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Ingo Schäfer (SPD) in den Bundestag gewählt

Wahl zum Deutschen Bundestag - 103 Solingen-Remscheid-Wuppertal II
(Erststimmen)

mehr ...    (Tabelle der Erststimmen öffnet sich bei Klick)

Wahl zum Deutschen Bundestag - 103 Solingen-Remscheid-Wuppertal II
(Zweitstimmen)

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( 227 von 227)
__________________________________________________________________
Erststimmen:

Gewählt: Schäfer, Ingo (SPD) mit 32,6 Prozent der gültigen Stimmen

CDU SPD FDP AfD GRÜNE DIE LINKE ANDERE
27,6% 32,6% 10,7% 7,6% 12,9% 3,1% 5,3%
Wahlbeteiligung und Zweitstimmen:
Wahlbeteiligung Zweitstimmenanteil
CDU SPD FDP AfD GRÜNE DIE LINKE ANDERE
74,3% 24,3% 29,7% 12,5% 7,7% 15,0% 3,8% 7,1%
Veränderung gegenüber der Bundestagswahl 2017
+0,7 -7,3 +4,6 -1,6 -2,3 +7,8 -4,1 +2,9
 
 

Ergebnisse im Detail

Merkmal Bundestagswahl am 26.09.2021 Zum Vergleich:
Bundestagswahl am 24.09.2017
Erststimmen Zweitstimmen Erststimmen Zweitstimmen Differenz des
Zweitstimmen-
anteils in
%-Punkten
Anzahl % Anzahl % Anzahl % Anzahl %
Wahlberechtigte insgesamt 220 203 100,0 220 203 100,0 222 845 100,0 222 845 100,0 X
Wähler/-innen 163 549 74,3 163 549 74,3 164 019 73,6 164 019 73,6 X
Ungültige Stimmen 1 546 0,9 1 323 0,8 2 257 1,4 1 550 0,9 X
Gültige Stimmen 162 003 100,0 162 226 100,0 161 762 100,0 162 469 100,0 X
CDU 44 771 27,6 39 420 24,3 61 871 38,2 51 318 31,6 -7,3
SPD 52 864 32,6 48 207 29,7 49 863 30,8 40 743 25,1 +4,6
FDP 17 405 10,7 20 265 12,5 12 548 7,8 22 947 14,1 -1,6
AfD 12 335 7,6 12 497 7,7 15 303 9,5 16 221 10,0 -2,3
GRÜNE 20 967 12,9 24 294 15,0 9 403 5,8 11 726 7,2 +7,8
DIE LINKE 5 099 3,1 6 086 3,8 10 105 6,2 12 689 7,8 -4,1
Die PARTEI 3 428 2,1 2 032 1,3 2 403 1,5 1 331 0,8 +0,4
Tierschutzpartei 2 515 1,6 1 346 0,8 +0,7
PIRATEN 620 0,4 774 0,5 -0,1
FREIE WÄHLER 1 662 1,0 1 088 0,7 331 0,2 +0,5
NPD 143 0,1 334 0,2 -0,1
ÖDP 99 0,1 164 0,1 0
V-Partei³ 118 0,1 173 0,1 0
Gesundheitsforschung 194 0,1 171 0,1 0
MLPD 190 0,1 80 0 266 0,2 106 0,1 0
Die Humanisten 174 0,1 102 0,1 0
DKP 17 0 21 0 0
SGP 13 0 18 0 0
dieBasis 2 213 1,4 1 912 1,2 X
Bündnis C 83 0,1 X
du. 56 0 X
LIEBE 258 0,2 X
LKR 32 0 X
PdF 70 0 X
LfK 169 0,1 X
Team Todenhöfer 1 313 0,8 X
Volt 471 0,3 X
Volksabstimmung 140 0,1 X
UNABHÄNGIGE X
Einzelbewerber/-in 1 1) 1 069 0,7 X
Einzelbewerber/-in 2 1) X
Sonstige 1 814 1,1 X
Die Bewerberinnen und Bewerber für den Wahlkreis:
Name, Vorname, Titel / Namenszusatz Partei Landesliste
Land Platz
Hardt, Jürgen CDU NW 22
Schäfer, Ingo SPD NW 43
Weindl, Robert, Dr. FDP NW 33
Kühne, Frederick AfD
Vaeckenstedt, Silvia Ingrid GRÜNE
Vaisi, Mohamad Shoan DIE LINKE NW 12
Röder, Judith Die PARTEI
Klein, Jan FREIE WÄHLER NW 19
Gärtner, Hans Christoph MLPD
Dörner, Volker dieBasis
Kramer, Peter Heinrich Einzelbewerber/-in 1

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Kommentare

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Chronist am :

Dazu der CDU-Kreisvorsitzende Mathias Heidtmann in einer Stellungnahme am frühen Abend: „Derzeit scheint sich abzuzeichnen, dass die SPD leicht vor der CDU liegt. Als Volkspartei CDU können wir mit diesem Ergebnis von ca. 25 Prozent natürlich nicht zufrieden sein. Dennoch halten wir fest, dass neben der großen Koalition nur ein Dreierbündnis möglich ist. Erfreulich ist, dass rot-rot-grün keine Mehrheit findet. Dementsprechend teile ich die Auffassung von Armin Laschet, dass wir als CDU den Anspruch erheben, die Regierung zu stellen, und hoffe auf zielorientierte Koalitionsverhandlungen mit FDP und Grünen. Es kommen definitiv spannende Wochen auf uns zu, an deren Ende Armin Laschet Kanzler sein wird. Bei uns im Wahlkreis sieht es anders aus. Hier steht nahezu fest, dass Jürgen Hardt nicht direkt in den Bundestag einzieht. Ich möchte mich bei Jürgen Hardt und allen Helfern für diesen tollen Wahlkampf bedanken. Das Ergebnis von Jürgen Hardt heute spiegelt keinesfalls seine Leistungen für unserer Stadt und unser Land wider. Hier schlägt der Bundestrend voll durch. Der Einzug über die Liste ist aber noch möglich.

Jürgen Koball am :

Herr Heidtmann, sollte sich einmal mit Gewinn- und Verlustpunkten beschäftigen. Ist eigentlich gar nicht so schwierig. Liegt sogar im einstelligen Bereich. Ich drücke ihm, jedenfalls die Daumen.

Peter Maar am :

Es soll Politiker gegeben haben, die nach einer Wahlniederlage ihrer Partei die persönliche Verantwortung übernahmen und zurücktraten. Die Zeiten scheinen sich aber geändert zu haben. Heute gibt es einen Spitzenpolitiker, der nach einer krachenden Wahlniederlage mit dem schlechtesten Ergebnis, dass seine Partei jemals bei einer Bundestagswahl erzielt hat, den Anspruch erhebt, Bundeskanzler zu werden. Persönlich getrieben wird er dabei von der Angst, in die politische Bedeutungslosigkeit zu verschwinden, wenn ihm dieser anmaßende Anspruch nicht gelingen sollte. Das er dabei gegenüber den potentiellen Koalitionspartnern erpressbar wird, scheint er in Kauf zu nehmen oder ist ihm nicht bewusst. Denn um den persönlichen Absturz zu verhindern, dürfte er alle Forderungen mehr oder weniger akzeptieren. Der Auftritt von Armin Laschet am Wahlabend einnerte mich im Übrigen an den Auftritt von Gerhard Schröder, nachdem dieser die Wahl mit dem Sieg von Angela Merkel verloren hatte. Auch er wollte nicht ekennen, dass er verloren hatte.

Mathias Heidtmann, CDU-Kreisvorsitzender am :

Keine Frage: Das Ergebnis der Bundestagswahl ist für die Union eine herbe Enttäuschung. Doch wir haben nun keine Zeit für Wundenlecken oder Nabelschau. Fangen wir mit dem Positiven an. Ich finde es richtig klasse, dass die politischen Ränder gestutzt wurden. Der linke und der rechte Rand spielen keine Rolle bei den nun anstehenden Gesprächen. Man kann AfD und Linkspartei nicht gleichsetzen. Aber es war und bleibt richtig, dass die Union Koalitionen mit beiden Parteien ausgeschlossen hat. Es ist ein kleiner Erfolg, dass ein Linksrutsch und damit Rot-Grün-Rot verhindert wurde. Doch jetzt geht es um die Gestaltung unserer Zukunft. Das Parteiensystem in Deutschland hat sich radikal verändert. Wir gleichen uns mehr europäischen Verhältnissen an. Viele von uns haben die letzte Zeit in der Großen Koalition als bleierne Zeit empfunden, weil mit der SPD keine Zukunftsgestaltung und keine vertrauensvolle Zusammenarbeit mehr möglich waren. Nun öffnet sich ein Fenster der Gelegenheit. Ich finde es richtig, dass jetzt erst einmal Liberale und Grüne Gemeinsamkeiten und Trennendes ausloten. In einem nächsten Schritt traue ich es Armin Laschet zu, eine Zukunftskoalition aus Union, Grünen und FDP zu schmieden. Die SPD hat im gesamten Wahlkampf nur auf Olaf Scholz gesetzt und polarisiert – auch personell. Das mag für den Wahlkampf ein erfolgreiches Konzept gewesen sein. Doch wir brauchen jetzt keine Einzelspieler, sondern Teamplayer. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass Armin Laschet, Markus Söder, Christian Lindner sowie Annalena Baerbock und Robert Habeck einen guten Gesprächsfaden finden werden. Deutschlands Zukunft liegt in der Karibik. Es ist Zeit für etwas Neues – Zeit für Jamaika. Wir brauchen nun echte Modernisierungsfortschritte bei der Digitalisierung, bei der Bildung, beim Klimaschutz und bei der Entfesselung unserer Wirtschaft. Das Ausland schaut auf Deutschland. Wir sind keine Bananenrepublik. Eine Regierung sollte möglichst weit vor Weihnachten stehen. Erst kommen die Inhalte, dann die Personen. Das heißt aber auch: Wenn es inhaltlich zwischen CDU/ CSU, Grünen und FDP passt, dann sind Personen zweitrangig. Dann spielt es keine Rolle, dass die Partei des Kanzlerkandidaten Scholz etwas besser abgeschnitten hat als die Partei unseres Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Wenn es inhaltlich nicht passt, dann wird die Union ohne Groll ihre Rolle in der Opposition annehmen. Doch als Optimist setze ich darauf, dass uns im Bund die Zukunftskoalition der Parteien der bürgerlichen Mitte gelingt.

David Schichel am :

Das liest sich fast wie ein ganz neues Genre. „Beschwörungstheorien“. Bei den Aussagen der Remscheider CDU zu Linke und AfD muss ich mit Blick auf die BV Lennep beinahe lachen… Wenn‘s nicht so tragisch wäre.

SPD Remscheid am :

Wir freuen uns, dass wir als SPD zum ersten Mal seit 2005 wieder den Bundestagswahlkreis Solingen – Remscheid – Wuppertal II wiedergewinnen konnten und nach 12 Jahren mit Ingo Schäfer wieder ein Sozialdemokrat unsere Region im Deutschen Bundestag vertreten wird. Ebenso freuen wir uns, dass wir auch im Bereich der Stadt Remscheid als erste durchs Ziel gegangen sind. Bei den Zweitstimmen lagen wir in allen vier Bezirksvertreten vorne – bei den Erststimmen in drei von vier. Wir bedanken uns bei allen, die am vergangenen Sonntag zur Wahl gegangen sind und demokratische Parteien gewählt haben. Bei dieser Wahl hat sich gezeigt, dass das Stimmensplitting zwischen den Erst- und den Zweitstimmen, welches bei vorherigen Wahlen bei einigen Parteien im Verhältnis von eins zu zwei praktiziert worden ist, kaum eine Rolle gespielt hat. Die Wählerinnen und Wähler haben in den allermeisten Fällen sowohl mit der Erst- als auch mit der Zweitstimme dieselbe Partei gewählt. Der Unterschied zwischen den Erst- und den Zweitstimmen beschränkt sich bei einzelnen Parteien im Bereich von bis zu drei Prozentpunkte. Der oben bereits erwähnte Unterschied zwischen Erst- und Zweitstimmen war, über alle Parteien hinweg, noch nie so gering wie bei dieser Bundestagswahl. Die SPD hat mit ihrem Kanzlerkandidaten Olaf Scholz seit Anfang August eine in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bislang beispiellose Aufholjagd in der politischen Stimmung und in den Umfragen hingelegt. Dieser für die SPD positive Stimmungsumschwung hat sich auf die Mitgliedschaft vor Ort ausgewirkt und zu einer nicht erwarteten wie erfreulichen Aktivität beigetragen – man kann fast schon von Begeisterung sprechen, mit der unsere Mitgliedschaft vor Ort sowie im gesamten Wahlkreis ans Werk gegangen ist. Die Begeisterung wurde in Überzeugungskraft umgewandelt, welche wiederrum zu Stimmengewinnen wurden. Hinzu kam mit Ingo Schäfer ein Bundestagskandidat, der mit großem Engagement und bis an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit über viele Monate hinweg emsig gearbeitet hat und in nahezu jedem Flecken des flächenmäßig oft unterschätzten Bundestagswahlkreis 103 unterwegs war. Der Zugewinn von 3.000 Stimmen bei den Erststimmen und die rund 3% mehr Erst- als Zweitstimmen sind auf das persönliche Engagement unseres Bundestagskandidaten und unserer aktiven Wahlhelfer*innen zurück zu führen, wofür wir uns von Herzen bedanken! Der Erfolg vom vergangenen Sonntag ist nicht vom Himmel gefallen – es war ein Arbeitssieg. Wir werden alles daransetzen, das in uns gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen.

Norbert Landen am :

Nach diesem Beitrag des CDU-Kreisvorsitzenden muss man davon ausgehen, dass die Erneuerung dieser Partei lange dauern wird.

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