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Ein markiger Etappensieg ohne Langzeitwirkung

BV 10 bekommt sichere Zukunft am Neuenkamp“, titelte der Waterbölles am 14. September, zwei Tage vor der jüngsten Ratssitzung, und zitierte aus einem Beschlussvorschlag der Verwaltung: „Das Tennenspielfeld an der Sportanlage Hackenberg wird umgebaut. Hinzu kommen leichtathletische Nebenangebote auf dem übrigen Gelände am Hackenberg. Die hierfür erforderlichen Haushaltsmittel von 53.250 € in 2021 und 1.522.500 € in 2022 werden außerplanmäßig bereitgestellt. Die bisherigen Planungen zum Sportzentrum Hackenberg werden eingestellt.“ In der Ratssitzung fassten die Politiker jedoch keinen entsprechenden Beschluss, sondern schoben das Thema dem Sportausschuss zu. Der wird am 7. Oktober im Vorfeld des Hauptausschusses zu einer Sondersitzung zusammenkommen.
Einen Ratsbeschluss am 18. September vorausgesetzt, hatte die Verwaltung die Vorlage der Bezirksvertretung Lennep in der gestrigen Sitzung eigentlich nur „zur Kenntnis“ geben wollen – als Mitteilungs-, nicht als Beschlussvorlage. Wie also jetzt mit der neuen Situation umgehen?? „Zur Kenntnis nehmen“ und alles weitere den folgenden Gremien überlassen? Das hielt der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter nicht für angemessen und beantragte eine Abstimmung. Schließlich habe die BV in der Vergangenheit zu Angelegenheiten des lokalen Sports immer ihre Meinung gesagt. Das sei man den interessierten Bürgerinnen und Bürgern schuldig. Und so ließ Bezirksbürgermeister Rolf Haumann denn abstimmen Mit dem Ergebnis, dass die BV mit einer Stimme Mehrheit (6:5) dem nachfolgenden Beschlussgremium (Hauptausschuss oder Rat blieb in der Sitzung unklar) empfahl, die Verwaltungsvorlage abzulehnen.

Den Auftrag, einen Alternativvorschlag zur Umgestaltung des Sportzentrums Hackenberg auszuarbeiten, hatte der Rat der Verwaltung am 25. Februar erteilt. Zitat: „Die Verwaltung wird beauftragt, eine Alternativplanung für die Sportflächenentwicklung (Fußball, Leichtathletik, Schulsport) incl. Kostenschätzung für die Sportanlage am Hackenberg zu entwickeln. Zusätzlich soll geprüft werden, welche leichtathletischen und schulsportlichen Angebote zukünftig dort angeboten werden können.“

Damit hatte der Rat der Stadt auf die Sorge der Sportgemeinschaft (SG) Hackenberg 1973 e. V. vor einem weiteren Mitgliederschwund reagiert. „Der Ruf nach Hilfe war sehr berechtigt“, meinte gestern in der BV-Sitzung Torben Clever (FDP). „Diesem Hilferuf hat die Verwaltung mit Erfolg Rechnung getragen“, ergänzte Petra Kuhlendahl von den Grünen. „Ich kann der Vorlage zustimmen!“ Jürgen Kucharczyk, Sprecher der SPD, drückte es so aus: „Die SG Hackenberg braucht dringend Zukunftsperspektiven, und das ist eine realistische Lösung, mit der ich mich anfreunden könnte!“ (Bei der Abstimmung gehörte er zu den Befürwortern). Und auch Roland Kirchner (W.i.R.) schien dieser Meinung zu sein. Er erklärte zunächst, mit dem Alternativvorschlag der Verwaltung „gut leben zu können“, ergänzte dann aber: „Wenn es beim Röntgen-Stadion bleibt!“. Wenn nicht, fürchte er eine Zusammenballung der Trainingseinheiten der Sportvereine im Stadion Reinshagen, der dieses nicht gewachsen sein könne.  “Die Vereine befürchten nichts dergleichen“, entgegnete Neuhaus.

Als entschiedene Gegner des Verwaltungsvorschlags outeten sich lediglich Markus Kötter (CDU) und Peter Lange (Linke). „Der Vorschlag überzeugt mich nicht“, stellte Kötter fest. „Er ist kein adäquater Ersatz für das Röntgen-Stadion beim Bau des DOC. Lennep bekommt dann nur noch einen Provinzplatz!“ Und Peter Lange machte sein Nein am Verzicht auf einen 400-Meter-Rundlauf für die Leichtathleten fest: „Eine 250-Meter-Markierung auf dem neuen Fußballfeld wäre lediglich eine Alibi-Aktion!“ (Auf der Zuschauertribüne dürften das Klaus Kreutzer vom Verkehrs- und Förderverein Lennep und Gunther Brockmann von der Lenneper Karnevalsgesellschaft e.V. gerne gehört haben). Dass die befragten Sportvereine und Schulen eine solche, sehr teure und erst viel später zu verwirklichende Infrastruktur gar nicht gefordert hätten, wandte Sportdezernent Thomas Neuhaus vergeblich ein. Was die Verwaltung jetzt vorgelegt habe, sei schon im kommenden Jahr realisierbar. „Das ist die schnellste Lösung. Sie bietet für alle Sportarten genug Entfaltungsmöglichkeit und wäre für den Lenneper Sport geradezu paradiesisch!“

Ein Sportentwicklungsplan, wie ihn die Stadt Remscheid bei der Universität Wuppertal in Auftrag gegeben habe, sei keine Wunschliste, abgesprochen zwischen Verwaltung und Sportbund Remscheid, ließ Neuhaus durchklingen, sondern „eine Bedarfsmessung“. Auf die tatsächlichen Bedarfe der Vereine komme es an! Und die hätten erklärt, mit dem Alternativvorschlag einverstanden zu sein. Der verspreche für die SG Hackenberg einen ähnlichen Aufschwung durch Kunstrasen wie beim TV Hasten und in Bergisch Born. „Es ist eine gute Lösung“, betonte der Sportdezernent mehrfach. Aber bei den Lenneper Kommunalpolitikern siegte, wenn auch knapp, das Bauchgefühl vor der Vernunft. Eine knappe Mehrheit von ihnen brauchte aber offenbar einen markigen populistischen Etappensieg. Auch ohne Langzeitwirkung.

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Die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP am :

„Allianz der Verantwortungslosen“: Die Ampel-Parteien verurteilen das Vorgehen der CDU in der BV Lennep. Beifall heischend, polemisch, verantwortungslos: Einmal mehr hat die CDU in der Sitzung der BV Lennep am gestrigen Mittwoch gezeigt, wofür sie wirklich steht: für eine Politik der großen Worte, die verzögert und einen mühsam gefundenen Kompromiss eiskalt beiseiteschiebt, um ihre Muskeln öffentlichkeitswirksam spielen zu lassen. Dabei ist ihr auch die Wahl der Verbündeten beschämend egal. „Im vergangenen Jahr haben wir nach langem Ringen gemeinsam mit den Sportvereinen einen Kompromiss bezüglich der Sportplätze gefunden“, erklärt Sven Chudzinski, Fraktionsvorsitzender der FDP. „Jetzt, wo es an die Umsetzung geht und es Kritik dafür gibt, schert die CDU aus, um kurz vor der Bundestagswahl daraus politischen Gewinn zu schlagen. Und dazu ist ihr scheinbar jedes Mittel recht“, ärgert sich Chudzinski. „Es ist immer leichter, etwas zu versprechen, was die Menschen gern hören, was sich die Stadt aber nicht leisten kann“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Wolf. „Remscheid hat für eine große Lösung keine Mittel im Haushalt und wir können nicht für das DOC in Vorleistung treten. Wir als Ampel-Koalition geben unser Wort, dass wir alle drei Vereine in die Planungen einbeziehen und für den Hackenberg eine schnelle und gute Lösung suchen. Wir sind und bleiben – auch in dieser Sache – ein verlässlicher Partner für die Vereine“, verspricht Wolf. Auch der Fraktionsvorsitzende der Grünen, David Schichel, ist erbost: „Nachdem die CDU die Entscheidung im Rat vergangene Woche verhindert hat, wählt sie mit der BV Lennep ein Gremium, in dem in dieser Sache keine Entscheidung vorgesehen war, um dort dennoch ein Votum zu erzwingen. Dass sie dies nur mit den Stimmen von Linke und AfD erreicht, wird für sie keine Überraschung gewesen sein, sondern eiskaltes Kalkül. Damit entlarvt sich die Partei am Ende selbst. Es ist eine Allianz der Verantwortungslosen.“ (Pressemitteilung)

Norbert Landen am :

Zitat H.Wolf: Wir können nicht für das DOC in Vorleistung gehen. - Das ist doch schon passiert!

Lothar Kaiser am :

Vielleicht wäre es besser gewesen, erst die Bereitschaft der BV-Mitglieder für ein klares Votum durch eine Abstimmung abzuklären und dann erst über den Antrag von Markus Kötter abstimmen zu lassen. Auch wenn das Ergebnis in beiden Fällen wahrscheinlich das gleiche gewesen wäre.

Peter Lange, sportpolitischer Sprecher der Linken am :

Die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Remscheid ist ausdrücklich dafür, der SG Hackenberg mit einem Kunstrasenplatz zu helfen! Die vorgestellte Planung für die Leichtathletik ist jedoch qualitativ nicht akzeptabel. Hier sollen vier 100 Meter Bahnen neben dem Platz entstehen und auf dem Kunstrasenplatz eine 250 Meter lange Rundlauf Strecke eingezeichnet werden. Auf dieser Strecke soll dann wiederum die 400 Meter Marke bei 150 Metern markiert werden. Diese Lösung ist so oder so unbefriedigend, allerdings hätte hier ein 200 Meter Rundlauf noch mehr Sinn gemacht. Dies entspricht zumindest der Hallenrunde bei Leichtathletikwettkämpfen und ermöglicht das Laufen von zwei gleich langen Runden. Es ist wenig glaubhaft, dass die Planung dieser 250 Meter Runde mit den betroffenen Vereinen abgestimmt ist. Die SG Hackenberg hat viele Mitglieder verloren, eben weil ihre Sportstätte nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist. Mit dem nun in der BV Lennep vorgestellten Stückwerk für die Leichtathleten würde es der Lenneper Leichtathletik mit hoher Wahrscheinlichkeit genauso ergehen. Damit es nicht so weit kommt, wird sich DIE LINKE auch ünftig für den Erhalt und die Modernisierung des traditionsreichen Röntgenstadions einsetzten, denn die ganze Diskussion zeigt, wie wichtig dieses Stadion für den Stadtteil ist!

Lothar Kaiser am :

Vom Sportbund Remscheid kommt folgender Vorschlag: Sobald das Röntgenstadion aufgrund einer Bebauung der Fläche abgerissen wird und damit die Leichtathletikanlage auch wegfällt, wird auf dem Gelände Hackenberg eine Leichtathletikanlage mit einer 200 m Laufbahn errichtet (Standort: Fläche gegenüber Vereinsheim). Die geplante 100m Laufstrecke auf dem neuen Fußballplatz bleibt bestehen.

Chronist am :

Die Fraktionen von SPD, Grüne und FDP wollen die Verwaltung in der Sitzung des Sportausschusses am Donnerstag, 7. Oktober, auffordern, den vorgelegten Sportentwicklungsplan auszuweiten. Insbesondere für den 1. FC Klausen in Lüttringhausen und die SG Hackenberg fordert die Gestaltungsmehrheit Nachbesserungen, um baldmöglichst eine Aufwertung für die dortigen Sportplätze zu erreichen. Zudem sollen die Umwandlung der Sportanlage Neuenkamp sowie die Einzeichnung von Laufstrecken umgesetzt werden. Torben Clever, sportpolitischer Sprecher der FDP und Vorsitzender des Sportausschusses: „Wir wollen Reinshagen als zentralen Ort für die Leichtathletik aufwerten und den jüngsten Vorschlag des Sportbundes umsetzen. Mit einer Rundlaufbahn und mit Flächen für Sprung- und Wurfdisziplinen können wir die Defizite aus der bisherigen Planung für die Leichtathletik in Hackenberg möglichst weitgehend ausgleichen.“ „Der 1. FC Klausen, die SG Hackenberg und der BV 10 haben seit vielen Jahrzehnten einen enorm hohen Stellenwert für die Jugend-, Vereins- und Stadtteilarbeit. An allen drei Standorten braucht es nun zeitnahe bauliche Aufwertungen, um diese wichtige Arbeit fortsetzen zu können.“, ergänzt Michael Büddicker, sportpolitischer Sprecher der SPD. „Dass eine Allianz aus CDU, Linke und AfD den Umbau in Hackenberg ablehnt, ist für uns absolut unverständlich. Mit einer solchen Aktion lässt man die Bürgerinnen und Bürger und insbesondere die Kinder und Jugendlichen im Stich.“ David Schichel, Fraktionsvorsitzender der Grünen: „Wir möchten die Stadt Remscheid bitten zu prüfen, ob die Sportanlage Klausen in die mit dem erfolgreichen Programm „Grün statt Grau“ eingeleitete nachhaltige Entwicklung des Gewerbegebietes Großhülsberg konzeptionell eingebettet werden kann und wie die ansässigen Unternehmen an der Entwicklung beteiligt werden können. Eine Überlegung wäre zum Beispiel, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Firmen ein Sport- und Bewegungsangebot zu machen, was eine zusätzliche Attraktivität für deren Arbeitsstelle bedeuten kann – und das kann gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein kleiner, aber wichtiger Anreiz sein.“

Chronist am :

Die CDU-Fraktion hat den Antrag gestellt, die Empfehlungen der Sportentwicklungsplanung zur Sportstätte Hackenberg so lange zu vertagen, bis eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Leipzig in Sachen DOC vorliegt (voraussichtlich Januar 2022). In der Zwischenzeit – also bis zum Januar 2022 – möge die Verwaltung eine detaillierte Kostenberechnung für die in Rede stehende 400-Meter-Laufbahn für Hackenberg erstellen. Entgegen den Empfehlungen des vorgelegten Uni-Gutachtens beantragt die CDU ferner, die Anlage in Klausen mit einem Kunstrasen auszustatten.

Norbert Landen am :

Was ist denn los mit der CDU? Warten bis Leipzig entschieden hat oder nach Münster zurückgibt? Was soll denn eine Laufbahn in Hackenberg? Wie gesagt, es ist in Richtung DOC noch lange nichts entschieden.

Eija Tirkkonen am :

Die Stadt bzw. TBR ist für den Anteil des Investors DOC in Vorleistung getreten. Auch die Verlegung der Grundschule und Feuerwehr wurde explizit für das DOC unternommen. Diese Vorleistungsmaßnahmen sind nur zu rechtfertigen, wenn statt DOC (falls es nicht gebaut werden sollte) ein anderes Gewerbe angesiedelt wird. Mit anderen Worten entfällt ja der Kaufpreis für die Grundstücke nicht dadurch, dass das DOC vor Gericht scheitern sollte.Ob der Investor McArthurGlenn heißt oder ein anderer, die Stadt erhält das Geld, das sie für die große Lösung in Hackenberg versprochen hatte. Ich verstehe auch nicht die Argumentation wegen der Topographie gegen die 400m-Laufbahn. Die Topographie war doch schon damals vorhanden, als die Stadt die große Lösung präsentierte.

Norbert Landen am :

Etwas verwirrend Frau Tikkonen,sie scheinen mehr zu wissen als andere.

Eija Tirkkonen am :

Sehr geehrter Herr Landen, die Gründstücke werden ja nicht weniger wert, wenn das DOC nicht gebaut werden sollte. Im Gegenteil. Der Bodenwert ist ja sogar gestiegen. Also warum ist die große Lösung für die Sportanlage Hackenberg vom DOC abhängig? Die Stadt geht ja davon aus, dass Gewerbegrundstücke begehrt sind.

Lothar Kaiser am :

Von dieser Art von Stadtplanung wären die Lenneper Bürger dann gewiss begeistert (Ironie): Gewerbebetrieb statt Sport in direkter Nachbarschaft zur historischen Altstadt! Für mich nicht vorstellbar.

Eija Tirkkonen am :

DOC ist Gewerbe. Wenn man an den Fassaden des DOCs vorbei läuft, läuft man an Parkhauslüftungsschlitzen vorbei und zwar sowohl am Parkaus selbst als auch am Shoppingcenter. Es wirkt wie ein herkömmliches Großgewerbe mit Laderampen und Betonwänden. Alle Illustrationen, die wir gesehen haben, sind von innerhalb des Shoppingcenters.Das ist eine Stadtplanung, die sich auf den Innenhof konzentriert und die Außenwirkung vernachlässigt. Also bekommen die Lenneper städtebaulich mit dem DOC genau das, das Sie für untragbar halten.Dass die Stadt keinen vorhabenbezogenen Bebauungsplan gewählt hat, öffnet er auch für anderes Gewerbe. An diesem Punkt ist ja der Bebauungsplan vor Gericht gescheitert. Wenn man jetzt zugibt, dass der B-Plan nur für das DOC konzipiert wurde, macht man eine Punktlandung und gibt dem Gericht Recht. In dieser unübersichtlichen Lage, sollte man kein endgültiges Schicksal für Hackenberg beschließen. Wenn die Grundstücke verkauft werden, um die Vorleistungen zu refinanzieren, ist Röntgenstadion weg und der Kaufpreis in der Stadtkasse. McArthurGlenn oder ein anderer, ist für den Ersatz des Röntgenstadions unerheblich.

Norbert Landen am :

Die Begeisterung der Lenneper würde grenzenlos sein. (Ironie).

Markus Kötter, CDU-Fraktionsvorsitzender am :

„Es war richtig, dass wir als Sportfraktion CDU den Vorschlag der Verwaltung zur Sportentwicklungsplanung nicht einfach abgenickt und zu allem kritiklos Ja und Amen gesagt haben. Denn nun zeichnet sich eine bessere Gesamtlösung ab, an der die CDU-Fraktion einen erheblichen Anteil hat. Gemeinsam mit unserem sportpolitischen Sprecher Jens Nettekoven habe ich mich zuletzt zu Beginn dieser Woche mit dem Oberbürgermeister über diese Thematik ausgetauscht. Die Remscheider Sportvereine müssen sich auf die jetzigen Planungen aber auch verlassen können. Darauf werden wir weiter ein kritisches Auge haben. n“, erläutert Eine 200-Meter-Laufbahn ist keine 400-Meter-Laufbahn – aber sie ist besser als nichts. Der Vorschlag des Sportbundes, auf dem Gelände Hackenberg eine Leichtathletikanlage mit einer solchen ‚abgespeckten‘ Laufbahn zu errichten, ist gut und konstruktiv. So wird der gordische Knoten erst mal zerschlagen. Uns ist ebenfalls wichtig, dass entgegen den ursprünglichen Planungen die Anlage in Klausen mit einem Kunstrasen ausgestattet und entsprechend ausgebaut wird. Die CDU-Fraktion hat sich jahrelang für den BV 10 und die Sportanlage Neuenkamp eingesetzt. Nun bekommt der BV 10 dort eine sichere Zukunft. Dies ist nicht nur eine gute Nachricht für den Verein, sondern auch für das ganze Quartier. Sport verbindet. Der BV 10 macht dort auch eine wertvolle Integrationsarbeit. Unterm Strich hat sich der Einsatz der CDU-Fraktion gelohnt. Es war richtig, dass wir uns die Zeit genommen haben, um über die Planungen zu diskutieren und sie auch auf Initiative der CDU deutlich nachzubessern. Nun brauchen wir verlässliche Planungen und eine Kostenaufstellung für die Maßnahmen, die jetzt beschlossen werden sollen. Der Spatz in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach. So lässt sich der verbesserte Sportentwicklungsplan zusammenfassen.

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