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CDU fordert Jugendticket für alle bis 30 Jahre

Pressemitteilung der CDU Remscheid

Das Teo-Otto-Theater bietet ein breites Programm an klassischer Musik, Tanz und Theater und auch moderne Angebote wie Comedy-Abende. Diese Programme können auch für junge Menschen von Interesse sein, doch das komplizierte und teure Preissystem schreckt ab. Hierzu erklären die Medienreferentin der Jungen Union Remscheid, Pauline Rützenhoff, und der Kreisvorsitzende der Jungen Union Remscheid, Fabian Knott: „Das heutige Ticket- und Preissystem des Teo-Otto-Theaters ist für junge Menschen sehr unübersichtlich. Teilweise ist ein Jugendticket verfügbar, der an der Theaterkasse angebotene Studentenrabatt findet sich online überhaupt nicht wieder. Und wie die begrenzt verfügbaren Freikarten für Jugendliche erhältlich sind, ist auch den Wenigsten bekannt. Für uns ist deshalb klar, dass wir einen einheitlichen Tarif für junge Menschen brauchen. Für jeden bis 30 Jahre sollte es deshalb ein einheitliches und bezahlbares Jugendticket geben, das nicht teurer als acht Euro ist.

Am Teo-Otto-Theater hängt ein großes Plakat mit einem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry: „Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen“. Ganz in seinem Sinne müssen wir bereits heute jungen Menschen klassische Musik, Ballett, Opernmusik und vieles mehr nahebringen und Freude am Theater erfahrbar machen, damit diese Kunst- und Kulturangebote in Remscheid eine Zukunft haben. Dazu kann ein einheitliches und bezahlbares Jugendticket einen Beitrag leisten.“

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Kommentare

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Lothar Kaiser am :

Schon 30 und noch Jugendliche(r)?? Zwölf Jahre nach der Volljährigkeit??

Norbert Landen am :

30jährige mit Jugendticket,der CDU-Remscheid ist nicht mehr zu helfen.Sollten sich mal überlegen mit Politik neu anzufangen,aber ganz unten.

Jürgen Koball am :

Ja, schauen Sie sich Felix Amthor an.

Jürgen Koball am :

Da muss aber jetzt der Seniorenbeirat Alarm schlagen. Wieso soll eine Gruppe von Menschen ausgeschlossen werden? Gerade im Alter, wo eventuell eine soziale Isolation gegeben ist.

David Schichel am :

"Jugend" bemisst sich bei der Union offenbar am Durschnittsalter der Kernwählerschaft.

Mathias Heidtmann am :

Um die Diskussion hier ein wenig zu versachlichen: Die Idee und auch die Pressemitteilung, die oben zu lesen ist, kam von der Jungen Union Remscheid (nicht von der CDU Remscheid, wie Herr Kaiser oben suggeriert). Die Fraktion der CDU Remscheid hat diese Idee aber sehr gerne aufgegriffen, da sie einen Ansatz liefert, der in vielen Städten (z.B. München) praktiziert wird, um jüngere Menschen ins Theater zu holen. Das Alter von 30 Jahren, dass Sie hier alle so herrlich amüsiert, ist gar nicht so weit hergeholt: Betrachtet man beispielsweise die Jugendorganisationen der Parteien und Gewerkschaften, so ist 30 ein realer Richtwert für „Jugend“: Junge Union (bis 35 Jahre), Jusos (bis 35 Jahre), Julis (bis 35 Jahre), Junge Grüne (bis 27 Jahre). Eventuell hilft uns auch ein Zitat aus dem Bundes-Jugendförderungsgesetz weiter. §2 (1) definiert hier: „Jugendliche im Sinne dieses Bundesgesetzes sind alle jungen Menschen bis zur Vollendung ihres 30. Lebensjahres.“ Die UN definiert Jugend bis 25 Jahre. Die Grünen in Bayern, lieber Herr Schichel, haben 2019 ein JUGENDticket für den ÖPNV für Azubis, Schüler und Studenten bis zum 28. Lebensjahr gefordert. Die Grünen in Bayern haben hier also offenbar eine gänzlich andere Meinung von „Jugend“ als Sie. Letztlich wäre es auch eine Möglichkeit im Teo-Otto-Theater über ein Ticket speziell für Schüler, Studenten, Auszubildende zu diskutieren. Da ist die Altersspannbreite dann aber noch größer. Ich meine - so manche Studentin oder mancher Student sind ja sogar deutlich älter als 40. In diesem Sinne danke ich der Jungen Union, dass sie sich konstruktive Gedanken über unser Theater macht und freue ich mich auf eine - hoffentlich - sachliche Debatte im Kulturausschuss.

Lothar Kaiser am :

Das kann man so oder so sehen. Absender der E-Mail war der CDU-Fraktionsgeschäftsführer Ansgar Lange.

Lothar Kaiser am :

Nachtrag: Heute hat Ansgar Lange Oberbürgermeister Mast-Weisz geschrieben. Zitat: "Die CDU-Fraktion bittet Sie darum, folgenden Antrag in die Tagesordnung der Sitzung des Kulturausschusses aufzunehmen: „Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie das heutige Ticket- und Preissystem des Teo-Otto-Theaters so überarbeitet werden kann, dass es für junge Menschen übersichtlicher, einfacher, einheitlicher und bezahlbarer wird. Die Verwaltung orientiert sich dabei an der Vorgabe, dass ein solches ‚Jugendticket‘ für Personen bis zum Erreichen des 30. Lebensjahrs nicht teurer als acht Euro wird.“

David Schichel am :

Lieber Mathias Heidtmann, ich finde es immer wieder bewundernswert, wie gut die CDU unsere Anträge und Positionen doch kennt. Allerdings sind ein Ticket für Azubis, Schüler*innen und Student*innen bis 28 Jahre (der Hinweis auf vierzigjährige Studierende geht vollkommen am Thema vorbei) nicht das gleiche, wie Ihre Forderung, nur weil das Wort "Jugend verwendet wurde. Wenn Sie unsere Initiativen also abschreiben, ob aus Bayern oder Remscheid, dann machen Sie es in Zukunft am besten wörtlich. ;-)

Bernd Kuznik am :

In Zeiten der Pandemie hat man scheinbar verlernt respektvoll miteinander umzugehen und auf Augenhöhe Ideen und Vorschläge zu diskutieren. Es ist schade, da besonders die Kulturstätten durch die Pandemie finanziell am Abgrund stehen. Auch wenn die Corona Auflagen Veranstaltungen in Theatern wieder möglich machen bleiben dennoch viele Plätze leer. Nun kommt ein Vorschlag der Jungen Union den meine Frau und ich außerordentlich begrüßen. Ein einfaches Preissystem für Jugendliche und Junge Erwachsene für das Teo-Otto-Theater in Remscheid welches das Interesse an Veranstaltungen wecken soll und aufgrund des moderaten Preises auch das Potential dazu hat. Die Kommentare strotzen nur so vor Polemik und ich habe den Eindruck hier wird nach der Bundestagswahl nachgetreten. Wie sonst soll ich mir erklären, dass auf einmal auch Philipp Amthor in den Kommentaren eine Rolle spielt. Da könnte ich auch direkt den Berufsstand der Anwälte in Misskredit bringen was genauso absurd wäre. Mein Vorschlag: Führt eine Diskussion ohne eure ideologische Hasskappe. Es geht hier um die Situation für Jugendliche und Junge Erwachsene in Remscheid unabhängig von den Resultaten der Bundestagswahl. Wenn diese Personengruppe durch ein gezieltes Angebot ins Theater gelockt wird und Freude daran entwickelt ist es eine sinnvolle Investition. Wenn dann eine sachliche Diskussion geführt werden kann, die sogenannte Gestaltungsmehrheit den Antrag nicht einfach abschmettert weil der Antrag von der Jungen Union kommt, vertraue ich darauf, dass gemeinsam eine sinnvolle Altersgrenze gefunden wird.

Klaus Schmidt am :

Dem Kommentar von Bernd Kuznik möchte ich voll und ganz zustimmen.

Jutta Hill am :

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, würde ich bei einem Theaterbesuch dann langsamer altern und bis zum 30. Lebensjahr jugendlich bleiben; müsste aber auf den Weg zum Theater ein Erwachsenenticket im Bus lösen, wenn ich das 14.Lebensjahr vollendet habe. Im Schwimmbad wäre ich auch ab 15 Jahren erwachsen und zahle den vollen Preis , außer ich bin kleiner als 1,10 m dann dùrfte ich umsonst schwimmen.

Jürgen Koball am :

Bravo Frau Hill, Sie haben, den Nagel auf dem Kopf getroffen. Je nach eigene Werbewirksam- keit fuer eine Partei oder Interessenvertretung, wird einfach eine Gruppe herausgepickt. Die Sinnhaftigkeit, spielt eine Nebenrolle. Hauptsache, im Gespräch stehen.

Martina Litzner am :

Ich denke, dass die Erschwinglichkeit von Tickets oder Abos des Theo-Otto-Theaters für nicht so einkommensstarke Personen keine Frage des Alters ist und sowohl junge Menschen, Menschen mittleren Alters als auch Seniorinnen und Senioren betrifft, und es sollte meiner Ansicht nach in den zuständigen Gremien parteiübergreifend sachlich und ohne Generationen gegeneinander auszuspielen mit diesem Thema umgegangen werden. Im übrigen steht Weihnachten bald vor der Tuer: Theatergutscheine verschenken wäre schon mal ein guter Anfang.

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