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Die wirtschaftlichste Lösung ist nicht immer auch die beste

Die Mitglieder der Bezirksvertretung (BV) Lüttringhausen hatten am Mittwochabend die Faxen dicke“: Ursprünglich hatten auf einem städtischen Grundstück an der Straße „Am Singerberg“ zwei Doppelhäuser gebaut werden sollen. Damit hätten die Kommunalpolitiker sich ja noch abfinden können. Aber dann überlegte es sich die Bauverwaltung anders, und da waren`s dann auf einmal zwölf Doppelhaushälften, die auf dem Grundstück untergebracht werden sollten, teilweise beiderseits einer neuen Stichstraße. Von der Natur, die jetzt dort zu Hause ist, wäre somit nicht mehr viel übrig geblieben. Und siehe da: Der Planung wurde in der BV in Bausch und Bogen abgelehnt. Nicht in einer Kampfabstimmung (hier die „Bürgerlichen“, dort die „Roten“ und die Grünen), nein, einstimmig. Ein gutes Zeichen. Es beweist auf Seiten der Politik Verantwortungsbewusstsein. Und Gespür für eine zeitgemäße Stadtplanung. Hier zur Dokumentation der Text der angelehnten Beschlussvorlage:

Für das im städtischen Grundbesitz befindliche Grundstück in Remscheid-Lüttringhausen, Am Singerberg, Flur 12, Flurstück 486, soll durch den Fachbereich für Städtebau und Stadtentwicklung eine Bauvoranfrage gestellt werden, um die bauplanungsrechtliche Situation abzufragen. Für die Bebauungsvariante (mit zwölf Doppelhaushälften in zweigeschossiger Bauweise) ist eine Sticherschließung in den rückwärtigen Grundstücksteil des Flurstückes 486 zu realisieren. Hierfür hat der Fachbereich für Städtebau und Stadtentwicklung bereits in der Vergan­genheit einen Beschluss gemäß § 125 (2) BauGB eingeholt. Entlang dieser Sticherschließung sollen dann auf beiden Seiten zwei Doppelhäuser geplant werden. Straßen begleitend zur Straße Am Singerberg ließen sich zwei weitere Einfamiliendoppelhäuser planen. Am Kopf der Sticherschließung, auf dem im Privatbesitz befindlichen Flurstück 489, lassen sich weitere zwei Doppelhäuser realisieren. Planerisch vorstellbar ist eine zweigeschossige Bebauung mit Satteldach. Zu jeder der zwölf Doppelhaushälften gehört eine Garage und ein Stellplatz. (…) Es bestünde noch die Möglichkeit, eine Straßen begleitende Bebauung entlang der Straße Am Singerberg zu realisieren, aber die Bebauung in die Tiefe des Flurstückes 486 stellt die für die Stadt Remscheid wirtschaftlichste Lösung dar.“ Merke: Die wirtschaftlichste Lösung ist nicht immer auch die beste."

Im Vorfeld der BV-Sitzung hatte die SPD-Fraktion einstimmig beschlossen, die geplante Bebauung am Singerberg in Lüttringhausen abzulehnen. Die SPD hatte sich in der Vergangenheit für die Erhaltung des parkähnlichen Baumbestandes und der Freifläche eingesetzt.  „Wer die Situation vor Ort kennt weiß, dass diese Überlegungen jedes vernünftige Maß überschreiten“, so die SPD-Sprecherin in der BV, Ingrid Leukel.

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