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Plan für Sportanlage Hackenberg entspricht Bedarf

Ein markiger Etappensieg ohne Langzeitwirkung“, titelte der Waterbölles am 23. September, nachdem die Bezirksvertretung Lennep die Pläne der Verwaltung zur (reduzierten) Umgestaltung des Sportzentrums Hackenberg abgelehnt hatte, die am Donnerstag wieder im Mittelpunkt einer Sondersitzung des Sportausschusses stehen. Hierzu hat die Verwaltung inzwischen ihre Antworten auf zwei Anfragen der Wählergemeinschaft W.i.R. und Bettinas Stamm (echt.Remscheid) vorgelegt. Darin hält sie an ihrem Umbauplan fest und legt argumentativ nach. Nachfolgend Auszüge aus den beiden Antworten:

„Bereits die Fortschreibung der Sportentwicklungsplanung für die Stadt Remscheid aus 2016 hat festgestellt, dass die 'Hitliste' der Sportarten in Remscheid überwiegend durch den Fußballsport Auswirkungen auf die Remscheider Sportfreianlagen hat. Die übrigen Sportarten der 'Top 20' haben nur geringe bis gar keine Auswirkungen auf die Remscheider Sportfreianlagen. Dieser Trend hat sich auch bei der jetzt angefragten Fortschreibung durch die Bergische Universität Wuppertal bestätigt und wird sich nach Einschätzung der Verwaltung fortsetzen. (…) Die künftige Nutzung der Remscheider Sportfreianlagen sollte ein breites sportliches Angebot, insbesondere bei Trendsportarten beinhalten, um die Attraktivität zu steigern. (…)

Die Sportfreiflächen in Remscheid werden von den Schulen für den Schulsport in der Leichtathletik nur in einem sehr geringen Maße genutzt. Die Bedarfe für den Schulsport werden in Kommunen ausschließlich in Bezug auf die Hallenflächen in der Schulentwicklungsplanung erhoben. Die aktuelle Schulentwicklungsplanung der Stadt Remscheid berücksichtigt die Bedarfe der Schulen mit entsprechenden Empfehlungen zu Hallenneu- und Ersatzbauten für das gesamte Stadtgebiet. (...)

Als gutes Beispiel kann die Sportanlage am Hackenberg gelten, die durch ihr Sportangebot (Fußball, Handball, Basketball, Beachvolleyball u.a.) und die offene Geländegestaltung sich als Anziehungspunkt für Sportler, Besucher und Spaziergänger entwickelt hat. Rund 100.000 Personen im Jahr, ob als Sportler oder Besucher frequentieren die Anlage jährlich. Nicht eingerechnet sind Sonderveranstaltungen. (…) Die für die Sportanlage Hackenberg vorgelegte Planung entspricht den Bedarfen für den Schulsport in verschiedenen Sportarten auf Sportfreiflächen in Lennep und würde in Bezug auf die Schulen eine verbesserte Situation darstellen, da die Erreichbarkeit für die Schülerinnen und Schüler im Stadtteil optimaler ist und mit den Hallen und den erweiterten Sportmöglichkeiten auf den Freiflächen der Weg zu einem Schulsportzentrum ermöglicht wird. (…)

Die Vereinssportart Leichtathletik in Lennep (Röntgenstadion) ist in der Sportentwicklungsplanung für die Freiflächen mit einem Nutzungsanteil von sechs Stunden wöchentlich bei der Auslastung der Sportfläche durch diese Sportart dokumentiert. Die leichtathletische Nutzung ist seit Jahren auf einem niedrigen Niveau. Es finden seit vielen Jahren (> 10 Jahre) keine leichtathletischen Wettbewerbe im Vereinssport in Lennep statt. Mit der in der Beschlussvorlage vorgelegten Planung der Umgestaltung der Sportanlage Hackenberg mit 4x100-Meter-Bahnen und einer Laufbahn auf der Kunstrasenfläche und weiteren zu errichtenden leichtathletischen Funktionalitäten wird den Bedarfen des Vereinssports in Lennep in vollem Umfang Rechnung getragen. (…) Die Notwendigkeit z.B. für 400 m Rundlaufbahnen im Schulsport ist nur für Sport-Leistungskurse gegeben, wenn der Prüfling den 5.000 m Lauf als Ausdauerleistung wählt. Da diverse Wahlmöglichkeiten neben dieser Leistung bestehen – die Entscheidung trifft der Prüfling --- ist dieses eher selten der Fall. Der Bedarf ist daher durch das Vorhandensein der Sportanlage in Reinshagen ausreichend gedeckt. "

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