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Kompromissvorschlag fand gestern deutliche Mehrheit

BV 10 bekommt sichere Zukunft am Neuenkamp“, titelte der Waterbölles am 14. September. Dem stimmten gestern die Mitglieder des Sportausschusses einstimmig bzw. bei einer Nein-Stimme (abgestimmt wurde positionsweise) zu. Basis blieben die Empfehlungen aus dem Gutachten „Fortschreibung der Sportplatzentwicklungsplanung für die Stadt Remscheid“ der Bergischen Universität Wuppertal. Allerdings wurde vor der Abstimmung die Position 3 („Die leichtathletischen Nebenangebote werden … gebaut“) auf Antrag von Stephan Schürmann (Sportbund Remscheid) ersetzt durch folgenden Kompromissvorschlag: „Sobald das Röntgenstadion aufgrund einer Bebauung der Fläche abgerissen wird und damit die Leichtathletikanlage auch wegfällt, wird auf dem Gelände Hackenberg eine Leichtathletikanlage mit einer 200 m Laufbahn errichtet (Standort: Fläche gegenüber Vereinsheim). Die geplante 100m Laufstrecke auf dem neuen Fußballplatz bleibt bestehen.“ (siehe ursprünglicher Beschlussvorschlag der Verwaltung)

Damit hatten die Politiker:innen eine Machbarkeitsstudie für das Sportzentrum Hackenberg aus dem Jahre 2013 reaktiviert. Mit deren technischer Prüfung (auch des Schallschutzes) werde die Verwaltung nun die Technischen Bertriebe (TBR) beauftragen, kündigte Sportamtsleiter Martin Sternkopf an. Der gültige Bebauungsplan stehe dem nicht im Wege. Bei der Frage von Markus Kötter (CDU) nach den Baukosten musste Sternkopf allerdings passen. Gleichwohl war sich Kötter mit Peter Lange von den Linken einig: „Dieser Plan hat Charme!“ Auf diesen Kompromissvorschlag könne die CDU guten Gewissens eingehen. Und auch David Schichel von den Grünen signalisierte Zustimmung. Die Verwaltung möge für die weitere Planung die Lenneper Sportvereine ins Boot holen, wünschte sich nach der Abstimmung Erwin Rittich (LTG).

Grüne, SPD und FDP („Gestaltungsmehrheit“) hatten zur Sitzung einen Begleitantrag zur Fortschreibung des Sportentwicklungsplans vorgelegt – und die CDU einen weiteren. In beiden wurde gefordert, den Sportplatz Klausen, derzeit ein Tennenplatz, aufzuwerten. Dazu stellte Oliver Wulf (Uni Wuppertal) gestern fest, Klausen sei von allen Sportplätzen in Remscheid der einzige „Problemstandort, auch wegen seiner Nähe zu Ronsdorf“. Der Platz werde derzeit nur noch von zwei Senioren- und einer Alte-Herren-Mannschaft genutzt. Dem hielten Markus Kötter und David Schichel entgegen, man dürfe Freizeitsportler und Betriebssportgruppen nicht übersehen. Schichel konnte sich vorstellen, den Sportplatz Klausen in das Programm „Grün statt Grau“ zur Entwicklung des Gewerbegebietes Großhülsberg einzubetten unter Beteiligung der ansässigen Unternehmen (Betriebssportgruppen). Dies zu prüfen, wäre nun Aufgabe der Verwaltung.

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Nach dem Sportausschuss tagte gestern der Haupt- und Finanzausschuss in der Aula der Abert-Einstein-Gesamtschule. Er stimmte wie der Sportausschuss ab.

Peter Lange, sportpolitischer Sprecher der Linken am :

Nach den Beschlüssen vom Donnerstag im Sport- und Hauptausschuss ist klar, dass der Fußballplatz der SG Hackenberg mit Kunstrasen ausgestattet wird. Das ist erfreulich und für den Verein überlebenswichtig. Ebenso klar ist aber auch, dass das dem Remscheider Sport versprochene Stadion auf dem Hackenberg niemals realisiert werden wird. Hiervon werden den Bürgerinnen und Bürgern nur die horrenden Planungskosten bleiben. Für die Lenneper Leichtathletik soll im Falle eines Abrisses des traditionsreichen Röntgenstadions als Ersatz ein 200 Meter Rundlauf auf dem Hackenberg eingerichtet werden. Dies ist für uns gerade noch akzeptabel, auch wenn es keine optimale Lösung ist. Die Fraktion DIE LINKE im Rat sieht im Erhalt und der Modernisierung des Röntgenstadions die einzig angemessene Lösung für den Lenneper und Remscheider Sport und wird sich deshalb auch weiter intensiv für den Erhalt der Traditionsstätte einsetzen. Schon mit einem Teil der vorab bereits für die Luftnummer „Outlet Center“ ausgegebenen Millionen hätte man aus dem Röntgenstadion längst ein Schmuckkästchen machen können. Nicht nur im Interesse des Sports, sondern auch für die gesamte Stadtentwicklung Lenneps würde der Abschied vom DOC Projekt und der damit verbundenen Blockade mittlerweile wie eine Befreiung wirken.

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