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Zum Wunsch nach Sport und Schwimmen

Offener Brief der SPD-Fraktion an Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Burkhard,
durch die Sommerferienaktion für Kinder und Jugendliche wurden überplanmäßig Gelder zur Verfügung gestellt. Diese Mittel sind weitgehend aufgebraucht. Das Bundes- und Landesprogramm „Aufholen nach Corona“ bietet den Kommunen die Möglichkeit, eigene Angebote oder solcher der Freien Träger zu fördern. Das Land stellt gemeinsam mit dem Bund den örtlichen Trägern Mittel zur Verfügung. In Remscheid sind es ca. 25 Millionen Euro, um Angebote u. a. für außerschulische Jugendarbeit zu ermöglichen.

Während der Corona-Pandemie mussten viele Kinder und Jugendliche auf soziale Kontakte für lange Zeit verzichten. Das von SPD, GRÜNEN und FDP initiierte Programm zum freien Eintritt im H2O während der Sommerpause war ein voller Erfolg. Gut wäre es, wenn die freien Träger in Remscheid für die kommenden Schulferien ein ähnliches Programm entwickeln, um gerade dem Wunsch nach Sport und Schwimmen nachzukommen.

Die SPD-Fraktion möchte mit diesem Schreiben dazu auffordern, die freien Träger zu unterstützen, ein Programm zu entwickeln, dass insbesondere für die Herbst- und Weihnachtsferien 2021 ein Angebot für die Kinder und Jugendlichen bietet.

Mit herzlichen Grüßen
Sven Wolf, Faktionsvorsitzender

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Kommentare

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Colin Cyrus am :

"Das von SPD, GRÜNEN und FDP initiierte Programm zum freien Eintritt im H2O während der Sommerpause [...]" - Ernsthaft? Das ist eine schamlose Lüge! Es war ein Antrag der LINKEN, Kindern und Jugendlichen freien Eintritt in den Sommerferien zu erlassen! Genauer gesagt deren Jugendorganisation Linksjugend Solid! Die Ampel hat den Antrag als "unrealistisch" abgelehnt! Und erst nach dem Hochwasser wurde das vorhaben mit Druck der Linken und der CDU verwirklicht. Ich finde es erschütternd, dass die regierenden Parteien das Engagement und den Erfolg junger Menschen aus der Stadt für sich und ihren Wahlkampf reklamieren. Ich erwarte eine öffentliche Klarstellung!

David Schichel am :

Lieber Colin Cyrus, meine Partei hat überhaupt nichts reklamiert. Ich würde darum bitten, die eigenen Maßstäbe auch bei den eigenen Äußerungen anzulegen und das richtig zu stellen.

Fritz Beinersdorf am :

Lieber David, da würde ich dem Sven Wolf aber "die Nüsse abtun", wenn er etwas für die Grünen behauptet, was überhaupt nicht zutrifft. Ob die FDP von ihrem Glück weiß?

Colin Cyrus am :

Das stimmt. Du hast recht. Der Brief kam nur von der SPD. Ich hab es anders gelesen. Tut mir Leid!

Bettina Stamm am :

Da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Richtig ist: Das von den Linken initiierte Programm zum freien Eintritt im H2O während der Sommerpause war ein voller Erfolg.

Brigitte Neff-Wetzel am :

Was ich hier lese, macht mich sprach- und fassungslos: "Das von SPD, GRÜNEN und FDP initiierte Programm zum freien Eintritt ins H2O" Gerade diese drei Fraktionen waren es, die den Antrag der Linken abgelehnt und als unrealistisch bezeichnet haben. Erst nach der Hochwasserkatastrophe konnte dann - auf Druck von CDU und Linken - den Kindern und Jugendlichen doch noch freier Eintritt ins H2O gewährt werden. Wie muss es eigentlich um Parteien bestellt sein, die sich so einer dreisten Lüge bedienen müssen, um sich irgendwie hervor tun zu können? Muss man sich mit den Ideen und dem Erfolg anderer schmücken, wenn einem selbst nichts mehr einfällt? Wie peinlich und unverschämt !

Lothar Kaiser am :

Faktencheck: 25 Millionen alölein für Remscheid stimmt nicht. Die Summe bezieht sich auf die Förderung insgesamt. Für Remscheid waren es rund 200.000 Euro in 2021, und für 2022 sind ca. 400.000 Euro vorgesehen.

SPD-Fraktion am :

Stefanie Bluth, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses: „Ich begrüße es sehr, dass die Verwaltung auch im Herbst und Winter kostenloses Schwimmen für Kinder und Jugendliche in unseren Bädern ermöglichen möchte. Schwimmen macht nicht nur Spaß, sondern fördert die jungen Leute auf vielfältige Weise. Als Kommunalpolitikerin finde ich es aber genauso wichtig, solche Angebote nachhaltig zu finanzieren. Denn auch das ist Fürsorge für die nächste Generation.“ „Während der Corona-Pandemie mussten Kinder und Jugendliche für lange Zeit auf Sport verzichten. Sich zu bewegen ist jedoch nicht nur gut für den Körper, sondern auch für die Seele“, ergänzt Erden Ankay-Nachtwein, Sprecherin der SPD im Jugendhilfeausschuss. „Deshalb freue ich mich besonders, dass der Fachdienst Sport und Freizeit in Verbindung mit Remscheider Vereinen ein pädagogisches Schwimmangebot für Kinder und Jugendliche anbietet.“ Das Angebot „Schwimmen! – Bewegung trotzt der Pandemie“ ist Bestandteil des Bundes- und Landesprogramms „Aufholen nach Corona“ und soll während der Herbstferien 2021 und den Weihnachtsferien 2021/2022 umgesetzt werden. „Aufholen nach Corona“ bietet Kommunen die Möglichkeit, eigene Angebote oder solcher der Freien Träger zu fördern. Das Land stellt gemeinsam mit dem Bund den örtlichen Trägern Mittel zur Verfügung. In Remscheid sind es insgesamt rund 600.000 Euro, um Angebote unter anderem für außerschulische Jugendarbeit zu ermöglichen.

Brigitte Neff-Wetzel am :

Wir freuen uns natürlich sehr, dass die Verwaltung auf den gemeinsamen Antrag der CDU und LINKEN eingegangen ist und nun heute ihren Beschlussvorschlag zum kostenlosen Schwimmen zur Beratung in den Jugendhilfeausschuss und am Donnerstag zur Entscheidung in den Hauptausschuss einbringt. Dass die SPD offensichtlich schon um 12:50 Uhr weiß, wie die Abstimmung in den politischen Gremien - Beginn 19.00 Uhr- verlaufen wird, erstaunt mich zwar, lässt aber hoffen, dass sie diesmal - anders als bei der Abstimmung zum freien Eintritt im Sommer- ebenfalls zustimmen wird!

Lothar Kaiser am :

Per Post ist beim Waterbölles heute die Beschlussvorlage zum Förderprogramm „Aufholen nach Coronas“ eingetroffen, aus dem die Stadt das Kinderschwimmen in den Herbstferien finanzieren will. Remscheid stehen in diesem Jahr 200.017,10 € und im kommenden Jahr 400.034,20 € zur Verfügung. Vorgesehen ist das Angebot „Schwimmen! – Bewegung trotzt der Pandemie für die Herbstferien vom 9. bis 24. Oktober und die Weihnachtsferien vom 27. Dezember 2021 bis 9. Januar 2022. Die Sachkosten für 3.500 Eintrittskarten à ca. sechs € hat die Verwaltung für Herbst- und Weihnachtsferien insgesamt mit ca. 42.000 € veranschlagt. Hinzu kommen die Honorare für Übungsleiter. Sie sind in der Beschlussvorlage zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am kommenden Donnerstag noch nicht enthalten.

Mathias Heidtmann, CDU-Kreisvorsitzender am :

Auf kommunaler Ebene können auch auf den ersten Blick ungewöhnliche politische Bündnisse etwas Gutes bewirken. Ein Beispiel hierfür ist der gemeinsame Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion Die Linke, Remscheider Kinder und Jugendlichen einen kostenlosen Eintritt ins Badeparadies H20 auch in den Herbst- und den Weihnachtsferien zu ermöglichen. Der Jugendhilfeausschuss hat gestern grünes Licht hierfür gegeben. Der Haupt- und Finanzausschuss wird morgen sicher nachziehen. Das ist ein gutes Signal für unsere Kinder und Jugendlichen, die während der Corona-Pandemie oft zurückstecken mussten. Auf Bundesebene gibt es große Unterschiede zwischen der Union und der Linken. Aber hier auf der kommunalen Ebene haben wir festgestellt, dass wir mit den im Umgang sehr angenehmen Kolleginnen und Kollegen von der Fraktion Die Linke in einzelnen Sachfragen durchaus von Fall zu Fall zusammenarbeiten können. Auf jeden Fall ist das gemeinsame Gespräch unverkrampft und an der Sache orientiert. Absprachen werden eingehalten. Dieser Stil unterscheidet sich zum Beispiel von dem Stil, den die Freien Demokraten zurzeit in den sozialen Medien pflegen. Zur Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung hält die Remscheider FDP fest: ‚Gestaltungsmehrheit steht gegen CDU, AfD und Linke‘. Dieser Satz liest sich eher nach Carl Schmitt und seinem Freund-Feind-Denken als nach moderner liberaler Politik. Und sachlich falsch ist er auch noch. Der Versuch der FDP, alle Fraktionen und Gruppen jenseits der Ampel aus SPD, Grünen und FDP in eine Art ‚Schmuddelecke‘ zu stellen, vergiftet das politische Klima. Es wäre schön, wenn die Liberalen hier ein wenig verbal abrüsten würden. Gemeinsam mit der Linksfraktion hat die CDU in Remscheid einen schönen Erfolg für unsere Kinder und Jugendlichen erzielt, denn der entsprechende Antrag zum kostenlosen Eintritt ins H20 wurde in der Ratssitzung vom 16.09. gestellt. Dass die SPD-Fraktion diesen Erfolg gestern in einer Pressemitteilung für sich reklamiert hat, ist so durchsichtig wie dreist. Die Sozialdemokraten hatten sich in der Ratssitzung vom 16. September lediglich dem Votum von CDU und Die Linke angeschlossen und im Nachgang einen Vorschlag gemacht, wie das Ganze eventuell finanziert werden könnte. Die Bürgerinnen und Bürger lassen sich von der Politik nicht für dumm verkaufen. Sie honorieren es, wenn sich Parteien für den Sport und unsere Vereine einsetzen und schauen nicht, ob diese Parteien nun der sogenannten ‚Gestaltungsmehrheit‘ angehören oder nicht. Und sie freuen sich in allererster Linie, wenn Kindern und Jugendlichen ein gutes Angebot gemacht wird. Wenn dann bestimmte Parteien schamlos die Mutter- oder Vaterschaft für Ideen beanspruchen, die sie niemals selbst hatten, dann werden sie dies mit einem Schmunzeln zur Kenntnis nehmen.

Brigitte Neff-Wetzel, Fraktionsvorsitzende der Linken am :

Es ist geschafft! Der von DIE LINKE und CDU eingebrachte Antrag zum kostenlosen Eintritt ins H2O für Kinder und Jugendliche in den Herbst- und Weihnachtsferien floss „vollumfänglich“ in eine Beschlussvorlage der Verwaltung ein. Noch ergänzt durch ein pädagogisches Konzept – es soll an manchen Tagen ein offenes Angebot an Wasserspielen und Aktivitäten geben, möglicherweise auch einen Crashkurs zum Schwimmen lernen – bietet die Sportverwaltung tatsächlich ein attraktives Angebot für Kinder und Jugendliche. Darüber freuen wir uns sehr! Endlich richtet sich der Fokus einmal auf diejenigen, die am meisten unter den Corona Maßnahmen gelitten haben. So können wir die jungen Leute wenigstens etwas entschädigen für alle Entbehrungen, die ihnen abverlangt wurden. Die Beschlussvorlage wurde in allen Gremien - Jugendhilfeausschuss, Sportausschuss und Hauptausschuss - einstimmig beschlossen. Angesichts der Tatsache, dass die „Gestaltungsmehrheit“ den Antrag vor den Sommerferien noch ablehnte, ist das sehr erfreulich. Offensichtlich sind einige Fraktionen doch noch lernfähig!

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