenommen. Der neue Quartiersplatz ist für den Stadtteilmanager „ein Leuchtturm-Projekt mit viel Strahlkraft in den Stadtteil Stachelhausen hinein!“ Denn der habe großen Erneuerungsbedarf.

Für ältere Mitbürger hat sich Peter Abel etwas Besonderes einfallen lassen: Auf dem Fußweg in die Stadt („bis zur Alleestraße“ und zurück) werden sie, wenn alles fertig ist, sogenannte „Plateaus“ vorfinden für eine kleine Rast zwischendurch. Und alle „Stakelhusener“ und Honsberger sind eingeladen, im Büro des Stadtumbaumanagements vorbeizukommen, wenn sie etwas auf dem Herzen haben. Sprechstunde ist dort (nach dem Umzug) immer mittwochs von 10 bis 12.30 Uhr.

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