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Verwaltung prüft: Noch mehr Einzelhandel an der Trecknase?

Für das Gelände der ehemaligen Kipper-Brauerei stellt die Stadt Remscheid derzeit den Bebauungsplans Nr. 598, weil anders die Ansiedlung eines Discounters an dieser Stelle nicht zu verhindern gewesen wäre. Der Waterbölles sah darin am 17. Januar einen Widerspruch zur erklärten Absicht der Verwaltung, eine Bürgeranhörung durchzuführen für die geplante Ansiedlung von drei Discounter an der Lüttringhauser Straße. Der Widerspruch Nr. 2 ergab sich in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Lennep. Einstimmig empfahl die BV dem Bauausschuss die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 620 für das Gebiet Trecknase: Gleich neben dem dort noch „taufrischen“ ALDI-Maekt (ca. 700 Quadratmeter)  soll ein weiterer Fachmarkt (800 Quadratmeter) entstehen. Und das ist auch so genehmigt. Aber nun plant der Grundstückseigentümer, unter diesem Markt in Hanglage, sozusagen im Kellergeschoss, weitere Geschäfte anzusiedeln. Und da erinnerte man sich in der Bauverwaltung an diesen Satz aus der „Klipper-Vorlage“:

„Dass auch von Lebensmitteldiscountern und -Supermärkten mit einer Verkaufsfläche von ca. 500 bis 800 m2 …schädliche Auswirkungen auf vorhandene Versorgungsstrukturen und eine wohnortnahe Versorgung ausgehen, wenn diese an ausschließlich ‚betriebsoptimierten’ (autogerechten) Standorten angesiedelt werden, wird in dem Regionalen Einzelhandelskonzept ausdrücklich ausgeführt und deren Neuansiedlung ‚nur noch an wohngebietsintegrierten Standorten’ unter Einhaltung von 'Qualitätskriterien' empfohlen.“ Deshalb soll nun während der Zeitgewinns durch die Aufstellung eines Bebauungsplans geprüft werden, ob das zusätzliche Einzelhandelsangebot überhaupt mit dem zwischen den bergischen Großstädten vereinbarten Einzelhandelskonzept in Einklang steht. Udo Hellmann (SPD) glaubt daran nicht: „Wenn wir dort ein zweites Einkaufsviertel bekommen, dann können wir die Lenneper Innenstadt endgültig dicht machen!“

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Chronist am :

Zuerst wurde beschlossen, für zwei größere Grundstücke (Linde und Trecknase) jeweils einen Bebauungsplan aufzustellen, um die Kontrolle zu behalten über das, was dort gebaut werden darf und was nicht. Und dann (22. April im Bauausschuss) wurden die vorliegenden Bauvoranfragen für diese Grundstücke für die Dauer eines Jahres „zurückgestellt“, wie es in der Beschlussvorlage der Verwaltung hieß. Der stimmten die Sausschussmitglieder einstimmig zu. An der Linde galt die Voranfrage einem Einzelhandelsbetrieb „mit Waren aller Art“, an der Trecknase einem SB-Lebensmittelmarkt und einem Backshop.

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